ContiTech lässt Plagiate sicherstellen
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ContiTech hat einem großen chinesischen Hersteller die Produktion gefälschter Antriebsriemen nachgewiesen. „Dies ist ein großer Schritt in der Verfolgung von Plagiatsfällen, da wir erstmals direkt den Hersteller ausfindig machen konnten.

Oft werden lediglich Händler und Importeure zur Verantwortung gezogen und die Produzenten der Kopien bleiben unerkannt“, berichtet Helmut Engel, Leiter Automotive Aftermarket der ContiTech Power Transmission Group. Gegen das Unternehmen Taizhou Fuju Rubber Belt Manufacture Co., Ltd. wurde eine Ordnungsstrafe verhängt.

Bei der Durchsuchung der südlich von Shanghai gelegenen Firmenzentrale von Fuju Rubber hat die lokale Aufsichtsbehörde größere Mengen gefälschter Keilrippenriemen sowie Verpackungen mit ContiTech-Aufdruck sichergestellt. Darüber hinaus wurden weitere nachgemachte Antriebsriemen mit der Kennzeichnung eines führenden japanischen Automobilherstellers beschlagnahmt. Den entscheidenden Hinweis hatte ContiTech von einem Kunden erhalten. Ausschlaggebend für diesen Erfolg sei das schnelle Handeln gewesen. Bereits wenige Tage, nachdem der Verdacht geäußert wurde, sei die Beschlagnahme erfolgt

ContiTech verfolgt beim Schutz vor Plagiaten ein ganzheitliches Konzept aus organisatorischen, technischen, rechtlichen und kommunikativen Maßnahmen. Unter anderem ist das Unternehmen auf Messen im Hinblick auf Produkt- und Markenschutz aktiv. Gemeinsam mit dem Verein freier Ersatzteilemarkt e.V. (VREI) hat der Kautschukspezialist zum Beispiel auf der Automechanika 2008 Plagiate ausgestellt. Besuchern und Medien wurden die technischen Unterschiede zwischen Original und Fälschung vorgeführt, um auf die Problematik nachgeahmter Produkte aufmerksam zu machen.

Bereits im Jahr 2007 hat ContiTech rund 20 000 gefälschte Antriebsriemen und Verpackungen mit ContTech-Aufdruck in Malta vom Zoll sichergestellt und nach gerichtlicher Freigabe zerstört. In Taiwan wurden ein Händler und ein Generalimporteur zu Schadenersatzzahlungen verpflichtet. Das Gericht hatte sie für den Handel mit rund 4500 gefälschten Keilrippenriemen sowie zirka 13 000 nachgeahmten Leerverpackungen im ContiTech-Design verantwortlich gemacht.

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