Effizienter und schneller

VW Nutzfahrzeuge: Die Zukunft hat begonnen
Neue Produktions-Technik und neue Modelle: VW rüstet sich im Werk Hannover für die Zukunft. Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, und weitere VW-Vorstände ließen sich jetzt die Neuerungen erklären. Bilder

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Auf fünf Säulen stellt Volkswagen die Produktion der Nutzfahrzeuge am Standort Hannover. Mit 60 Jahren „Bulli“-Tradition wird 2016 das Jahr, in dem VW nach eigenen Angaben bei den Nutzfahrzeugen das Profil schärfen will. Das gilt besonders für den neuen T6 und die künftige Eigenfertigung des neuen Crafter.

VW´s neue Strategie

VW-Chef Matthias Müller, weitere Vorstände sowie der Betriebsrat verschafften sich jetzt beim „Standort-Symposium“ einen ersten Überblick über die künftige Strategie.Da ist zunächst das neue Presswerk PXL 200. Es gehört laut VW mit 95 Metern Länge und 23 Metern Breite zu den größten Anlagen ihrer Art in Europa. Es leistet statt bisher 14 Stanzvorgängen jetzt 16 bis 17 Hübe pro Minute.

Deutlich schneller geworden ist außerdem der Werkzeugwechsel: Die technischen Rüstzeiten wurden von rund neun auf unter drei Minuten verkürzt. Diese Verbesserungen bezeichnen die Techniker als kleine Revolution. Danach weisen die VW-Verantwortlichen auf die Produktion selbst hin. 2015 liefen im Werk Stöcken insgesamt 176.301 Fahrzeuge von den Produktionslinien, dies sei die größte Zahl an gefertigten Fahrzeugen im Werk seit 15 Jahren, heißt es.

Im Vergleich zu 2014 mit 168.952 gefertigten Fahrzeugen konnte die Produktion um 7.349 Fahrzeuge (+ 4,3 Prozent) erhöht werden.Nächster Punkt auf der VW-Agenda ist die Montage. Zu Jahresbeginn wurden zwei neue, ergonomisch gestaltete Bandabschnitte in Betrieb genommen. Wesentliche Neuerung der „neuen zukunftsfähigen Montage“ (NZM) sind individuell höhenverstellbare Hängebahnen, mit denen die Fahrzeuge durch die Montage „schweben“. Die neue Technik sei leise, flexibel, ergonomisch und entlaste somit die Mitarbeiter.Eine immer größere Rolle spielt das IT-System. Mit dem künftigen Einsatz eines neuartigen IT-Anlagenführer-Leitstandes soll die Transparenz über den Anlagen-Status erhöht und der Arbeitsablauf optimiert werden.

Hintergrund: Somit können mögliche Störzeiten verkürzt, Wartezeiten für vorbeugende Instandhaltung genutzt und damit Kosten reduziert werden.Punkt fünf ist eine neue Roboter-Generation. Sie lege die Basis für neuartige, zukunftssichere Produktionsprozesse (Industrie 4.0), die äußerst präzise, flexibel und sensitiv steuerbar sind, teilt VW zu diesem Thema mit. Die ersten Leichtbau-Roboter dieser Art sollen noch dieses Jahr in den Linienablauf des Werks Hannover integriert werden, um Aufgaben in beengten Einbausituationen zu lösen, Beschäftigte von körperlich schweren Tätigkeiten zu befreien und Produktivitäts-Fortschritte zu erzielen. Am Standort Hannover arbeiten rund 13.600 Menschen für Volkswagen Nutzfahrzeuge. Produziert werden die T-Baureihe, der Pick-up Amarok und die Karosserie von Porsches Oberklasse-Limousine Panamera inklusive Lackierung.

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