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Audi-Hilfsprogramm soll Händlerpleiten verhindern

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In den nächsten Tagen will Audi-Vertriebschef Peter Schwarzenbauer ein umfassendes Unterstützungsprogramm für seine deutschen Händler starten, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Damit sollen die den Vertriebspartnern aus den Leasinggeschäften drohenden Verluste zumindest begrenzt werden. Vor Kurzem wurde bereits Händlern der Marke VW Unterstützung für Leasing-Altverträge in Aussicht gestellt; Mercedes kündigte die komplette Absicherung von Leasing-Risiken an.

Autohändler mit breitem Leasingpublikum stehen aufgrund des hohen Restwerts ihrer Leasingrückläufer verstärkt unter Druck. Der in den Alt-Verträgen angesetzte Preis der Fahrzeuge lässt sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt nicht mehr einspielen; Abschreibungen in großem Umfang sind die Folge. Viele Autohändler können die finanziellen Einbußen nicht kompensieren, es droht die Pleite.

Nach Erhebungen von EurotaxSchwacke sind Fahrzeuge der oberen Mittelklasse heute durchschnittlich 22,4 Prozent preiswerter als ursprünglich geschätzt. Der Preis der Oberklasse-Fahrzeuge gab um mehr als ein Viertel nach (25,8 %). Bei BMW seien nach Brancheninformationen deshalb etwa 30 Prozent der Betriebe in ihrer Existenz bedroht, berichtet die „Wirtschaftswoche“ und zitiert den Präsidenten des Audi-Händlerverbandes Michael Lamlé, der unlängst warnte, dass von den deutschen Audi-Händlern „die Hälfte rote Zahlen“ schreibe. Deren durchschnittliche Rendite sei innerhalb eines Jahres von plus 0,4 Prozent auf minus 0,4 Prozent gefallen. Auf Lamlés Hilferuf reagieren die Ingolstädter mit dem entsprechenden Hilfsprogramm für 2010.

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