VW und Audi

VW und Audi stellen sich neu auf
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Volkswagen hat seine Entwicklungsabteilung komplett neu sortiert. Die Veränderungen sollen laut Vorstandschef Herbert Diess die Verantwortung für jedes Fahrzeugprojekt klar zuordnen und die Entwicklung beschleunigen. Sie sind das Kernelement von „New Volkswagen“ und sollen die Neuausrichtung der Marke nach dem Dieselskandal dokumentieren. Und Tochter Audi stellt derzeit eine neue Produktions-Strategie auf die Beine.

Volkswagen

Bisher waren bei VW die Zuständigkeiten und die Verantwortung für die Modelle in unterschiedliche Unternehmensbereiche verteilt und dort wiederum in einzelne Modellgruppen sortiert. Das wurde zum Jahresbeginn grundsätzlich geändert: Die Verantwortung für ein Modell liegt jetzt vom ersten Konzept bis zur Produktionseinstellung in einer Hand. Darunter fallen Technik, Qualität, Einhaltung der Kosten und Termine und die Wirtschaftlichkeit.

Kompetenzen in vier Baureihen-Gruppen

Konkret werden die Kompetenzen in vier Baureihen-Gruppen mit jeweils mehreren Modellreihen aufgeteilt: „Small“ steht für Up und Polo und umfasst Limousinen und kleine SUV. In der Gruppe „Compact“, der Golf-Klasse, geht es um Kurz- und Stufenheck-Limousinen, Kombis und SUV. Die „Mid- und Fullsize“-Klasse reicht vom Passat über den Sharan und den zukünftigen Midsize-SUV bis zum Touareg. Und in „BEV“ – also batterieelektrische Fahrzeuge – gehören die Stromer e-Up und e-Golf, weitere Fahrzeuge mit höherer Reichweite sollen folgen, etwa der auf der CES in Las Vegas vorgestellte BUDD-e.“Wir sorgen damit für klare Strukturen und Verantwortlichkeiten, mit denen die Mitarbeiter mehr Zeit für ihre Kernaufgaben erhalten“, so Herbert Diess. „Eigenverantwortung, Eigeninitiative und Teamgeist werden gestärkt.“ Die neue Struktur sei ein entscheidender Pfeiler des Kulturwandels bei Volkswagen, der durch funktionsübergreifende Zusammenarbeit letztlich auch die Profitabilität der Marke steigere.

Audi

Audi setzt gleichzeitig mit einer „Modell-Rotation“ die Zeichen für die Zukunft: Das Werk Brüssel wird auf die 2018 startende Serienproduktion des ersten Elektro-SUV vorbereitet und erhält eine eigene Batteriefertigung. Die Produktion des A1 wird dafür ins Seat-Werk in Matorell verlegt. Und die derzeit dort gebauten Q3 kommen künftig aus dem ungarischen Györ. Audi-Chef Rupert Stadler: „Wir heben damit weitere Synergien im Volkswagen-Konzern und bündeln wichtige Schlüsselkompetenzen.“ Die Modell-Entscheidungen sicherten Arbeitsplätze und trieben die Internationalisierung des Produktionsnetzwerks voran.

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