AGV GP-Tech: Der Helm für die Rennstrecke
AGV GP-Tech: Der Helm für die Rennstrecke Bilder

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Mit dem neuen GP-Tech-Helm meldet sich AGV nach langer Zeit wieder auf dem deutschen Markt für Motorradzubehör zurück. Der Helm ist auf die Bedürfnisse im Straßen- und Rennstreckensport abgestimmt, an seiner Entwicklung war der siebenfache GP-Weltmeister Valentino Rossi beteiligt.

Der Helm ist für 550 Euro im Handel erhältlich. Er punktet unter anderem durch sein hervorragendes Lüftungssystem. Das ist gerade auf der Rennstrecke von Bedeutung, stellen doch Hitze oder Feuchtigkeit im Helm zusätzliche Stressfaktoren dar.

Bei ersten Testfahrten bei hoher Luftfeuchtigkeit hat das System sein Können unter Beweis gestellt. Dabei führen mehrere Kanäle direkt in das Gehäuse, wobei zusätzlich die Lüftung sowohl im hinteren als auch im vorderen Teil des Helmes erweitert wurde. Die Luft strömt durch die vorderen drei Öffnungen ein und wird über die fünf hinteren Ausgänge regelrecht[foto id=“27936″ size=“small“ position=“right“] abgesaugt, ohne dass man einen unangenehmen Zug spürt. Der Hersteller spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten Venturi-Effekt.

Variiert wird die Belüftung über einen dreistufigen Schieber, der ein Schließen und Öffnen der Belüftung sowie ein leichtes Anheben des Visiers um rund einen Millimeter ermöglicht. Im Falle leichten Nieselregens oder bei Nebel wird so einem Beschlagen des Visiers entgegengewirkt, ohne dass durch den Spalt Wassertröpfchen ins Innere geschleudert würden. Ein kleines Detail vielleicht nur, aber ein vor allem für Brillenträger sehr wichtiges.

Für den nötigen Tragekomfort sorgt die leichte Schale des Helms, die aus Karbon-, Kevlar- und Fiberglasfasern besteht, was das Gewicht reduziert. In der Größe M beispielsweise wiegt der Helm 1,38 Kilogramm. Es stehen drei Schalenvarianten sowie vier unterschiedliche Größen der Innenausstattung zur Auswahl. Angeboten werden die Größen XXS bis XXXL, was einem Kopfumfang zwischen 51 und 66 Zentimetern entspricht. Das herausnehm- und waschbare Innenpolster besteht auf der Stirnseite, an den Schläfen und im Nacken aus schweißabweisender „Cool Max“-Kunstfaser, während atmungsaktives Gewebe auf der Ober- und Rückseite die Luft zirkulieren lässt.

Ein sportlich-aerodynamischen Design sorgt für gutes Aussehen. Für den täglichen Gebrauch auf dem Weg zur Arbeit ist der Helm aber dennoch nicht die beste Wahl, denn sowohl der [foto id=“27937″ size=“small“ position=“left“]durch Schlaufen geführte Kinnriemen als auch das Sichtfeld sind auf Rennstreckenfahrten ausgerichtet. Während der Kinnriemen für den Alltag – Helm auf, Helm ab – denkbar unpraktisch ist, sorgt das in die Breite gezogene Sichtfeld für rennstreckentypische Ausblicke. Seitlich schaut man gut in die Kurven hinein. Doch gerade die nach vorne gebeugte Sitzhaltung auf einem Supersportler wie der Ducati 848 oder 1098 sorgt dafür, dass sich der obere Rand des Visiers in die Sicht schiebt, wenn man an einer Steigung weit vorausschauen möchte. Im Alltag ist das durchaus störend.

So ist der GP-Tech kein Helm für jeden Tag, sondern die ideale Wahl für die Fahrt über die Piste. Die Preise beginnen bei 550 Euro für einfarbige Varianten, mehrfarbige Versionen sind ab 600 Euro erhältlich. Zusätzlich wurde eine auf 3 500 Exemplare ausgelegte Rossi-Replika mit der bekannten Startnummer 46 aufgelegt, die für 710 Euro in den Handel kommt. 

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