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Audi A8-Motoren: stark und sparsam

Audi A8-Motoren: stark und sparsam Bilder

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Audi hat in Miami ein Statement abgegeben Bilder

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Audi A8: stimmig bis ins Detail. Bilder

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Audis neuer A8 in Miami Beach. Bilder

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Audis neuer A8 stellt sich erstmals vor. Bilder

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Bühne frei für Audis neuen A8. Bilder

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Audi-A8-Weltpremiere in Miami. Bilder

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Mehr als 800 Gäste bei der A8-Weltpremiere in Miami Beach. Bilder

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Weltpremiere des Audi A8 - vorgestellt von Audi-Chef Rupert Stadler und Technik-Vorstand Michael Dick. Bilder

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Im sonnigen Miami (Florida) feierte der Audi A8 vor wenigen Wochen (Dezember) seine Weltpremiere. Auf der vom 11.-24. Januar 2010 in Detroit stattfindenden International Auto Show (NAIAS) wird er nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Doch bereits jetzt mussten sich die Ingolstädter mit dem Vorwurf auseinandersetzen, beim neuen A8 habe man es nicht geschafft, Hybridtechnik und ein Start-Stopp-System zum Einsatz zu bringen.

Audi-Vorstand Axel Strotbek hatte darauf jetzt bei der Präsentation der Technik des neuen A8 eine selbstbewusste Antwort parat: „Wir scheuen keinen Vergleich mit den Hybridantrieben.“In der Tat nennen die Ingolstädter für den Achtzylinder-Diesel mit 4,2 Litern Hubraum einen Durchschnittsverbrauch (nach EU-Norm) von[foto id=“116953″ size=“small“ position=“right“] 7,6 Litern auf 100 km und als Kilometer-Wert für die CO2-Emission 199 Gramm. Zweiter Motor zum Modellstart ist der Achtzylinder-Benziner mit ebenfalls 4,2 Litern Hubraum. Sein Durchschnittsverbrauch liegt bei 9,5 Litern, sein CO2-Wert bei 210 g/km. Später sollen zwei Sechszylinder-Diesel mit drei Litern Hubraum folgen, deren bester einen Durchschnittsverbrauch von sechs Litern erreichen soll, was einem CO2-Wert von 150 g/km entspricht.

Der Verbrauch aller drei Motoren soll bei gestiegener Leistung zwischen 13 Prozent und 22 Prozent gesunken sein. Dahinter steht eine ganze Reihe von Maßnahmen. Es beginnt mit dem Leichtbau der Karosserie als Aluminium-Spaceframe. Der A8 wiegt fast 200 Kilogramm weniger als eine vergleichbare Allrad-Limousine mit Stahlkarosserie, Die gute Aerodynamik mit einem Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,26 spielt ebenfalls mit. Die [foto id=“116954″ size=“small“ position=“left“]neue Acht-Gang-Wandler-Automatik trägt erheblich zur Senkung des Drehzahlniveaus bei. Bei 150 km/h dreht der V8-TDI im neuen A8 mit 1830 Umdrehungen pro Minute (U/min), im alten waren es noch 2380 U/min. Das Getriebe bringt beim TDI rund sechs Prozent Minderverbrauch.

Mehr noch konnten die Techniker mit einer Menge Feinschliff am Motor und seinen Nebenaggregaten holen. So wurde eine neue Kühlerfeldabdichtung und damit ein kleinerer Kühlerlüfter eingesetzt, der vom Motor weniger Leistung abzweigt. Die Klimaanlage insgesamt braucht zehn Prozent weniger durch einen neuen Wärmetauscher, und auch die Ölpumpe verlangt nur nach der Hälfte der Antriebsleistung. Beim V8-FSI hat die Arbeit an der inneren Reibung des Motors allein sechs kW zusätzliche Motorleistung gebracht und die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h um 0,4 Sekunden verkürzt.

Weiter auf Seite 2: Video – Audi A8 Vorstellung; In Summe: 4.2 TDI Quattro; 4.2 FSI Quattro; Sechszylinder Diesel

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Video: Audi A8 – Vorstellung

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In der Summe sieht das dann für den Audi A8 4.2 TDI Quattro so aus: 258 kW / 350 PS Leistung und ein sattes maximale Drehmoments von 800 Nm zwischen 1750 U/min und 2750 U/min. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist nach 5,5 Sekunden erledigt; die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h beschnitten. Der neue Achtzylinder leistet 18 kW / 24 PS mehr als der Vorgänger. Der Normverbrauch sank dabei um 1,8 Liter pro 100 km, also um 19[foto id=“116955″ size=“small“ position=“right“] Prozent.

Für den Audi A8 4.2 FSI Quattro stehen 273 kW / 372 PS bei 3500 U/min an. Sein maximales Drehmoment liegt bei 445 Nm. Der Motor schiebt den A8 in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird ebenfalls bei 250 km/h abgeregelt. Im EU-Zyklus begnügt sich der Benziner mit 9,5 Litern auf 100 km, was einer Reduzierung gegenüber dem Vorgänger um 1,4 Liter oder 13 Prozent entspricht. Dabei hat der überarbeitete Motor 16 kW / 22 PS mehr Leistung.

Als dritter Motor soll der Sechszylinder-Diesel mit drei Litern Hubraum das Angebot ergänzen. Der ist bekannt aus Modellen von Audi, Porsche und Volkswagen und leistet nach der Überarbeitung für den A8 ebenfalls 184 kW / 250 PS, braucht aber 1,9 Liter oder 22 Prozent weniger als sein Vorgänger im alten A8 – nur 6,6 Liter auf 100 km, was einem CO2-Ausstoß von 174 g/km entspricht.

Auf dem Programm steht eine zweite Version des Sechszylinders mit 150 kW / 204 PS. Der soll im [foto id=“116956″ size=“small“ position=“left“]EU-Fahrzyklus nur noch sechs Liter schlucken und 159 g/km CO2 emittieren.

In der Tat werden es in diesem Fahrzeugsegment Hybrid-Fahrzeuge und Fahrzeuge mit Start-Stopp-System nicht leicht haben, die Verbrauchswerte der neuen A8 zu toppen, speziell dann, wenn sie als Reiselimousine eingesetzt werden. Dennoch lehrt die Erfahrung, dass in manchen Märkten ein Hybridantrieb trotz des höheren Preises leichter zu verkaufen ist als ein Fahrzeug ohne die Elektro-Anteile.

Das Positive an der aktuellen Audi-A8-Konfiguration: Es bleibt ein Optimierungsspielraum für alle Nutzer, die Kurzstrecke und Stadtverkehr durchstehen müssen oder sich einen A8 Hybrid wünschen, weil der vom Umfeld eher akzeptiert wird als ein Auto, von dem seine Väter – sicherlich zu Recht – sagen, es sei die sportlichste Limousine seiner Klasse.

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Gast auto.de

Januar 12, 2010 um 4:04 pm Uhr

Warum kein Start-Stopp-System?
Schauen Sie sich dies von BMW ab, die können dies hervorragend!

Gast auto.de

Januar 12, 2010 um 12:17 pm Uhr

Es ist also doch gelungen ohne Elektrikaufwand, der immer mitgeschleppt werden muss, den Verbrauch zu senken.
Bremsenergie zu speichern ist im Prinzip richtig, die Frage ist, ist es den Aufwand wert. Der sinnvollste Schritt ist ein kompletter E-Antrieb an allen Rädern. Alles andere ist nur eine aufwendige Zwischenlösung.
Sinnvoll wäre auch eine Abwärmespeicherung, die viel mehr Energie einspart als die Bremsenergie. Hybrid ist ein Marketingbegriff geworden, hat mit wesentlicher Energieeinsparung aber wenig zu tun.

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