Wachstum

Audi steigert Auslieferungen im Juni um weltweit 1,7 Prozent
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Audi hat im Juni weltweit rund 166 700 Automobile ausgeliefert, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das Wachstum sorgte besonders der größte Einzelmarkt China mit +22,2 Prozent. Über alle Märkte besonders nachgefragt waren im Juni der Audi A8 mit einem Plus von 53,2 Prozent. Zuwächse bei Audi Q2 (+46,2 Prozent), Audi Q5 (+32,1 Prozent) oder beim neuen Audi Q3 in Europa (+51,0 Prozent) zeigen die Bedeutung der SUV-Palette für die Ingolstädter. Im ersten Halbjahr hat die Marke allerding mit 906 200 Autos einen Rückgang um -4,5 Prozent zu verkraften gehabt.

Audi geht optimistisch ins zweite Halbjahr

„Das erste Halbjahr war noch von zahlreichen Herausforderungen wie Modellwechseln bei Volumenmodellen und den Spätfolgen der WLTP-Umstellung geprägt“, sagt Martin Sander, der im ersten Halbjahr das Vorstandsressort Vertrieb und Marketing operativ geführt hatte. Zum 1. Juli übernahm er die Leitung des neuen Bereichs Vertrieb Europa, der neben den europäischen Exportmärkten erstmals auch Deutschland umfasst. „Das gute Juni-Ergebnis stimmt uns für das zweite Halbjahr optimistisch.“

In China stieg die Zahl der Auslieferungen im Juni auf 58 877 Fahrzeuge (+ 22,2 Prozent). Seit Jahresbeginn lieferte die Marke im Reich der Mitte 312 502 Autos an Kunden aus, ein Plus von 1,9 Prozent.

Leichtes Minus in Europa

In den USA konnte Audi im Juni das Rekordniveau des Vorjahres nahezu halten. In einem nach wie vor schwachen Gesamtmarkt und trotz des Modellwechsels beim Volumenmodell Audi Q3, der erst im zweiten Halbjahr zu den Händlern kommt, lieferte das Unternehmen 19 409 Einheiten aus. Im ersten Halbjahr übergab das Unternehmen insgesamt 101 440 Autos (-6,0 Prozent) an Kunden. Die Region Nordamerika schloss die ersten sechs Monate mit einem Minus von 8,6 Prozent auf rund 123 350 Einheiten. Im Juni lag die Zahl der Auslieferungen dort bei rund 23.200 (-5,5 Prozent).

In Europa übergab Audi im Juni rund 76 050 Premium-Automobile (-3,4 Prozent) an Kunden. Seit Jahresbeginn summierte sich die Zahl der Auslieferungen auf rund 419 450. Das entspricht einem Minus von 4,5 Prozent.

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