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Der neue BMW 7er mit Hinterradlenkung
Der neue BMW 7er mit Hinterradlenkung Bilder

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Die
fünfte Generation des BMW 7er feiert auf dem Pariser Autosalon (4. bis 19.
Oktober) Weltpremiere. Zu den wichtigsten Neuerungen des Anfang 2009 auf den
Markt kommenden Münchner Flaggschiffs zählen ein Mild-Hybrid-Antrieb, die
AdBlue-Abgasreinigung, ein erstmals erhältlicher Allradantrieb sowie eine
Hinterradlenkung.

Zunächst wird er mit einer Länge von 5,10 Metern produziert.
Eine um 15 Zentimeter verlängerte Variante folgt später.

Mild-Hybrid-Antrieb

Bei dem
Mild-Hybrid-Antrieb sitzt ein kleiner Elektromotor zwischen Getriebe und
Verbrennungsmotor und unterstützt diesen beim Anfahren und Beschleunigen. Laut
„Auto Bild“ kann der neue 7er mit Hilfe einer Trennkupplung kurze
Strecken sogar rein elektrisch zurücklegen. Der zusätzliche Elektromotor soll
zunächst nur in Kombination mit den Ottomotoren angeboten werden. Bei den
Selbstzündern soll die AdBlue-Abgasnachbehandlung mit dem eingespritzten
Harnstoff für umweltfreundlicheres Fahren sorgen.

Aggregat

Als Antrieb stehen
zur Markteinführung zwei Dieselmotoren mit 173 kW/235 PS und 211 kW/286 PS zur
Verfügung. Später sollen ein 220 kW/299 PS starker Selbstzünder sowie ein 258
kW/350 PS Sechzylinder mit dreifachem Turbolader folgen. Bei den Benzinern wird
der bisherige 327 kW/444 PS starke Zwölfzylinder von einem 400 kW/544 PS
starken Sechsliter-Aggregat als Topmotor abgelöst. Ab 2011 soll sich die
Leistung noch auf 420 kW/571 PS erhöhen. Den Einstieg bildet wie gehabt der
3,0-Liter-Ottomotor mit 190 kW/258 PS.

Mehr Fahrdynamik & Vernetzung

Der erstmals angebotene
Allradantrieb soll die Kurvenstabilität und Traktion verbessern. Die neue
Hinterradlenkung arbeitet mit einem elektrischen Stellmotor, der die
zuständigen Spurstangen betätigt und so einen Lenkwinkel der hinteren Räder von
bis zu zwei Grad aufbauen kann. Das Mitlenken der Hinterräder verspricht ein
noch besseres Ansprechverhalten der Lenkung sowie mehr Fahrdynamik und
Sicherheit.

Eine neue Kommunikationstechnik ermöglicht Vernetzungen von Auto zu
Auto, von Auto zu Infrastruktur sowie eine über das Internet laufende
Verbindung zur Werkstatt und das eigene Büro. Die zurzeit angebotene Generation
des BMW 7er ist ab Preisen zu 66 200 Euro erhältlich.

BMW & Rolls-Royce

Die Technik teilt
sich der neue 7er laut „Auto Bild“ mit dem neuen Rolls-Royce. Der
ebenfalls 2009 auf den Markt kommende Nachfolger des Silver Shadow übernimmt
sowohl Karosserie, Antriebsstrang als auch die Elektronikplattform von dem
Münchner Flaggschiff. Auf die Rolls-Royce Limousine sollen ein viersitziges
Coupé sowie ein zweisitziger Roadster folgen.   

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