Rally-Sport-Legende

Walter Röhrl zum Anfassen in der Autostadt
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1500 Besucher, zwei Motorsport-Heroen und ein humorvoller Abend – die Autostadt in Wolfsburg feierte gemeinsam mit Walther Röhrl und seinem Co-Piloten Christian Geistdörfer die Ausstellungseröffnung „Ein Leben im Rennsport – die Rallye Legende Walter Röhrl“. Im markenübergreifenden Automobilmuseum Zeithaus geben verschiedene Originalfahrzeuge, besondere Exponate und Bilder Eindrücke der außergewöhnlichen Karriere des zweimaligen Rallye-Weltmeisters. Zum Auftakt plauderte das Erfolgsduo der 1980er-Jahre Walter Röhrl / Christian Geistdörfer auf der Bühne des Cirque Nouveau mit Eckhard Schimpf über die wilden Zeiten der legendären Gruppe-B-Boliden und die martialischen Herausforderungen des Rallye-Sports jener Tage, die viele Chronisten heute die heroische nennen. Untermalt wurden die Gespräche von spektakulären Videos von Helmut Deimel.

Eine Rallye-Sport-Legende

Schon früh spielte Sport in Walter Röhrls Karriere eine tragende Rolle. Im Alter von fünf Jahren erlernte er das Skifahren. Mit 15 zählte er zur Oberpfälzer Ski-Elite. Ein guter Freund brachte Röhrl schließlich auf die Idee zu ersten Rallye-Teilnahmen abseits des Tiefschnees. Der als Sekretär im bischöflichen Ordinariat Regensburg beschäftigte Röhrl fand über die damit verbundenen Fahrerdienste seine berufliche Bestimmung. Bereits nach wenigen Wettkämpfen zeigte sich sein außerordentliches Talent. Röhrl gewann alsbald erste Rallyes und überraschte mit seinem agilen und präzisen Fahrstil auf der Olympia-Rallye 1972 das prominent besetzte Teilnehmerfeld. Nach Stationen bei Opel und Fiat verschlug es Röhrl zu Audi, wo er die erfolgreichen Jahre des Audi Quattro und Sport Quattro prägte. Gemeinsam mit seinem Copiloten Christian Geistdörfer schrieb er Rallyesport Geschichte: Viermal und auf vier unterschiedlichen Fahrzeugen gewann das Dream-Team Röhrl/Geistdörfer die Rallye Monte Carlo sowie zweimal die Rallye-Weltmeisterschaft. Den eingefleischten Kennern der Szene ist das alles nicht neu. Neu war allenfalls die humorvolle Aufarbeitung der Vergangenheit auf der Bühne der Autostadt. Lebhaft und mit dem sprichwörtlichen Schalk im Nacken brachte das Trio Röhrl, Geistdörfer, Schimpf das gebannte Publikum des Öfteren zum Lachen. Nach seinem 70. Geburtstag im März verkörpert Röhrl heute eine Motorsport-Legende und nimmt noch immer an historischen Rallye-Veranstaltungen teil. Seinen damals einzigartigen Ehrgeiz hat er dabei nicht verloren. Allerdings lässt er die Dinge heute etwas ruhiger angehen.
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Ein Stück Vergangenheit

Die Ausstellung zeigt Originalfahrzeuge wie den Ford Capri RS von 1972, auf dem Röhrl bei der Olympia Rallye überraschte, bis hin zum Audi Sport Quattro S1/E2 bestaunen, mit dem der Ausnahmesportler 1985 auf der Rallye in San Remo einen überragenden Sieg erzielte. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Exponate eines sogenannten „Aufschriebs“, einer originalen Gebrauchsanweisung für die Rallye-Strecke, sowie eines von Röhrls Rennrädern, das der begeisterte Rennradfahrer nutzte um sich für die Rallye-Prüfungen körperlich fit zu halten. Der 61-minütige Film „Vollgasakrobat“ von Helmut Deimel bietet Besuchern des Zeithauses die Möglichkeit, die bewegende Motorsportkarriere des zweifachen Rallye-Weltmeisters nachzuerleben.
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