Di Resta trotz Erfolg risikobewusst: Kampf mit dem Kunstrasen
Di Resta trotz Erfolg risikobewusst: Kampf mit dem Kunstrasen Bilder

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(motorsport-magazin.com) Die letzten Titelhoffnungen hatten sich für den amtierenden Vizemeister spätestens beim vergangenen DTM-Wochenende in Barcelona zerschlagen. Dennoch zeigt die Formkurve Paul di Restas, der sich nach einem schwachen Saisonstart deutlich gesteigert hatte, nicht nach unten. "Ich kann glücklich sein, in der ersten Reihe zu stehen, denn das Qualifying war mit viel Druck behaftet", sagte Paul di Resta, der morgen neben Pole-Inhaber Bruno Spengler die Mercedes-Reihe 1 komplettiert.

Auch für den 23-jährigen Schotten gestaltete ich das verregnete Zeitfahren nicht einfach. "Es gab viel Verwirrung in Q3. In der letzten Session war meine Runde vielleicht zu verhalten, denn ich wollte in der letzten Kurve nicht komplett über den Rasen fahren", spielte di Resta auf das begrünte Rechteck an, dessen Überfahren von der Rennleitung mit der Streichung der kompletten Runde geahndet worden wäre. "Ich bin aber zufrieden, denn auch von Platz zwei habe ich schon Rennen gewonnen. Es gibt keine Gewichtsnachteile; wir müssen optimistisch sein."

Spiel mit dem Feuer

Zwar leistete sich Paul di Resta anders als Titelanwärter Gary Paffett in der kritischen letzten Kurve in entscheidenden Momenten nie einen Fehler. Dennoch ist sich der HWA-Pilot der Gefahr bewusst, die auch morgen von der letzten Kurve ausgeht. "Die letzte Kurve ist immer schwer einzuschätzen. Manchmal kommt man zu weit raus, und auch der Regen hat gerade in Q3 beim Fahren einen Unterschied gemacht", sagte di Resta.

Anders als so mancher Kollege hat sich der frühere Champion der Formel 3 Euroserie allerdings mit der Kuriosität abgefunden, dass das in Dijon ansonsten sehr ausgiebig praktizierte Befahren der Auslaufzonen ausgerechnet in der letzten Kurve zu harten Strafen führen kann: "Generell sind die Regeln klar, was die letzte Kurve angeht. In Q1 habe ich das Rasenstück noch in der Einführungsrunde überfahren. Und wenn man es überfährt, wird das Auto leicht nervös. Es ist ein Spiel mit dem Feuer, das gefährlich werden kann."

adrivo Sportpresse GmbH

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