Autozulieferer: mehr Forschungsmittel für Spitzenposition
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Wer als Zulieferer in der Automobilbranche weiter ganz vorn mitfahren will, muss künftig stärker in Forschung und Entwicklung investieren als bisher. Davon ist Michael Kotzbauer überzeugt. Der Bereichsvorstand Großkunden der Commerzbank sieht als Pflichtaufgaben der Autobauer und Zulieferer vor allem zwei Aufgaben: Reduzierung des Fahrzeuggewichtes und Verringerung des Schadstoff-Ausstoßes. Zulieferer, die darauf positiv reagieren, haben nach seiner Ansicht die Chance, sich in der Autobranche weltweit als Problemlöser zu positionieren., heißt es im „Branchenbericht Automobilzulieferer“ der Bank.

Im jetzt vorgelegten Bericht kommt die Commerzbank zum Ergebnis, dass die globale Automobilproduktion insbesondere durch den Zuwachs bei Premiumfahrzeugen und SUV in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt erreichen wird. Die Auftragseingänge werden wieder anziehen. So erwartet das Geldinstitut für 2014 in Deutschland eine moderate Steigerung der Fahrzeug-Produktion von etwas mehr als zwei Prozent, weltweit rund sechs Prozent. „Keine andere Nation als Deutschland ist derzeit in der Lage, die vor allem von den Premium-Herstellern geforderte Qualität und Innovation zu liefern“, so der Bericht. Er bescheinigt der deutschen Automobil-Zuliefererindustrie grundsätzlich, gut gerüstet zu sein und weitere Anteile am Weltmarkt gewinnen zu können.

Die Firmen müssten in den nächsten Jahren allerdings dafür sorgen, dass sie in den wachsenden Märkten neue Produktionskapazitäten generieren. Ferner spiele die Forschung eine immer größere Rolle, um im technologischen Wandel mit höheren Anforderungen den Ausstoß von Schadstoffen erfolgreich weiter zu reduzieren.Die Zulieferer müssen ihr Kunden- und Produktportfolio nach Ansicht der Experten der Commerzbank diversifizieren. Dazu zähle auch, die Angebotspalette im Hinblick auf Veränderungen in der Branche öfter zu überprüfen. Der wachsende Automobilmarkt biete viele Chancen, insbesondere auch für Zulieferer von Verschleißteilen. Sie können in den kommenden Jahren von überdurchschnittlichen Wachstumsraten ausgehen, wird prognostiziert.

Die erhöhte Nachfrage basiere laut dem Bericht sowohl auf dem relativ hohen Alter der Fahrzeugbestände, die in Nordamerika bei elf Jahren und in Europa bei neun Jahren liege, als auch auf dem rasanten Wachstum des Neuwagengeschäfts in den sogenannten Wachstumsmärkten wie China. Dort sei der Bestand an Pkw in den vergangenen sechs Jahren um rund 70 Millionen gewachsen.

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