Was mein ist, ist auch dein – Carsharing immer beliebter
Was mein ist, ist auch dein – Carsharing immer beliebter, Bild von: Cambio Bilder

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Gerade Studenten nutzen den Service, Bild von: Cambio Bilder

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Geöffnet wird das Auto mit einer Mitglieder-Chipkarte, Bild von: Cambio Bilder

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Das Auto ist ein wichtiges Statussymbol und wird von seinen Eigentümern gehegt und gepflegt. Teilweise ist die emotionale Bindung des Autofahrers an sein Gefährt so groß, dass er ihm sogar einen eigenen Namen gibt oder wie der Brite Chris Donald, sexuelle Gefühle für seinen PKW entwickelt. Aber immer mehr Menschen ist die emotionale Bindung an ein Auto völlig egal. Sie verzichten auf ein eigenes Fahrzeug und teilen sich mit anderen Gelegenheits-Fahrern ein Auto. Carsharing heißt der Trend, der sich mittlerweile deutschlandweit durchgesetzt hat.

Das Konzept und seine Vorteile

Unternehmen wie Deutsche Bahn, Cambio oder Green Wheels haben Parkplätze in ganz Deutschland, wo sie ihre Autos abstellen. Will man die Fahrzeuge nutzen, schließt man mit dem Anbieter einen Rahmenvertrag oder wird Mitglied in einem Verein. Zwar muss man meist eine Aufnahmegebühr, eine Kaution und einen kleinen Versicherungsbeitrag zahlen, die Kilometerpreise und Stunden-Gebühren sind dafür aber relativ gering. Will man das Auto ausleihen, kann man das meistens bis zu 20 Minuten vorher tun und das Fahrzeug auf dem angegebenen Parkplatz abholen. Schlüssel und Fahrzeugpapiere sind häufig in Safes vor Ort gelagert, die mit Hilfe der Mitgliederkarte geöffnet werden können. Wählen kann man – je nach Bedarf – zwischen Kleinwagen, Vans und sportlichen Autos.

[foto id=“312453″ size=“small“ position=“left“]Nachteile des Auto-Teilens

Grundsätzlich ist das Carsharing eine flexible Lösung für Gelegenheits-Fahrer. Allerdings nicht ohne Einschränkungen. Erstens muss man angeben, wie lange man das Auto braucht. Ist man länger als geplant unterwegs, zahlt man drauf. Außerdem kann es sein, dass das gewünschte Fahrzeug schon gebucht ist und man doch auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen muss. Das Angebot lohnt sich nicht für alle Autofahrer. Wer fast täglich mit dem Auto zur Arbeit fährt oder häufig lange Strecken zurücklegt und das Fahrzeug über Stunden buchen muss, der ist besser bedient, wenn er sich einen eigenen Wagen zulegt.

[foto id=“312452″ size=“small“ position=“right“]Steigende Zahlen

Besonders lohnt sich das Auto-Teilen für Leute, die sehr selten oder unregelmäßig mit einem PKW unterwegs sind und für kleine Unternehmen, die je nach Anlass, mal einen Van und mal einen Kleinwagen zur Verfügung haben möchten. Da Carsharing zusätzlich noch umweltschonend ist, haben sich mittlerweile fast 160.000 deutsche Autofahrer bei Unternehmen und Vereinen registriert. Tendenz steigend. Der Bundesverband Carsharing geht davon aus, dass es in Zukunft immer weniger Besitzer eigener Autos gibt.

Kannst du dir vorstellen, dein Auto mit anderen Fahrern zu teilen? Oder willst du lieber dein eigenes Auto haben? Sag uns deine Meinung zum Thema Carsharing.

 

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