Auch Räikkönen wrooomt: In keiner Eile

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(adrivo.com) Das zweite Jahr darf Kimi Räikkönen als Ferrari-Pilot bei Wrooom teilnehmen und dieses zweite Mal erlebt der Finne den Event um einiges angenehmer. Immerhin ist er als Weltmeister dort, weswegen er sich bei seinem Presse-Meeting am Donnerstag auch recht offen gab. Das mag auch daran liegen, dass er sich bei seinem Team nun viel heimischer fühlt. "Voriges Jahr kannte ich die Leute noch nicht, ich kannte das Team nicht, also ist es jetzt viel leichter für mich", sagte er. Die ersten positiven Eindrücke durfte er im neuen Jahr auch schon sammeln, denn die Ausfahrt im F2008 in Fiorano lief gut für ihn, auch wenn er die Wetterbedingungen als nicht ideal bezeichnete. Deswegen wollte er auch noch nicht zu viel zum Auto sagen, außer, dass er ein gutes Gefühl hatte.

"Ich denke, wir werden nächste Woche in Jerez mehr sehen, wenn wir das Auto auf eine normale Strecke bringen. Hoffentlich wird das Wetter gut. Wir werden zwei Autos haben, also hoffen wir, dass wir viele Runden schaffen und danach werden wir sehen", meinte Räikkönen. Die Möglichkeit, dass auch Michael Schumacher demnächst wieder ins Auto steigen könnte, machte ihm wenig aus. So erklärte er zwar, dass die Tests insofern schwierig sind, weil es aufgrund der Beschränkungen nicht mehr so viele Testmöglichkeiten für die Einsatzfahrer gibt und man so viel fahren will wie möglich. Andererseits sagte er aber: "Wenn wir nicht testen können, ist es eine gute Sache, dass er [Schumacher] es tut und es wird uns sicher nicht schaden. Er hat viel Erfahrung in der Formel 1, er weiß, was er tut. Für mich ist es gut, dass er die Tests macht, wenn wir sie nicht machen können."

Ob Räikkönen selbst so lange in Diensten von Ferrari bleiben will wie Schumacher, wollte er nicht sagen. Er sei in keiner Eile, einen neuen Vertrag zu unterschreiben, da er noch zwei Jahre unter Vertrag stehe. Er meinte nur. "Sicher, wenn ich wollte, könnte ich morgen einen neuen Kontrakt unterzeichnen, aber ich werde sehen, wie es sich anfühlt, bevor dieser Vertrag ausläuft. Ich werde einen neuen Plan machen und wir werden sehen, was passiert. Bislang genieße ich die Formel 1, ich bin glücklich mit dem Team, arbeite gerne mit den Leuten, aber wir werden sehen, was in Zukunft passiert", erzählte er.

In der näheren Zukunft liegt die Saison 2008 und trotz seines Status als Weltmeister ist es Räikkönen egal, ob er als Nummer 1 oder Nummer 2 bei Ferrari in das Jahr startet. "Wir beginnen die Saison auf demselben Level – wir alle – und wir tun unser Bestes. Wir versuchen, Rennen zu gewinnen. Es gibt einen Punkt in der Saison, wenn der andere in einer besseren Position ist und dann muss man sicherstellen, dass er alle Unterstützung und alle Möglichkeiten vom Team bekommt", sagte er. Er werde einfach sein Bestes geben und darauf komme es an, fügte er hinzu.

Dabei zählt er darauf, dass es dieses Jahr vor allem im ersten Teil der Saison etwas besser läuft als im Vorjahr. "Es ist eine neue Saison, aber mit demselben Team. Es wird also viel leichter für mich und für das Team. Ich würde mir also wünschen, dass wir einen etwas stärkeren Start haben und dann werden wir sehen", erklärte Räikkönen. Worauf er sich schon besonders freut, sind die neuen Straßenkurse im Kalender. Ein Fan von Monaco war der Finne schon immer, auch wenn er versteht, dass es für die Zuschauer nicht unbedingt das aufregendste Rennen ist. "Wenn man aber als Fahrer schnell fahren will, dann macht es dort großen Spaß. Es wird interessant, zu sehen, wie es läuft. Wir kommen auf zwei neue Straßenkurse und ich bin gespannt, wie sie sein werden, wie sie aussehen und wie sie sich fahren lassen. Ich werde es sicher genießen", sagte er.

Da in Madonna di Campiglio nicht nur Ferrari, sondern auch Ducati bei Wrooom teilnimmt, durfte Räikkönen auch ein paar Worte über den anderen Weltmeister in Rot verlieren, der seinerseits schon einiges an Lob ausgespuckt hatte. Der Finne meinte zu Casey Stoner und der MotoGP: "Ich genieße es, die MotoGP anzusehen, denn dort passiert viel und das Racing ist normalerweise sehr aufregend. Außerdem sind wir quasi im gleichen Team, also schaue ich die meisten Rennen, aber nicht alle. Er [Stoner] ist ein netter Typ, wir haben uns bei ein paar Events getroffen, die wir gemeinsam gemacht haben. Er hat in diesem Jahr viel erreicht und ich denke, er wird noch viele Jahre hier sein und Weltmeisterschaften gewinnen." Vielleicht tun sie es ja länger als bis Ende 2009 gemeinsam in Rot – wenn das Gefühl passt.

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