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Audi A3 Limousine: Beau statt Biedermann
Audi A3 Limousine: Beau statt Biedermann Bilder

Copyright: hersteller

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Erstmals wagt sich Audi mit einem Stufenheckmodell in die Kompaktklasse. Dahinter steckt Kalkül: Es ist das größte Fahrzeugsegment weltweit und besonders in China und Amerika stark nachgefragt. Aber auch in Europa soll die A3 Limousine, so der offizielle Name, ihre Fans finden und Autofahrer ansprechen, die zuvor nie an ein Modell mit separatem Kofferraum gedacht haben. Marktstart ist im September. Die dann verfügbare Basisversion mit einem 103 kW/140-PS-Benziner und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe „S tronic“ startet bei 27 400 Euro. Etwas später folgt eine handgeschaltete Version mit 90 kW/122 PS für 24 300 Euro.

Bislang galten Stufenhecklimousinen im Kompaktsegment als brav und bieder

Sportlichkeit, Emotionen? Fehlanzeige. Man denke da nur an den ersten VW Jetta. Auch heute verlässt die Designer häufig Mut und Kreativität, wenn es um den harmonischen Abschluss dieser Autos geht. Doch es gibt glücklicherweise Ausnahmen. Eine davon heißt Wolfgang Egger. Audis Chef-Stylist gelang mit der A3 Limousine ein äußerst knackiger Viertürer mit stimmigem Stummelheck, statt angepapptem Gepäckabteil, in das dennoch 425 Liter Gepäck passen, 60 Liter mehr als im Dreitürer. „Wir schlagen mit der A3 Limousine die Brücke zwischen klassischem Three-Box-Design und Coupé-Philisophie“, so Egger. Die Überhänge sind erfreulich kurz. Bei 2,64 Metern Radstand kommt das dritte Derivat der A3-Baureihe auf nur 4,46 Meter Länge. Damit ist die Ingolstädter Limousine acht Zentimeter kürzer als der aktuelle VW Jetta. Das ist kein Zufall, [foto id=“470214″ size=“small“ position=“left“]schließlich gilt es, dem größeren Bruder A4 – die nächste Generation kommt 2015 – nicht zu dicht auf die Pelle zu rücken.

Wer hinten einsteigt, ist überrascht vom Platzangebot

Personen mit einer Köpergröße um die 1,80 Meter stoßen weder mit den Knien gegen die Vordersitze, noch mit dem Kopf an die Decke. „Wir haben im Fond um jeden Millimeter gekämpft“, verrät Egger. Wie Dreitürer und Sportback basiert auch die A3 Limousine technisch auf dem konzernweit eingesetzten Modularen Querbaukasten (MQB) und profitiert daher entsprechend vom fortschrittlichen Leichtbau. Das von uns gefahrene Einstiegsmodell mit dem 1.4-TFSI-Vierzylinder-Motor wiegt nur 1 250 Kilogramm. Diese Diät ist der A3 Limousine bereits auf den ersten Kilometern anzumerken. Das Auto wirkt selbst mit 103 kW/140 PS erstaunlich leichtfüßig und agil. Maßgeblichen Anteil daran hat der kleine Turbo-Direkteinspritzer, der sein maximales Drehmoment von immerhin 250 Nm schon bei niedrigen 1500/min zur Verfügung stellt.[foto id=“470215″ size=“small“ position=“right“]

Und nicht zuletzt gefällt der 1,4-Liter-Turbobenzine auch durch zeitgemäßen Spritkonsum

Dabei hilft nicht nur die serienmäßige Start-Stopp-Funktion, sondern auch das im Teillastbereich zeitweise Abschalten von zwei Zylindern, was Audi „Cylinder On Demand“ (COD) nennt. Nach EU-Norm verbraucht die A3 Limousine lediglich 4,7 l Super/100 km, was einem CO2-Ausstoß von 109 g/km entspricht und damit auf dem Niveau eines Diesel-Golf GTD liegt. Im Alltag sind es leicht zwei Liter mehr, unser Bordcomputer zeigte 6,9 Liter an. In Relation zu Fahrkomfort und Leistung geht aber auch dieser Wert in Ordnung.[foto id=“470216″ size=“small“ position=“left“]

Beim Interieur unterscheiden sich Limousine und Steilheck nicht

Materialauswahl und Verarbeitung haben nahezu Oberklasse-Niveau. Hier macht Audi in diesem Segment niemand etwas vor, ebenso wenig beim Thema Infotainment und Connectivity. An der Spitze steht das „MMI Navigation plus“-System für 2 725 Euro Aufpreis mit einer 64 GB Festplatte, DVD-Laufwerk und Ganzwort-Sprachbedienung. Ein hochauflösender 7-Zoll-Monitor zeigt das Kartenbild in detaillierten 3D-Grafiken. Beim Telefon ersetzt ab November der zehnmal schnellere Mobilfunkstandard „Long Term Evolution“ (LTE) die bisherige UMTS-Übertragung erstmals in einem Auto überhaupt. Die „Option Audi connect“ schlägt mit 500 Euro Aufpreis zu Buche und bietet zudem Verkehrsinfos in Echtzeit, zeigt Tankstellen mit dem günstigsten Spritpreisen und Parkplätze mit freien Stellflächen an. Beifahrer können über den integrierten WLAN-Hotspot während der [foto id=“470217″ size=“small“ position=“left“]Fahrt Surfen und Mailen. E-Mails lassen sich neuerdings vorlesen, SMS diktieren sowie verschicken und die Musik per Streaming genießen. Das stellt für jüngere Kunden ein nicht zu unterschätzendes Kaufargument dar.

Brandneu ist die Produktionsstätte der A3 Limousine

Während Drei- und Fünftürer in Ingolstadt vom Band laufen, kommt die Stufenheckversion ausschließlich aus Györ in Ungarn. Audi hat dort sein Motoren- und Montagewerk zu einem kompletten Produktionswerk erweitert. In Györ montieren die Ingolstädter außerdem den TT als Coupé und Roadster, das A3 Cabrio und den RS3 Sportback.

Bewertung

Pluspunkte: Hohe Verarbeitungsqualität, leiser und sparsamer Basis-Benziner, guter Komfort, handliches und direktes Fahrverhalten, gute Platzverhältnisse
Minuspunkte: teils kleinliche Aufpreispolitik

Daten Audi A3 Limousine 1.4 TFSI

Viertürige, fünfsitzige Limousine
Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern: 4 460/1 800/1 420/2 640
Kofferraumvolumen: 425 bis 880 Liter
Leergewicht: 1 250 kg
max. Zuladung: 550 kg
Tankinhalt: 50 Liter
Preis: 27.400 Euro

Motor

1,4-Liter-Turbo-Vierzylinder-Benziner mit 103 kW/140 PS bei 5 000/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe
max. Drehmoment: 250 Nm bei 1 500/min bis 3 500 U/min
0-100 km/h: 8,4 Sek.
Höchstgeschwindigkeit: 217 km/h
Verbrauch: 4,7 l Super auf 100 km
CO2-Emission: 109 g/km

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Gast auto.de

Juli 18, 2013 um 11:59 pm Uhr

Er würde jedes degenerierte Stück Hundescheiße einem Audi vorziehen.

Gast auto.de

Juli 17, 2013 um 9:15 am Uhr

hexerds höchst subjektiver und äußerst unprofessioneller Audihass bleibt unerreicht…. Was zahlt Dir BMW eigentlich dafür??

Volker Dembke

Juli 12, 2013 um 10:37 pm Uhr

sieht aus wie ein abklatsch vom 1er BMW ohne die klasse von dem auch annähernd zu erreichen

Gast auto.de

Juli 12, 2013 um 9:16 pm Uhr

Ergänzung: Solche Mehrverbräuche sind keine Seltenheit. Es gibt sie bei allen Herstellern, allerdings in unterschiedlichem Umfang.

Gast auto.de

Juli 12, 2013 um 9:13 pm Uhr

Ich zitiere Auto-Fan 10:09: "Statt 4,7 l auf 100 km tatsächlich 6,9 l, das findet der Tester "in Ordnung"?? 6,9 l zeigt also der Bordcomputer an. Wer sagt uns denn, dass der BC richtige Verbrauchswerte anzeigt?? Nach meiner einschlägigen Erfahrung liegt bei meinem FZ (AUDI S5) der Verbrauch (berechnet als Durchschnittswert über zwei Jahre gemäß Buchführung an der Tankstelle) nochmal zwei Liter über dem angezeigten Wert und damit gute 50 % über dem werkseitig angegebenen EU-Normwert!!!

Gast auto.de

Juli 12, 2013 um 10:21 am Uhr

man sollte eben nicht mit einem A6 in eine zu heiße Waschstraße fahren, oder ist das nur ein gebügelter A4. Jetzt schielt der nicht nur, jetzt klappt der auch noch die Augendeckel runter, das Großmaul ist geblieben. Sogar das Lenkrad erinnert an ein trauriges Vögelchen und läßt die Flügelchen hängen. In der Kundenzufriedenheit liegt Audi bei 56% mal sehen ob der das hier besser kann

Gast auto.de

Juli 12, 2013 um 10:09 am Uhr

Statt 4,7 l auf 100 km tatsächlich 6,9 l, das findet der Tester "in Ordnung", weil es ja so ein schönes, komfortables Auto ist. Der Käufer stellt dann einen Mehrverbrauch von nahezu 46,8 % fest und findet das mit Sicherheit nicht "in Ordnung". Es wird höchste Zeit, dass die Hersteller realistische Verbrauchswerte angeben. Von Auto.de erwarte ich, dass Sie immer wieder diese Forderung unterstützen und nicht mehr diesen Verbraucherbetrug verharmlosen.

Gast auto.de

Juli 12, 2013 um 9:02 am Uhr

Tolles Auto, gibts den auch als Kombi ?

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