Brief aus New York: Im Namen der Sicherheit
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Jeffrey Jablanksy.
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Rückfahrkamera von Volkswagen.
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Opel GT.
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William Clay Ford.
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Vergangene Woche drehte sich in der US-Industrie fast alles um die Sicherheit – wenn auch leider ex post facto. Ein unglücklicher Rückruf bei General Motors. Seit einem Monat geht es so: Ein Thema, das gut ein Jahrzehnt alt ist, bannt General Motors – und angeblich könnten bis zu 1,6 Millionen Autos, die zwischen 2001 und 2007 gebaut wurden, betroffen sein. Es heißt, dass ihre Zündschlösser unter gewissen Umständen dazu neigen, die „Off-Position“ einzunehmen – besonders dann, wenn schwerer Zierat am Schlüselbund baumelt. Betroffen sind die Sportwagen der Kappa-Plattform, also der Pontiac Solstice und der Saturn Sky, den es in Europa als Opel GT gab; außerdem die Kompaktwagen Chevrolet Cobalt, Pontiac G5 und Saturn Ion – sowie der Hochdachkombi Chevrolet HHR. Das problematische Zündschloss sei für mehr als ein Dutzend tödlicher Unfälle verantwortlich, heißt es.

GM erlebt jetzt, was zwischen[foto id=“504127″ size=“small“ position=“right“] 2009 und 2011 Toyota widerfuhr: Damals ging es um „unbeabsichtigte Beschleunigung“, und die negative Aufmerksamkeit, die dem Industrietitanen entgegengebracht wurde, wird dort niemand so schnell vergessen. GM wusste offenbar schon vor einem Jahrzehnt von den Fehlfunktionen, die sogar bei Vorserienmodellen aufgetreten seien. Jetzt soll es bis Monatsende Reparatursätze geben. Bis dahin wird es Ersatzwagen und Rabatte für den Fall des Neukaufs eines GM-Proukts geben – sogar für Kunden der mittlerweile eingestellten Marken Pontiac und Saturn.

Ich habe mich länger mit Chevrolet-Kommunikationsdirektor Michael Albano unterhalten – und er sagt, die „kundenzentrierte“ Reaktion stünde stellvertretend für einen Paradigmenwechsel bei GM, der auf die Insolvenz des Konzers gefolgt sei. „Wir arbeiten sorgfältig daran, es dem Kunden recht zu machen“, beteuert Albano, nicht ohne an die Insolvenz nach „Chapter 11“ im Jahre 2009 als „demütigende Erfahrung für uns alle“ zu erinnern. Jetzt verspricht er Hilfe – etwa in dieser Form: „Wenn jemand zu uns kommt und sagt, dass er sich in seinem alten Auto nicht wohlfühlt, verhelfen wir ihm gerne zu einem neuen Chevrolet.“

[foto id=“504128″ size=“small“ position=“left“]Das IIHS-Institut fordert rückwärtige Kameras

Dieser Report hat niemanden überrascht: Das Insurance Institute for Highway Safety verkündet, dass rückwärtige Kameras den oft verbauten Näherungssensoren beim Einparken überlegen seien. Die Erkenntnis folgt einer Forderung der National Highway Traffic and Safety Administration (NHTSA) auf dem Fuße. Sie fordert, die Kameras zwangsweise einzubauen.

Persönlich kann ich die amtlichen Beobachtungen unterstreichen, obwohl es mir weiterhin am klügsten erscheint, in den Spiegel zu schauen und generell Vorsicht walten zu lassen. Schaden kann der elektronische Blick ums Auto jedoch nicht – insbesondere dann nicht, wenn er so perfekt integriert ist wie etwa in den jüngsten BMW- und Nissan-Modellen.

Ein Tod in der Familie[foto id=“504129″ size=“small“ position=“right“]

Am Sonntag vor einer Woche ist ein Titan verstorben – William Clay Ford, Sr., im Alter von 88 Jahren. Er hatte 57 Jahre lang für die Firma seines Großvaters Henry Ford gearbeitet; ihm gehörte das Football-Team Detroit Lions. Seine Heirat mit Martha Firestone initiierte eine Partnerschaft zwischen Auto- und Reifenhersteller, die im Jahre 2000 – womit sonst? – mit einem Rückruf endete. Heute dient sein Sohn William Clay „Bill“ Ford, Jr., der Firma als Executive Chairman.

Ein Wintertest

Von einer anhaltenden Wetterverbesserung kann in New York bislang keine Spur sein, und deshalb hatte ich eigentlich beschlossen, den Rest des knochenharten Winters in der Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis zu bestreiten. Aber einem echten Autofan fehlt ein Auto natürlich in kurzer Zeit. Und so erinnerte ich mich eines Angebots von Bentley, einen[foto id=“504130″ size=“small“ position=“left“] Continental GT V8 Convertible in der kalten Jahreszeit zu bewegen. Schließlich handele es sich dank modernen Verdecks und Allradantrieb um ein „Ganzjahresauto“.

Gegen solch bestechende Logik hilft kein sachliches Argument, und so konnte ich den 500 PS starken V8-Biturbo ein Wochenende lang fahren – und zwar am wärmsten Wochenende des ganzen Winters. Leider halten sich im amerikanischen Nordosten die Gelegenheiten, diese Leistung auszufahren, in Grenzen. So habe ich mich auf eine offene Exkursion durch die Connecticut Highlands und einen Ausflug auf den Strand beschränkt. Und bin von diesem phantastischen Cabriolet mehr denn je restlos begeistert.

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