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Brabus IAA-Neuheiten – Kontrastprogramm der Kraftmeier

Brabus IAA-Neuheiten - Kontrastprogramm der Kraftmeier Bilder

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Der Stromer sitzt unter einer Karbon-Abdeckung Bilder

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Einmal volltanken, Bitte! Bilder

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Hinter den Rädern verbirgt sich das Kraftwerk Bilder

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Unter dem Blech pochen zwei unterschiedliche Herzen Bilder

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Größer könnten die Unterschiede kaum sein Bilder

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Hier eine E-Klasse mit Elektroantrieb Bilder

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Hier der Stromer mit der weißen Weste und da der Bolide mit der schwarzen Seele Bilder

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Kontrastprogramm der Kraftmeier Bilder

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Das ist eine Schwarz-Weiß-Malerei, wie sie die Vollgas-Freunde lieben: Hier der Stromer mit der weißen Weste und da der Bolide mit der schwarzen Seele. Hier eine E-Klasse mit Elektroantrieb und null Emissionen, und da ein CLS mit zwölf Zylindern, 800 PS und einem Spitzentempo jenseits der 370 km/h. Dass diese Autos aus dem gleichen Universum kommen, mag man erst glauben, wenn man den Namen ihres Machers hört: Bodo Buschmann. Er ist der Chef von Brabus und hat es mit seinem Hang zum Extremen zu einem der größten Tuner der Welt gebracht.

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Ära der Akku-Autos.

Damit er das auch in der Ära der Akku-Autos bleibt, beweist er zur IAA mit eben dieser elektrischen E-Klasse, dass Tuning auch bei Stromern einen Sinn ergibt. Und damit ihn die Stammkundschaft nicht für verrückt erklärt, stellt er auf Basis des CLS die nächste Generation des „Rocket“ daneben und nennt ihn [foto id=“378116″ size=“small“ position=“left“]stolz den schnellsten Viertürer der Welt, dem die Zulassungsbehörden einen Segen erteilt haben. So unterschiedlich die beiden Autos auch sein mögen, gibt es doch etwas, das sie eint: Beide gehören zu den stärksten und schnellsten ihrer Art.

Auf dem Messestand werden die Boliden wirken wie Jekyll und Hyde: Der CLS ist schwarz, breit und böse wie der Dienstwagen von Darth Vader. Die E-Klasse dagegen tarnt sich als braver Vertreterkombi und fällt selbst mit ihren dicken Backen und der aggressiven Frontschürze kaum auf. Mit dem weißen Lack und den markanten Schriftzügen auf der Flanke dürfte sie fast wie ein Taxi aussehen, das sich auf die IAA verirrt hat.

Feinstes Kunsthandwerk.

Innen beweist Brabus bei beiden Modellen feinstes Kunsthandwerk. Selbst der Rocket ist kein kaltes Sportstudio, sondern eine luxuriöse Lounge aus Lack und Leder. Und der Batterie-Bolide steht so vornehm da wie eine S-Klasse. Keine Diät-Ausstattung, und vor allem kein Kofferraum voller Akkus. Die Litihium-[foto id=“378117″ size=“small“ position=“left“]Ionen-Zellen sind so im Auto verbaut, dass es für Kind und Kegel keine Einschränkung gibt.

Blick unter die Haube.

Der Blick unter die Haube der beiden Kraftmeier fällt wie durch ein Prisma, das zwischen Gestern und Morgen trennt: Wo im Rocket ein aufgebohrter V12 mit 588 kW/800 PS die Wände wackeln lässt, summen in der elektrischen E-Klasse vier Radnabenmotoren. Jeweils kaum größer als eine Sahnetorte und gespeist aus einem riesigen Lithium-Ionen-Akku bringen sie es auf 435 PS. Noch imposanter ist das Drehmoment: Gegen die 3.200 Nm des E-Mobils wirkt selbst der Rocket mit seinen 1.420 Nm irgendwie mickrig. Netter kleiner Randaspekt: Mit 350 Kilometern Reichweite kommt die E-Klasse wahrscheinlich sogar weiter als der Rocket. Der braucht nämlich schon in der Normprüfung 15,7 Liter.

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Ungeheuer schnell.

Wie es sich für einen Benz von Brabus gehört, sind beide Boliden ungeheuer schnell. Klar, kommt die E-Klasse dem CLS nicht ganz hinterher. Wo der in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt, braucht sie 6,9 Sekunden. Und wenn der CLS noch einmal Gas gibt und mit mehr als 370 Sachen am Horizont verschwindet, wirken selbst die 220 km/h im Stromer wie Schritttempo. Doch beiden gemein ist die [foto id=“378119″ size=“small“ position=“left“]ungeheure Faszinationskraft, die den Autofahrer in eine neue Rolle zwingt: Im „Rocket“ fühlt man sich wie ein Astronaut kurz vor dem Start des Space-Shuttle und in der elektrischen E-Klasse wie ein ICE-Lockführer auf der Rennstrecke zwischen Köln und Frankfurt.

Genuss dieses Perspektivwechsels

Viele Autofahrer werden allerdings nicht in den Genuss dieses Perspektivwechsels kommen. Denn die elektrische E-Klasse bleibt vorerst ein unverkäuflicher Prototyp. Und beim Rocket dürfte der Preis von 429.000 Euro die Zahl der Kunden ebenfalls ein wenig beschränken.

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Technische Daten:

ROCKET:
V12-Motor mit Doppelturbo, 6.233 ccm Hubraum, 588 kW/800 PS, 1420 Nm, 0-100 in 3,7 s, v Vmax über 370 km/h, Verbrauch 15,7 Liter, CO2 374 g/km, Preis 429 000 Euro
E-KLASSE:
Vier elektrische Radnaben-Motoren, 320 kW/435 PS, 3200 Nm, 0-100 in 6,9 s, Vmax 220 km/h, Reichweite 350 km, CO2: 0 g/km, Preis: Unverkäuflich

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