Daimlers Busse kehren in die Gewinnzone zurück

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Daimler hat das Geschäftsjahr 2013 im Bereich Busse wie geplant abgeschlossen und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Geschäftsfeld erzielte einen operativen Gewinn von 124 Millionen Euro, verglichen mit einem Verlust von 221 Millionen Euro im Vorjahr. Der Absatz wuchs um fünf Prozent auf 33 700 Einheiten. Der Umsatz erhöhte sich um vier Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Für 2014 strebt die Unternehmenssparte einen deutlich höheren Absatz und ein leichtes Plus beim Ertrag an.In Europa schlug sich die volle Verfügbarkeit von Bussen der Marke Mercedes-Benz und Setra in der ab 2014 gültigen strengen Abgasnorm Euro VI positiv in den Marktanteilen nieder. In Westeuropa wurde mit 30,8 (28,3) Prozent der bislang höchste Marktanteil erzielt. In Deutschland wuchs der Absatz um 20 Prozent auf 2400 Einheiten. Damit kam auf dem Heimatmarkt jeder zweite Bus von Daimler. Der Marktanteil stieg von 48,9 auf 51,2 Prozent.

In der Türkei konnte der Absatz 2013 trotz eines verschärften Wettbewerbs auf 1200 (1100) Einheiten gesteigert werden. In Lateinamerika (ohne Mexiko) erholte sich der Markt nach der im Jahr 2012 eingeführten strengeren Abgasnorm Euro V deutlich: Der Absatz von Fahrgestellen der Marke Mercedes-Benz stieg um 7 Prozent auf 19 100 Stück. Mit einem Marktanteil von 41,6 (42,7) Prozent konnte Daimler Buses die führende Marktposition in Lateinamerika weiterhin behaupten. Allerdings blieb in Brasilien die Nachfrage aufgrund der politisch bedingten Marktunsicherheiten etwas hinter den Erwartungen zurück.

Zum Tunraround trugen unter anderem die Weiterentwicklung des europäischen Produktionsverbundes, die Reduzierung der variablen Kosten und die Optimierung von Fixkosten bei. Das Wachstum in den Kernmärkten und auch in neuen Märkten wurde durch eine Neukundenoffensive und ein neu aufgestelltes Marktmanagement unterstützt. Die im Aftersales-Geschäft eingeleiteten Maßnahmen führten in dieser Sparte zu einem Rekordumsatz. Wachstumsimpulse erwartet Daimler in diesem Jahr auch aus der Neuausrichtung der Gebrauchtfahrzeugaktivitäten unter der neuen Marke Bus-Store. In Indien wurde der Grundstein für ein Omnibus-Werk gelegt. Die Produktion dort wird zum einen Frontmotorbusse der Marke Bharatbenz umfassen, die auf die speziellen indischen Bedürfnisse abgestimmt sind. Die Modelle werden mit einem speziell entwickelten Aufbau des irischen Herstellers Wrightbus versehen, der seine Produktionsstätte in das Werksgelände integriert. Unter der Marke Mercedes-Benz werden im Buswerk zum anderen Heckmotorbusse für das Premiumsegment vom Band rollen.

Indien ist hinter China der weltweit zweitgrößte Absatzmarkt für Busse. In einem schwierigen Marktumfeld betrug der Absatz im vergangenen Jahr immer noch knapp 40 000 Busse über acht Tonnen und damit beinahe doppelt so viele wie in Westeuropa insgesamt. Experten gehen angesichts des prognostizierten Bevölkerungswachstums in Indien von einem weiter steigenden Mobilitätsbedarf aus.

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