Carsharing für Wenigfahrer günstiger
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In Deutschland bieten 140 unabhängige Anbieter Carsharing-Fahrzeuge an. Nach Angaben der ARAG-Versicherung nutzen diese Angebote bereits 220 000 Menschen in Deutschland. Seine mobilen Bedürfnisse auf diese Weise zu erfüllen, lohnt sich für Wenigfahrer bis 10 000 Kilometer im Jahr. Das gilt für den Fall, dass ein Verleiher mit relativ wenig zeitlichem und finanziellem Aufwand zu erreichen ist, die Nutzung des Autos eine zeitliche Flexibilität erlaubt und nur wenig Standzeiten anfallen.

Für tägliche Fahrten zur Arbeit ist ein Carsharing-Auto die falsche Wahl. Und wer nur einmal im Jahr einen Ausflug machen möchte oder das Auto mehrere Tage im Stück benötigt, ist mit einem klassischen Mietwagen besser bedient.Vor dem Fahren steht die Anmeldung, die zwischen 20 Euro und 40 Euro kostet. Manche Anbieter kassieren noch eine Monatsgebühr. Auf jeden Fall aber fällt eine Nutzungsgebühr an, die sich an der Nutzungsdauer und den gefahrenen Kilometern orientiert. Die Preise liegen meist bei zwei Euro pro Stunde und 20 Cent pro Kilometer. Die Benzinkosten sind damit abgegolten.

Die meisten Verleiher bieten eine stationäre Abholung und Abgabe an. Die Buchung erfolgt über das Internet oder telefonisch. Auch Automobilhersteller sind in das Carsharing-Geschäft eingestiegen: zum Beispiel Mercedes-Benz zusammen mit Europcar mit dem Angebot „Car2Go“ und BMW in Kooperation mit Sixt als „DriveNow“. Die Autos stehen im Stadtgebiet verteilt zur Verfügung und Nutzer können sie dort auch wieder an beliebigen Stellen in der Stadt abstellen. Die Bestellung und Buchung erfolgt über ein Smartphone. Autos von Car2Go gibt es in Deutschland in Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Stuttgart und Ulm sowie in weiteren zwölf Städten Europas und Nordamerikas. Davon machen 350 000 Kunden Gebrauch. In Berlin, München, Köln, Düsseldorf und San Francisco stehen für rund 100 000 registrierte Kunden DriveNow-Autos bereit.

Die Fahrzeuge sind zwar versichert, trotzdem raten die ARAG-Experten, die genauen Versicherungsbedingungen zu erfragen, vor allem die Höhe der Selbstbeteiligung. Fahranfänger müssen mit einer Kaution oder einer Zusatzversicherung rechnen. Private Carsharing-Anbieter setzen mitunter gar eine Altersgrenze.

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