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Die Evolution des Turbodiesels
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Ein Vierteljahrhundert TDI-Technik – das ist für Audi Anlass für einen kurzen Rückblick auf eine große Erfolgsstory. Aber wesentlich intensiver richtet sich der Blick in die Zukunft. Im Kopenhagener Diesel-Haus und auf dem Sturup Raceway in Schweden zeigten die Ingolstädter, wo die Reise hingeht in Sachen Selbstzünder. Denn eines steht für Audi fest: Das Potenzial ist noch lange nicht ausgereizt.

Gleichmal vorab: Die Zukunft des Diesels verspricht eine sehr erfreuliche zu werden. Denn die künftigen Aggregate schaffen noch überzeugender als bisher den Spagat zwischen Effizienz und Spaß, mit reichlich PS und Drehmoment. Als Beispiel dient Audi der neue V6-TDI im überarbeiteten A7, der es bei drei Liter Hubraum auf 200 kW/272 PS und 580 Nm bringt und den Wagen in 5,7 Sekunden auf 100 Sachen beschleunigt. Bei 250 km/h wird abgeregelt. Verbrauch nach EU-Norm: 5,2 Liter, [foto id=“519343″ size=“small“ position=“right“]das entspricht 136 Gramm CO2 pro Kilometer.

Noch sparsamer geht das neue A7 ultra-Modell mit dem Sprit um: Mit 160 kW/218 PS liefert der Motor 400 Nm, schafft den Sprint in 7,3 Sekunden und ist maximal 239 Sachen schnell. Normverbrauch: 4,7 Liter, das entspricht 122 Gramm CO2.

Die Biturbo-Variante legt mit 235 kW/320 PS los – ein beeindruckendes Erlebnis, das nur noch durch den Auftritt der nochmal sechs PS stärkeren Competition-Version getoppt wird, die per Boost noch einmal 20 zusätzliche Pferdchen loslässt. Für den Kraftzuwachs sorgt die Kombination aus mechanischem und elektrischem Verdichter – und EU 6-sauber wie die anderen Aggregate ist der Biturbo natürlich auch.

Auffallend ist, wie ansatzlos das kräftig modifizierte V6-Aggregat in allen Varianten loslegt, wie ruhig es läuft – und wie wohl es sich sowohl auf den strikt tempolimitierten Straßen in Dänemark und Schweden und auf der Rennstrecke fühlt: Der Gleiter ist auch ein echter Renner, wenn er denn mal darf.

Derzeit deckt Audi mit TDIs ein Leistungsspektrum zwischen 66 kW/90 PS und 283 kW/385 PS ab. Am verbreitetsten ist der 2.0 TDI, der alleine im vergangenen Jahr in rund 370 000 neue Audis eingebaut wurde. Mit dem 1.4 TDI wird bei Audi bald der ersten Dreizylinder-Selbstzünder starten. Er ist mit 90 PS gleich stark wie sein größerer Bruder mit 1,6 Liter Hubraum und vier [foto id=“519344″ size=“small“ position=“left“]Zylindern, soll ihn aber beim Verbrauch deutlich unterbieten. Außerdem wird die Hybridisierung der TDIs vorbereitet – sparsame Diesel-Power mit Unterstützung durch einem E-Motor soll Anfang 2015 mit einer Systemleistung von 275 kW/374 PS und einer elektrischen Reichweite von gut 50 Kilometern starten.

Das Ziel der Audi-Entwickler: Bis 2020 sollen die CO2-Emissionen quer durch alle Baureihen auf durchschnittlich 95 g/km sinken. Dazu werden neben Verbesserungen bei der Turboaufladung auch die Kraftstoffeinspritzung mit Einspritzdrücken von bis zu 2 500 bar und die Abgastechnik weiter verbessert. Zu den derzeit 156 Diesel-Versionen in Audi-Fahrzeugen dürften jedenfalls in den nächsten Jahren noch einige neue dazu stoßen. Allerdings sind die krassen Erfolge und Fortschritte der letzten 25 Jahre so nicht mehr wiederholbar: Denn seit 1989 hat der TDI, bezogen auf den Hubraum, mehr als 100 Prozent an Leistung und Drehmoment zugelegt. Der Schadstoffausstoß ist in dieser Zeit um 98 Prozent gesunken.“Der Aufwand wird immer größer“, so Ulrich Weiß, Leiter der TDI-Entwicklung bei Audi. Aber für den Experten steht fest, dass sich dieser Aufwand auch lohnt: „Aktuell und in absehbarer Zukunft ist und bleibt der TDI erste Wahl in Sachen Effizienz im Antriebsstrang.

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