ADAC vergleicht zehn Autos unter 10 000 Euro

ADAC vergleicht zehn Autos unter 10 000 Euro Bilder

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Käufer von Billigautos müssen bei Komfort, Ausstattung und Sicherheit oftmals Abstriche machen. Das ist das Ergebnis eines aktuellen ADAC-Tests, bei dem das Preisleistungsverhältnis der zehn günstigsten Modelle unter 10 000 Euro bewertet wurde.

 

Sicherheit

Insbesondere bei der Sicherheitsausstattung stellten die Tester deutliche Unterschiede fest. Seiten- bzw. Kopfairbags und ESP sind wenn überhaupt nur gegen Aufpreis oder in Verbindung mit teureren Ausstattungspaketen erhältlich. Der ADAC rät, vor dem Kauf die Preislisten genau zu vergleichen. Das beste Preis-Leistungsverhältnis zeigte der Toyota Aygo. Schlechtester im Test war der Lada Kalina.

 

Toyota Aygo und Citroen C1

Der Testsieger Aygo überzeugte mit guten Platzverhältnissen vorn, einem ausgewogenen Fahrwerk und einem spritzigen Motor. Dank seines guten Werterhalts und dem geringen Testverbrauch von 5,6 Litern pro 100 Kilometer erhielt er die Bestwertung bei den Unterhaltskosten. Negativ fiel allerdings sein vergleichsweise langer Bremsweg von 44 Metern aus 100 km/h auf. Den Sieg gegen den zweitplatzierten und weitgehend baugleichen Citroen C1 sicherte sich der Aygo durch serienmäßige Kopf-Airbags. Diese sind beim Franzosen nur gegen Aufpreis erhältlich.

 

Volkswagen Fox

Auf Platz drei landete der Volkswagen Fox. Pluspunkte des Dreitürers waren ein gutes Platzangebot, ein großer Kofferraum, eine komfortable Federung sowie ein kurzer Bremsweg von 39 Metern. Die magere Serienausstattung und der schwache Motor mit einem Verbrauch von 6,7 Litern verhinderten eine bessere Platzierung.

 

Dacia Logan

Auf dem sechsten Platz landete der Dacia Logan, das derzeit günstigste Auto in Deutschland. Das lag vor allem an den Bestwertungen im Platzangebot und bei den Anschaffungskosten. Negativ fielen ein langer Bremsweg von 44,5 Metern und das Fehlen von ESP und Seitenairbags auf.

 

Lada Kalina

Ähnlich sah es beim Schlusslicht Lada Kalina mit einem Bremsweg von 49 Metern aus. Hinzu kamen eine unterdurchschnittliche Verarbeitung, ausgeprägte Fahrwerksschwächen, eine schwammige Lenkung sowie die sehr dürftige Sicherheitsausstattung.

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