BMW setzte so viele Motorräder ab wie nie
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BMW hat im vergangenen Jahr über 6000 Motorräder mehr verkauft als 2010 und damit so viele wie noch nie in der fast 90-jährigen Geschichte. Die 104 286 Einheiten liegen deutlich über der bisherigen Bestmarke aus dem Jahr 2007 (102 467 Motorräder). Im relevanten Marktsegment der Hubraumklassen über 500 Kubikzentimeter konnte BMW den Weltmarktanteil auf über 12 Prozent ausbauen und somit innerhalb von vier Jahren annähernd verdoppeln.

Erneut größter Einzelmarkt und zugleich der Markt mit dem stärksten Absatzzuwachs war Deutschland. Mit 20 002 Fahrzeugen wurden 2846 Motorräder (+ 16,6 %) mehr verkauft als 2010. BMW behauptet damit die Marktführerschaft im Segment über 500 ccm. Der Marktanteil bei den Neuzulassungen konnte um 1,7 Prozent auf 24,9 Prozent ausgebaut werden. Jedes vierte neu zugelassene Motorrad mit über einem halben Liter Hubraum in Deutschland kam damit aus dem BMW-Motorrad-Werk in Berlin.

Wie im Vorjahr war Italien der zweitstärkste Einzelmarkt. Dort wurden 13 600 Motorräder (-4,5 %) verkauft. Im insgesamt rückläufigen italienischen Motorradmarkt verkaufte BMW zwar 634 Fahrzeuge weniger, konnte aber seine Marktposition deutlich ausbauen und die Volumenführerschaft übernehmen. Der Marktanteil im Segment über 500 ccm stieg von 18,4 Prozent auf 19,9 Prozent. Als nächst größere Märkte folgen die USA (10 203 Stück / + 7,4 %) und Frankreich (9850 Einheiten / + 15,0 %).

Nach Deutschland konnte in Brasilien mit 55,2 Prozent und 5442 verkauften Fahrzeugen die stärkste Absatzsteigerung erzielt werden. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich dieser Markt zu einem der großen Absatzmärkte für BMW Motorrad. Um der wachsenden Bedeutung des Marktes gerecht zu werden, produziert BMW die G 650 GS, die F 800 R und die F 800 GS im brasilianischen Manaus für den lokalen Markt.

Erfolgreichstes Modell war erneut die Reiseenduro BMW R 1200 GS mit 18 413 verkauften Einheiten (Vj.: 18 768 Eh) gefolgt vom Schwestermodell R 1200 GS Adventure mit 10 453 (11 648) Stück. Die Mittelklasse-Enduro F 800 GS kommt mit 9829 Einheiten auf den dritten Rang, dicht gefolgt vom Touren-Klassiker BMW R 1200 RT (9540 Fahrzeuge) und dem Supersportler S 1000 RR (9044 Stück).

Die italienische Tochter Husqvarna lieferte 9286 Motorräder (- 23,0 %) an seine Handelsorganisation aus. Auf Grund der in 2011 eingeleiteten Strukturmaßnahmen der weltweiten Vertriebsorganisation von Husqvarna übersteigt der tatsächliche Absatz der zurückliegenden Saison die Werksauslieferungen jedoch deutlich. Insgesamt wurden weltweit 11 243 Motorräder der Marke an Kunden übergeben. BMW arbeitet derzeit an einer Rückkehr der auf Offroad-Modelle Firma in den Bereich der Straßenmotorräder. Von der neuen Nuda 900 wurden im ersten Monat über 600 Maschinen an die Händler geliefert. Mit Fortführung der Modelloffensive verspricht sich Husqvarna für dieses Jahr wieder spürbares Wachstum.

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