Akku-Wechselstation contra Stromzapfsäule

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Öffentliche Batterie-Wechselstationen für Elektroautos könnten ein Sicherheitsrisiko sein.

Bereits in den 70er-Jahren sei eine Machbarkeitsstudie von Mercedes-Benz zu dem Ergebnis gekommen, dass die Akkuwechsel am Straßenrand zu Stromschlägen oder Feuer führen können, zitiert die israelische Zeitung „Haaretz“ Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber. Die Akku-Wechselstation ist einer der konkurrierenden Lösungsansätze bei der Elektrifizierung des Straßenverkehrs. Nach den Plänen des Unternehmers Shai Agassi sollen die voll automatisierten Anlagen den Stromflitzern bei längeren Fahrten als Versorgungsstation dienen; der Austausch einer Batterie geht deutlich schneller vonstatten als das Betanken über die Steckdose.

Als Partner für das Projekt hat Agassi den Automobilkonzern Renault Nissan gewonnen, und in mehreren Ländern wird bereits mit den Vorbereitungen für ein Wechselstationen-Netz begonnen. Das gilt auch für Israel. Daimler hingegen setzt auf besonders leistungsfähige Akkus für den Festeinbau, die auch größere Reichweiten ermöglichen. Geladen werden sollen diese über ein Netz an öffentlichen Stromtankstellen. Laut Medienberichten arbeitet der Konzern zurzeit mit dem Stromversorger RWE und anderen Unternehmen an europaweiten Standards für Stecker, Zapfsäulen und Anschlussbuchsen.

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