Bühne frei: Optimal in die Sommerreifen-Saison durchstarten
Bühne frei: Optimal in die Sommerreifen-Saison durchstarten Bilder

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Bühne frei: Sommerreifen-Saison startet für viele am Wochenende Bilder

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Ronny Kauerhof — Die Temperaturen steigen. Die magische Grenze für einen Wechsel auf Sommereifen liegt bei sieben Grad Celsius. Auch wenn momentan tagsüber der Wert deutlich überschritten wird, sollte der Reifentausch erst durchgeführt werden, wenn der Nachtfrost dem Gummi der Pneus nicht mehr zusetzt. Dann heißt es Bühne frei oder Wagenheber geölt: Wer dann noch nicht den passenden Reifen hat, zahlt beim Treibstoff drauf. Wer den Falschen hat, zahlt vielleicht mit seinem Leben. Auto.de sortiert die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen …

Gute Gründe für den Wechsel

Wer im Frühling Winterreifen aufgezogen hat, begibt sich unnötig in Gefahr. Das Profil von Sommerreifen ist optimal für trockene und regennasse Straßen. Handling, Komfort und Bremsenleistung sind messbar besser. Während Fahrzeuge mit Sommerreifen bei Tempo 100, trockener Fahrbahn und 20 Grad Außentemperatur schon nach 38 Metern komplett abgestoppt haben, verlängert sich der Bremsweg mit nicht zur Witterung passenden Pneus um etwa 18 Meter.

Außerdem ist die Gummimischung von Sommerreifen an heißen Tagen nicht so verschleißanfällig. Winterreifen können durch Hitze Schäden an Lauffläche und Flanke erleiden. Dies [foto id=”461996″ size=”small” position=”right”]führt im ungünstigsten Fall zum Platzen des Reifens. Grundsätzlich sind Sommerreifen für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt. Das Profil bei Sommerpneus ist gröber und hat mehr Längsrillen. Damit gewinnt das Fahrzeug an Haftung und Fahrstabilität.

Mit zwei Sätzen Reifen steigert sich nicht nur die Sicherheit. Die Kilometerlaufleistung sowohl der Sommer- als auch der Winterreifen wird verlängert. Die Nutzung von Winterreifen im Sommer führt zu 20 Prozent mehr Abrieb. Bei etwa 10.000 Kilometern Laufleistung schafft ein Sommerreifen annähernd 2.000 Kilometer zusätzlich. Auch der Kraftstoffverbrauch liegt bei Winterreifen im Sommer fünf Prozent höher. Das macht sich auf Dauer natürlich auch im Portemonnaie bemerkbar. Zudem reduziert sich durch den geringeren Rollwiderstand der Sommerreifen der Kohlendioxid-Ausstoß.

Der rechte Reifen am rechten Fleck

In diesem Jahr könnte es schwer werden, einen Termin in der Werkstatt zu ergattern. Der lange Winter verdichtet jetzt die Auslastung der Reifenmonteure. Etwa 20 bis 30 Euro kostet ein Reifenwechsel. Sparfüchse ziehen sich selbst die Latzhose an und zücken den Kreuzschlüssel.

[foto id=”461997″ size=”small” position=”left”]Bevor man jedoch loslegt, muss der Reifen auf Straßentauglichkeit überprüft werden. Soll ein Bußgeld vermieden werden, muss die gesetzliche Regelung von mindestens 1,6 Millimeter Profiltiefe eingehalten werden. Experten der Polizei beobachten jedoch eine Häufung der Unfälle unter vier Millimetern und raten dazu, die Bereifung schon dann zu wechseln.

Wer beim Reifenwechsel effektiv arbeiten will, sollte das Auto in der Waschstraße einem Frühlingsputz unterziehen. Das spart die mühevolle Reinigung der Felgen für die Lagerung bis zum nächsten Winter. Ist das Fahrzeug dann auf dem Wagenheber, ist es wichtig, Reifen mit dem besseren Profil hinten zu montieren, um die bestmöglichen Laufeigenschaften zu erzielen.

Pfeile zeigen die Laufrichtung an. Für optimale Haftung bei Nässe muss diese Vorgabe eingehalten werden. Bevor es wieder auf die Piste geht, sollte zusätzlich der Reifendruck kontrolliert werden. Die Daten stehen meist im Tankdeckel, im Einstieg der Fahrertür oder im Bordbuch des Wagens. Für eine lange Haltbarkeit sollten der nichtbenötigte Reifensatz sauber, trocken und kühl gelagert werden.

Auf diese Reifen können sie bauen – Jeder Meter zählt!

Jahr für Jahr verbessern sich die Lauf- und Bremseigenschaften der Reifen. Aktuell haben Medien und Testinstitute die aktuelle Generation unter die Lupe genommen. Der ADAC und Stiftung Warentest bewerteten Reifen mit der Größe 225/45 R17. Empfehlenswert sind Continental ContiSportContact 5, Goodyear Eagle F1 Asymetric 2m, Dunlop Sport Maxx RT, Michelin Pilot Sport 3, Vredestein Ultrac Vorti, Hankook Ventus S1 Evo 2 K117 sowie der Semperit Speed-Life.

Für die kleineren 185/60 R15 H erreichten Michelin Energy Saver +, Continental ContiPremiumContact 5, Dunlop Sport BluResponse, Goodyear Efficient Grip Performance, Vredestein Sportrac 5, Bridgestone Turanza T001, Fulda EcoControl HP, Semperit Comfort-Life 2 beste Ergebnisse.

Der europäische Automobilclub (ACE) und die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) haben Sommerreifen mit der Dimension 205/55 R16 getestet. Sieger war der teuerste Reifen im Feld Continental Premium Contact. Effizienz bewiesen der Fulda Eco- Control HP und der Goodyear EfficientGrip.

AutoBild kürte den besten Bremser unter den Sommerpneus mit der Größe 195/65 R15. Bei einer Vollbremsung auf trockener Fahrbahn siegt der Dunlop Sport BluResponse. Bei Nässe überzeugt der Continental PremiumContact 5. Ebenfalls gute Werte erzielt der Michelin Energy Saver +, Fulda Eco Control HP und Vredestein Sportrac 5.

Finger weg von Billig-Reifen

Aber nicht alle Reifen erfüllen die Standards gleichgut. Einige sind sogar lebensgefährlich. Das Wichtigste, worauf Autofahrer beim Kauf neuer Pneus achten müssen, ist das Bremsvermögen. Erlaubt ist bei einem Bremsvorgang von 80 km/h ein Unterschied von 18 Metern. Eingeteilt ist das in der EU in Kategorien von A bis F. [foto id=”461998″ size=”small” position=”right”]Experten wünschen sich von der Politik bei der Einhaltung dieser Grenzwerte ein härteres Vorgehen, denn Billigreifen stehen unter Verdacht, vor allem auf nassen Straßen zum Sicherheitsrisiko zu werden. So hat die Dekra ein bis zu 51 Meter längeren Bremsweg unter schlechten Straßenverhältnissen [foto id=”461999″ size=”small” position=”right”]gemessen. Deshalb raten Experten dazu, keine Bereifung mit Bremseigenschaften der Kategorie E oder F zu kaufen.

Grundsätzlich schütteln Experten nur den Kopf, wenn Autofahrern die Sicherheit keine 35 Euro pro Reifen wert ist. Denn ganau das ist die Spanne der beim ADAC getesteten 15-Zoll-Pneus. Als »mangelhaft« wurden unter anderem die Modelle Marangoni Verso, Rotalla Radial F108 und Sailun Atrezzo SH402 eingestuft. Unfälle seien mit diesen Reifen vor allem bei typischem April-Regenwetter eher wahrscheinlich als mit den Testsiegern. Natürlich trifft dieses Urteil nicht nur Billigmarken, auch durchschnittlich teure Besohlung für Fahrzeuge wie der Kleber Dynaxer HP3 teilen dieses Urteil. Grundsätzlich zeigen gängige Markenreifen weniger Schwächen bei den Tests.

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