Autovielfalt – Weltweit immer mehr Marken
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Die Zahl der Automarken steigt weltweit. Kämpften 2001 noch 129 Marken um Anteile auf den internationalen Märkten, sind es mittlerweile 155, wie aus einer gemeinsamen Untersuchung des Automobilherstellerverbandes VDA und der Beratungsagentur Oliver Wyman hervorgeht.

Haupttreiber der Marken-Inflation ist China. Dort hat sich ihre Zahl in den vergangenen zehn Jahren von 26 auf 60 mehr als verdoppelt. Das Markensterben in den westlichen Märkten kann die Entwicklung kaum bremsen. Hier verschwanden in den vergangenen Jahren unter anderem traditionsreiche Anbieter wie Saab, Pontiac oder zuletzt Daimlers Luxusableger Maybach.

Doch nicht nur die Zahl der Marken explodiert. Auch die einzelnen Modellreihen eines Anbieters nehmen zu. Kamen Anfang der 90er-Jahre Audi, BMW und Mercedes-Benz noch mit jeweils sieben bis acht Modellen aus, so haben sie mittlerweile drei Mal so viele im Programm. Mercedes hat etwa von der kompakten A-Klasse bis zur Großraumlimousine Viano inklusive der jeweiligen Coupé-, Cabrio- und Kombi-Ableger aktuell 22 unterschiedliche Modellvarianten im Programm – Tendenz steigend.

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