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Auf Hochleistung getrimmt: Audi kündigt RS7 Sportback als Biturbo für Oktober an
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Audi RS7 Sportback: Und so sieht das große fünftürige Coupé von der Seite aus. Bilder

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Audi RS7 Sportback: Ins Gepäckabteil passen 535 bis 1390 Liter hinein. Bilder

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Audi RS7 Sportback: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Audi RS7 Sportback: Moderne Leuchteinheit hinten mit Modellschriftzug. Bilder

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Audi RS7 Sportback: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Audi RS7 Sportback: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Audi RS7 Sportback: Blick ins sportlich-funktionelle Cockpit. Bilder

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Audi RS7 Sportback: In die Außenspiegel sind schmale Blinkleisten integriert. Bilder

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Audi RS7 Sportback: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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Audi RS7 Sportback: Blick unter die Haube auf den Achtzylinder-Biturbo mit 412/560 kW/PS. Bilder

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Audi RS7 Sportback: Die vier Markenringe sitzen vorn mittig im oberen Lufteinlass. Bilder

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Audi RS7 Sportback: Blick auf die Frontpartie. Bilder

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Schon dritte RS-Produktneuheit in 2013: Audi RS7 Sportback. Bilder

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Neckarsulm – Audis Quattro-Tochter baut ihre bislang aus RS4 Avant, RS5 Coupé, RS5 Cabrio, RS6 Avant sowie TT RS Coupé und TT RS Roadster bestehende RS-Modellpalette aus und schickt ab Oktober zum Einstiegspreis ab 113 000 Euro im Umfeld etwa vom BMW-M6-Coupé und Mercedes-CLS-AMG den neuen RS7 Sportback an den Start.

Nicht mehr nur PS-Schraube

Dabei geht es laut Christian Teubner längst nicht mehr nur darum, „an der PS-Schraube zu drehen“. Vielmehr spielten, so der Audi-Mann aus dem Projektmanagement jetzt bei der Fahrvorstellung am Sitz der Quattro-GmbH in Neckarsulm, Leichtbau, Hubraumverkleinerung und Zylinderabschaltung eine immer wichtigere Rolle. Das fünftürige Coupé, dessen Karosserie zu über 20 Prozent aus Aluminium besteht, kommt auf gut fünf Metern Länge sauber verarbeitet daher, mutet wertig an, bietet dank 2,9 Metern Radstand selbst hinten viel Platz und einen je nach Stellung der Fondsitzlehnen 535 bis 1390 Liter großen Kofferraum.

Besondere sportliche Akzente

Es setzt außen wie innen besondere sportliche Akzente. Zum Serienumfang gehören schon Fahrerinformationssystem mit Farbdisplay, Navigation, Tempomat, Einparkhilfe, Licht-, Regensensor. Die Liste der aufpreispflichtigen Extras reicht vom Headup-Display über die bekannten moderne Elektronikhilfen bis hin zu den Möglichkeiten der Vernetzung.

Optional bis Tempo 305

Jürgen Krauth aus der Technischen Projektleitung stellt den gleich doppelt befeuerten 4,0-Liter-Achtzylinder-Benziner vor. Der genauso drehfreudige wie klangvolle Biturbo ist 412/560 kW/PS stark, stemmt über ein breites Band schon früh ab 1750 bis 5500 Touren bullige 700 Newtonmeter. Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 ist in knapp unter vier Sekunden geschafft. Wer will, kann über zwei 3500 beziehungsweise 11 400 Euro teure Dynamikpakete aus 250 am Ende 280 oder sogar 305 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit machen. Dann sind in dem permanent allradangetriebenen Quattro ebenfalls Dynamiklenkung, Sportdifferenzial und Sportfahrwerk mit speziellem „Dynamic Ride Contol“-Dämpfersystem, das Nick- und Wanbewegungen ausgleicht, beim teureren zusätzlich Keramikbremsen Standard an Bord.

Variable Grundeinstellungen

In der Basisauslegung ist der RS7 Sportback mit der „Drive Select“-Elektronik kombiniert, mit der sich die Charakteristik von Gasannahme, Lenkung und Fahrwerk einstellen lässt. Elektronische Differenzialsperre und Luftfederung kommen hinzu. Schon die normale elektromechanische Servolenkung gibt sehr gute Rückmeldung von der Straße. Auch ist die normale Bremsanlage bereits auf Hochleistung ausgelegt.

Mit Zylinderabschaltung

Die spritsparende Stopp/Start-Funktion gehört zum Serienumfang. „Bei geringer bis mittlerer Last und Drehzahl“, erläutert Technikspezialist Krauth, „werden zudem die Zylinder zwei, drei, fünf und acht stillgelegt, deren Ventile geschlossen und die Einspritzung abgeschaltet.“ So soll sich dieser RS zumindest laut Datenblatt im Mix beim Verbrauch mit weniger als zehn Litern begnügen. Die freilich dürften bei forscheren Fahrten, wozu ein RS zweifellos verleitet, kaum erreichbar sein. Die Gänge der Achtstufen-Tiptronic sind bis auf den letzten eng übersetzt, die Schaltzeiten entsprechend kürzer.

Im Herbst noch RS Q3

Alles in allem: 2013 gibt es die Quattro-GmbH schon 30 Jahre. Für das Jubiläumsjahr hat sie gleich vier Produktneuheiten angekündigt. Nach RS5 Cabrio und RS6 Avant ist nun der RS7 Sportback an der Reihe. Ebenfalls im Herbst folgt der RS Q3. Audi will seine Tochtermarke stärker internationalisieren. Statt vier soll der Einführungsabstand zu den Normalversionen zudem künftig nur noch zwei Jahre betragen. 2013 sind 15 000 RS- und R-Verkäufe geplant. Es wären dies immerhin bereits 30 Prozent mehr als im vergangenen Jahr

Datenblatt: Audi RS7 Sportback

Motor Achtzylinder-Biturbobenziner
Hubraum 4,0 Liter
Leistung 412/560 kW/PS
Maximales Drehmoment 700/1750-5500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung 3,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit 250 (optional 280/305) Stundenkilometer
Umwelt laut Audi Mixverbrauch 9,8 Liter pro 100 Kilometer, 229 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl) Stabilisierungskontrolle, Seiten-, Kopfairbags, Vier-Zonen-Klimaautomatik, Audioanlage, 20-Zoll-Räder, 275er-Reifen
Preis 113 000 Euro

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