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Bei Opel „rockt“ der Adam jetzt die Straße
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Schrill, jugendlich, abenteuerlustig: Die Zielgruppe für den neuen Opel Adam Rocks ist schon auf den ersten Blick erkennbar. Ob die Rüsselsheimer mit diesem Auto allerdings wirklich die Straße „rocken“, bleibt abzuwarten. Denn irgendwie wirkt dieser knuddelige Kleinwagen erst einmal wie eine Kopie des Mini Coopers. Und Mini-Fahrer sind treue Seelen. Die wechseln nicht so schnell die Pferde. Möglicherweise wird dieses Duell über den Preis entschieden. Fest steht: Den Mini gibt es nicht als Schnäppchen. Was der Adam Rocks dagegen kosten soll, will Opel erst im Frühsommer verraten. Es sei ein „besonders erschwinglicher Preis“, lassen die Rüsselsheimer nur durchblicken.

Zu bewundern ist der Opel Adam Rocks bei der Weltpremiere auf dem 84. Autosalon in Genf (6. bis 16. März). Vor gerade einmal zwölf Monaten war der „Rocks“ als Studie in Genf zu sehen. Das Echo war laut Opel umwerfend, und deshalb habe sich die neue Führungsmannschaft entschlossen, die Studie umgehend Wirklichkeit werden zu lassen.

Das neueste, 3,74 Meter kurze Familienmitglied soll die Lust am Leben verkörpern: [foto id=“500844″ size=“small“ position=“right“]vor allen in der Stadt. Mit seinem serienmäßigen Swing-Top-Stoffdach, das sich elektrisch zurückfahren lässt, den markanten Karosserieverkleidungen rundum und der um 15 Millimeter höher gelegten Karossiere öffnet der Kleinwagen die Türen zu einem neuen Zielgruppe, behauptet Opel. Da werden sich zumindest einige Mini-Fahrer leicht verwundert die Augen reiben.

Ihr Adam sei der erste dreitürige urbane Mini-Crossover unter vier Metern Länge, sagen die Strategen in Rüsselsheim stolz. Individuell präsentiert sich auch der Innenraum. Eigens für ihren „rockigen“ Zeitgenossen“ haben die Designer neue Zierelemente, Dekore und Sitzpolster-Kombinationen entworfen. Über die zahlreichen innovativen Sicherheits- und Komfortmerkmale wie den automatischen Parkassistenten, der das Fahrzeug ohne Hände am Lenkrad in die Parklücke bugsiert, bietet der kleine Adam auch das IntelliLink-Infotainment-System. Es holt die Smartphone-Welt von Apple iOS- genauso wie von Android-Geräten ins Auto.

Angetrieben wird der Adam Rocks von einem komplett neuen 1,0-Liter- ECOTEC-Direct-Injection-Turbo. Der Dreizylinder leistet 85 kW/115 PS und hat dabei 166 Newtonmeter Drehmoment. Der Kraftstoffverbrauch sinkt nach Opel-Angaben auf bis zu 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Eine zweite Leistungsstufe steht mit 66 kW/90 PS bereit. Das manuelle Sechsgang-Getriebe ermöglicht besonders weiche und schnelle Schaltvorgänge.[foto id=“500845″ size=“small“ position=“left“]

Entscheidend für den entschlossen wirkenden Charakter des Adam Rocks ist sein um 15 Millimeter erhöhtes Fahrwerk, das für mehr Bodenfreiheit und einen maskulinen Auftritt sorgen soll. Es verfügt über zahlreiche modifizierte Komponenten, darunter Dämpfer, Federn, die Hinterradaufhängung sowie die direktere Lenkung. Der kleine Opel fährt serienmäßig auf 17 Zöllern, optional sind auch 18-Zoll-Leichtmetallräder erhältlich. Ebenfalls serienmäßig an Bord sind LED-Tagfahrlicht und -Rücklicht. Silberfarbene Unterfahrschutz-Elemente vorn und hinten sowie ein markantes, verchromtes Auspuffendrohr.

Das Verdeck lässt sich per Knopfdruck im vorderen Dachhimmel in nur fünf Sekunden bis knapp vor die C-Säulen zurückschieben. Die Faltdachkonstruktion soll möglichst wenig Geräusche in den Innenraum lassen. Der dreilagige Sandwich-Aufbau mit einer Neopren-Schicht in der Mitte macht das Stoffverdeck wetterfest und sorgt für eine äußerst lange Lebensdauer.[foto id=“500846″ size=“small“ position=“right“]

Die Sitze und Türverkleidungen glänzen in erdnussfarbenen Stoff/Morrocana-Bezügen; das Lederlenkrad, der Schaltknauf und die Handbremse im selben Farbton verstärken den Charakter genauso wie „Surf“-Dekormuster.

„Mit dem Rocks begibt sich unser Adam auf neues Terrain“, sagt Opel-Vorstandsvorsitzender Dr. Karl-Thomas Neumann. Und er kombiniere in unnachahmlicher Weise den selbstbewussten Auftritt eines Crossovers mit der Coolness des Open-Air-Fahrens. Mal schauen, wie lange es dauert, bis Opel seinem Adam noch ein Schwesterchen namens „Eva“ schenkt …

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