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Bad Gremlin – Fahrbericht BMW 1er M Coupé
Bad Gremlin – Fahrbericht BMW 1er M Coupé Bilder

Copyright: auto.de

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Klein, frech und gemein. Jedes Jahr zur Winterzeit flimmern die Gremlins über die Bildschirme und zeigen uns, wie fies man trotz kleiner Ausmaße sein kann. Genau diesen Gedankengang scheint auch ein bayrischer Automobilhersteller gehabt zu haben, als sie diesen kleinen Racker auf die Gummis stellten. Die Rede ist hier vom BMW 1er M Coupé – galant gesagt: der Drecksau vor dem Herrn.

Es mussten leider ein paar Tage vergehen, bevor wir es terminlich endlich schaffen konnten ein Rendezvous miteinander einzugehen. Nun kurz vor Winteranfang, also passend zur Gremlin-Zeit wurde er zwar seiner Sommersocken beraubt, doch das sollte uns nicht hindern eine große Freundschaft miteinander einzugehen.

Optik des 1er M Coupé

Die Optik des 1er M Coupé sorgt für ein eigenständiges Auftreten. Mit 5,5 cm mehr Breite plustert sich der kleine BMW mächtig auf. Jedes Element das hier verändert wurde soll auch Sinn ergeben. So sorgen in der Front drei große Lufteinlässe für eine optimale Kühlung. Sogenannte Air Curtains verhindern aerodynamisch ungünstige Verwirbelungen im Bereich der Radhäuser.  Die serienmäßigen Bi-Xenonscheinwerfer, die im [foto id=“418601″ size=“small“ position=“left“]oberen Bereich mit zwei LED Akzentleuchte besetzt wurden geben ihm den bösen Blick, der Schleicher zum Wechseln der Fahrbahn auffordern soll.

In der Seitensicht kommen die imposanten Radhäuser besonders gut zum Vorschein. Am vorderen Radhaus flankiert das Kiemenelemnt mit M Signatur und bildet zudem den Ausgangspunkt einer Sicklinie, die bis ins Heck verläuft. Standardmäßig fährt das Coupé auf 19 Zoll M Leichtmetallrädern vor, die schon im Competition Packet des M3 ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt haben. Die schwarzen, im Windkanal optimierten Seitenspiegel lassen ein Flair von M3 aufblitzen. Am Heck geben neben den L-Förmigen LED Rückleuchten die vier etwas lieblos angebrachten Endrohre den Ton an. Für den nötigen Abtrieb sorgt eine [foto id=“418602″ size=“small“ position=“left“]dezente Spoiler Lippe auf dem Kofferraumdeckel. Bei den Außenfarben hat der Kunde der Wahl zwischen drei Farben: Alpinweiß, Saphirschwarz oder die exklusiv für das 1er M Coupé entwickelte Farbvariante Valencia Orange metallic.

Interieur

Im Innenraum geht es BMW typisch sauber und aufgeräumt zu. Die bequemen Sitze bieten einen sehr guten Seitenhalt. Sämtliche Navigations- und Multimediafunktionen lassen sich bequem über das mittig positionierte I-Drive bedienen. Dessen Befehle werden auf dem ausreichend großen TFT Display in der Mittelkonsole ausgeführt. Neben dem bequemen Lederbezug dominiert Alcantara das Cockpit und gibt dem Innenraum neben den M-typischen Modifizierungen eine eigene Note. Durch orangen Ziernähte bekommt der Innenraum noch ein wenig Pepp mit auf den Weg.

Auf den Hintersitzen lässt es sich für kurze Stadtrips durchaus aushalten, grundsätzlich sollte diese Zone aber coupétypisch(?) als zusätzliche Ladezone gebraucht werden. Dafür muss aber der 370 Liter große Kofferraum auch erst mal gefüllt werden. [foto id=“418603″ size=“small“ position=“right“]Für einen längeren Trip zu zweit wurde also vorgesorgt.

Unter der langen Motorhaube

Auf der anderen Seite, nämlich unter der langen Motorhaube, produziert ein doppelt aufgeladener Reihensechszylinder mit drei Litern Hubraum satte 340 PS / 250 kW genug Futter für die Hinterachse. Die Hunderter Marke wird nach 4,9 Sekunden markiert Tempo 200 wird in 17,3 Sekunden absolviert. Erst bei Tempo 250 kommt die BMW Tempokastration zum Vorschein. Das ohnehin schon satte Drehmoment von 450 Nm lässt sich kurzfristig mittels Overboost Funktion unter Volllast auf 500 Nm anheben. Bei einem Leistungsgewicht von nur 4,4 kg/PS übermittelt es dem Fahrer eher den Eindruck, man sitze in einem bärenstarken Diesel mit prächtigem Sound statt in einem Benziner. Dabei geizt das Coupé auch als Benziner mit dem Sprit, denn dank Efficient Dynamics Maßnahmen wie Bremsenergie-Rückgewinnung und bedarfsgerechte gesteuerte Nebenaggregate liegt der EU- Durchschnittsverbrauch bei 9,6 Litern und ringt den Co2 Wert auf 224 Gramm pro km herunter. In der Realität kamen wir nach knapp 2.500 km auf 11 Liter, was immer noch einen sehr guten Wert darstellt.

Wer nun denkt, dass bei diesem Kraftwerk eine quasi unkontrollierbare Fahrmaschine auf die Straße geschickt wurde, der irrt. Trotz des relativ kurzen Radstands ist das sportliche Fahrwerk immer noch komfortabel genug für Langstrecken abgestimmt. Die kurze, manuelle 6 Gang Schaltung lässt sich dabei [foto id=“418604″ size=“small“ position=“left“]butterweich bedienen. Sie wurde speziell für die Kooperation mit drehmomentstarken Motoren konzipiert und wartet mit einem im Vergleich zu herkömmlichen Getrieben deutlich geringeren Gewicht von rund 43 Kilo auf.

Das Lenkrad gibt ein straffes Feedback der Straße wieder. Die Abstimmung des famosen doppelt aufgeladenen Reihensechszylinders ist hervorragend abgestimmt und reagiert auf kleinste Gasstöße. In kaum einer Situation zeigt dieses Aggregat Schwächen, Kraftreserven waren immer ausreichend vorhanden. Einzig leichte Bodenwellen mit hohen Geschwindigkeiten lassen das Heck hier und da ein wenig unruhig wirken und erfordern erhöhte Aufmerksamkeit.

Sollte man dann nach einem kleinem Urlaubstrip zu zweit mit vollgepackten Kofferraum jetzt noch zufälligerweise an einem Point of Interest, wie dem Nürburgring vorbeikommen dann lässt es sich der BMW auch nicht nehmen ein paar Runden den Larry raushängen zu lassen, denn hierfür wurde er ja quasi [foto id=“418605″ size=“small“ position=“right“]gemacht. Mit aktiviertem M-Modus wird die Kennlinie der Motorsteuerung aggressiver und direkter um das letzte Quentchen Power herauszuholen. Wer es sich zutraut kann die Elektronik auch komplett deaktivieren.

Die Lenkung agiert dabei als präziser Taktstock, dessen Dirigent mit fein dosierten Gasstößen das Orchester animiert. Grazil und scheinbar unbeschwert wieselt das 1er M Coupé in jede noch so kleine Windung. Vollgas auf der Geraden, der Reihensechszylinder zerrt den Fahrer in die Sitze. Kurz vorm Kurveneingang in die Eisen: die Compund Hochleitungsbremsanlage lässt die Gurte mit der Schulter schmusen. Kurvenausgang: Vollgas! Die variable M Differenzialsperre sorgt für optimale Traktion und baut bei Bedarf ein bis zu 100-prozentiges Drehmoment auf. Sie reagiert auf Drehzahlunterschiede zwischen [foto id=“418606″ size=“small“ position=“left“]rechtem und linkem Hinterrad und leitet das Antriebsmoment in Sekundenbruchteilen um. So soll auch auf rutschigen Fahrbahnen ein Plus an Bodenhaftung erreicht werden. In der Praxis hat sich dies mehr als einmal bestätigt.

Fazit

Die herrlichen zwei Wochen mit dem motorisierten Gremlin sind leider vorbei. Doch wie schon beim Kultfilm bestehen wir auf eine Wiederholung zur nächsten Weihnachtszeit. Dafür macht er einfach zu süchtig.

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Gast auto.de

Mai 31, 2012 um 12:16 pm Uhr

sehr, sehr fein. Einfach nen M135i X fuer den Winter dazu und fertig ist der Fuhrpark!!

Gast auto.de

Mai 31, 2012 um 10:16 am Uhr

Und was kostet der kleine Racker in der getesteten Version?

Gast auto.de

Mai 31, 2012 um 10:13 am Uhr

Wieso Frontantrieb?
Richtig Lesen will schon gelernt sein!!

Gast auto.de

Mai 30, 2012 um 7:58 pm Uhr

Audi? Frontantrieb ist verschwendete Lebenszeit.

Gast auto.de

Mai 30, 2012 um 6:32 pm Uhr

Ja dann aber lieber den Aud RS3!!

Gast auto.de

Mai 30, 2012 um 3:32 pm Uhr

Na, DAS ist doch mal n Auto!

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