Detroit 2012: Glanz und Elend

Detroit 2012: Glanz und Elend Bilder

Copyright: auto.de

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„Die deutschen Hersteller dominieren das Bild auf der North American Auto Show in Detroit“, verkündet bereits das US-Frühstücksfernsehen am Morgen. Das wundert wenig, denn die US-amerikanische Automobilindustrie ist nur dank großer Rettungsfonds seitens der Regierung noch im Geschäft. Die Ausstellungsflächen in der Cobo Hall geben ein deutliches Abbild der Lage des so wichtigen Automobilmarktes USA. „Wer weltweit die Nummer eins werden will, muss auf einem wichtigen Markt wie den USA Volumen haben. Im Jahr 2012 wollen wir hier eine halbe Millionen Fahrzeuge verkaufen“, formuliert VW-Konzernchef Martin Winterkorn knapp. Volkswagen hat sein US-Geschäft in den vergangenen Jahren nachhaltig aufgebaut und im Mai 2011 mit dem Produktionsstart des neuen Werkes in Chattanooga gekrönt. Jetzt ist es Zeit, zum großen Sturm auf dem den amerikanischen Markt anzutreten.

In Zeiten von Umweltdiskussionen [foto id=“398336″ size=“small“ position=“right“]und hohen Kraftstoffpreisen zeigte Europas größter Automobilhersteller auf seinem von Menschen überfüllten Messestand passende Modelle und Technologien: Der Jetta Hybrid feiert auf der NAIAS (- 22.1.2012) seine Weltpremiere, ebenso wie die Elektro-Studie E-Bugster.

Trendwende in den USA

In Amerika sind es nicht mehr die Big-Three – wie die US-Hersteller General Motors, Chrysler und Ford genannt werden –, die am Michigan See den Ton angeben. Klobige Pick-ups, Sprit fressende Big-Block-Motoren der US-amerikanischen Produzenten stehen längst nicht mehr so populär in der Gunst der Kundschaft. Kompaktautos liegen im Trend. In diesem Terrain sind die deutschen Hersteller die Platzhirsche. So bleibt es dabei, dass Detroits Vergangenheit deutlich glorreicher schimmert, als die Gegenwart.

Der Lichterglanz der NAIAS im Cobo-Cente[foto id=“398337″ size=“small“ position=“left“]r täuscht nicht über das das traurige Schicksal dieser einstigen Automobilhochburg hinweg. Die zerklüftete Ruinenlandschaft trägt die Züge einer Gruselshow. Die Holzhäuser der Arbeitersiedlungen faulen weiter mit eingedrückten Dächern vor sich hin. Verwilderte Vorgärten, ausgebrannte Garagen, und aus vielen Fenstern flattern zerfetzte Gardinen. Selbst Wildtiere erobern die Stadt zurück, wie die „Detroit Free Press“ berichtet. In ungenutzten Fabrikhallen am Stadtrand heulen schon Kojoten und Präriehunde. Das Kontrastprogramm läuft im Tennessee. Durch die Investition von Volkswagend in Chattanooga erlebt dieser US-Bundesstaat derzeit einen Boom wie nie zuvor.

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