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Alternative Antriebe: Vielfalt im VW-Konzern?
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Auf alternative Antriebe setzt der Wolfsburger Volkswagen-Konzern. Vielfältig sind derzeit die Vorstellungen vom „Zukunftsmobil“ und dessen Technik. Aus Kostengründen bevorzugt VW eine Einheitslösung für alle Marken: Neben reinen Elektroautos sollen Hybridfahrzeuge mit Elektro- und Verbrennungsmotor angeboten werden. Sie sind vor allem für die Übergangsphase gedacht, in der E-Mobile zu wenig Reichweite für größere Fahrten haben.

Markentochter Audi hat jedoch eigene Pläne: Ein E-Auto mit Wankelmotor als Range Extender, das heißt zur Verlängerung der Reichweite, wird nach Angaben der „Financial Times Deutschland“ angestrebt. Das Wankelaggregat soll den Elektromotor während der Fahrt wieder aufladen, wenn der gespeicherte Strom zur Neige geht. Das Fahrzeug selbst wird nicht von dem Kreiskolbenmotor angetrieben.

Eine endgültige Entscheidung, ob Audi seinen Willen durchsetzen darf, ist noch nicht gefallen. Die Marke mit den vier Ringen hofft durch den Wankelmotor auf eine gewisse Eigenständigkeit, mit der die schärfsten Konkurrenten BMW und Daimler eingeholt werden können. Die beiden süddeutschen Rivalen bieten seit Jahren Hybridmodelle, während Audi erst in diesem Jahr mit der ersten Verbrennungs-Elektromotor-Kombination auf den Markt kommt. Durch das Wankelaggergat könnte diese Verspätung wettgemacht werden. Mit möglichen Partnern wird angeblich bereits gesprochen, Wankelmotor-Experte Mazda gilt als potenzieller Triebwerkslieferant. Eine Entscheidung könnte im Februar fallen.

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