Motorsport

Wie sich Motorsport für die Konzerne rechnet
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Autobauer und Zulieferer geben viele Millionen Euro aus, um im Motorsport mitzumischen. Doch diese Investitionen scheinen sich zu rechnen, sonst wären renommierte Marken wie Opel, Audi, BMW, Mercedes oder Porsche nicht am Start. Doch was macht den Motorsport so attraktiv?

Dieser Frage sind Wirtschaftswissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig nachgegangen. Eine wichtige Erkenntnis der Studie: Fan-Nähe, Technologie-Führerschaft und Emotionalität spielen die größte Rolle. Weniger wichtig erscheinen den Anhängern Eigenschaften wie das Ausmaß an Risiko, der Glamour-Faktor und die ökologische Nachhaltigkeit. Den engagierten Konzernen geht es vor allem um eine Steigerung des Bekanntheitsgrads und natürlich den Image-Gewinn, was für Sponsoren wichtig ist. „Gerade im Motorsport wird mit zahlreichen Regeländerungen kontinuierlich versucht, die Attraktivität für die Fans zu erhalten“, sagt Professor David Woisetschläger von der TU Braunschweig.

Die Strategie der Autobauer ist verständlich, schließlich wollen sie durch den Erfolg im Rennsport in erster Linie mehr Autos verkaufen. Und da kommen die Fans laut der Studie viel zu kurz, vor allem in der Formel 1. Die Königsklasse des Motorsports habe in diesem Vergleich größere Defizite. So sei die Attraktivität des Motorsports für seine Fans im Vergleich zum weltweit populären Fußball noch ausbaufähig, heißt es.

Eine zentrale Rolle könnte die Formel E spielen, wo Abt und Schaeffler die deutsche Fahne hochhalten. In der Rennserie mit rein elektrisch angetrieben Autos könnten in Verbindung mit dem Faktor der Nachhaltigkeit entsprechende Technologien vermarktet werden. Ebenfalls ausbaufähig, so die Studie, sei der Faktor Emotionalität. Daher sehen die Wirtschaftswissenschaftler bei der Formel E großes Potenzial, um neue Zielgruppen für den Rennsport zu begeistern und die wirtschaftliche Attraktivität des Wettbewerbs zu steigern.

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