Mercedes-Benz

Die neue C-Klasse gibt sich selbstbewusst

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Soviel erkennt man schon beim ersten Blick auf die neue C-Klasse Limousine von Mercedes-Benz: Zurückhaltung ist ihre Sache nicht – nicht mehr.

War der Vorgänger der kleinsten klassischen Limousine aus Stuttgart noch deutlich um Harmonie und Konsensfähigkeit bemüht, spricht der Nachfolger mit klarer Designsprache über Selbstbewusstsein und Leistungsbereitschaft.

Der Wagen mit Charakterlinie

Schade, dass einen die Typbezeichnung C-Klasse zu dem weiblichen Artikel „die“ zwingt. Ein „der“ wäre bei diesem Fahrzeug eher angebracht. Denn Mercedes-Benz setzt mit dem neuen Kleinen konsequent die Linie fort, die mit der aktuellen S-Klasse begann: breite Schultern, ausgestellt Radhäuser, ein Überhang vorn, der durch den steilen Kühler kurz wirkt, ein tatsächlich verkürzter hinterer Überhang, das Spiel von abwechseln ruhigen, runden Flächen und spannungsgeladenen Linien samt der im Sprachgebrauch des Hauses „Charakterlinie“ genannten, aufsteigende Sicke an der Seite. Diese Elemente sprechen in der Summe offen über den Anspruch des Fahrzeugs auf ein dynamisches Image. Früher wusste man nur, was im „Daimler“ steckt, heute zeigt er es unverblümt.

Purismus wohin das Auge schaut

Wer den Mund mit dem Außendesign so voll nimmt, muss innen zeigen, wie er diesem Anspruch gerecht wird. Beim Blick in den Innenraum überrascht zunächst dessen Schlichtheit. Wer hier Opulentes erwartet hatte, wird gründlichen enttäuscht. Die Formensprache der Armaturentafel lässt sich eher als puristisch und überraschend schlicht beschreiben. Sie fällt in sanftem Bogen von der Unterkante der Windschutzscheibe zum Innenraum hin ab, nur unterbrochen durch die Haube, unter denen die Rundinstrumente zur Fahrerinformation sitzen. Das schafft optisch mehr Raum, nur vom Bildschirm des Command-Systems unterbrochen, wenn man den ausgefahren hat.

Drei Ausstattungsvarianten

Dass uns in allen drei Ausstattungsvarianten „Classic“, „Elegance“ und Ambition edle Materialien mit guter Verarbeitung erwarten, mag man bei Mercedes-Benz für selbstverständlich halten. Bei der C-Klasse ist die Erwähnung der drei Varianten allerdings mehr als nur der Hinweis auf drei Preisklassen. Die Designer haben offenbar großen Wert darauf gelegt, drei unterschiedliche Welten in die C-Klasse hineinzupacken, die sich jeder Käufer per Zusatzausstattung an seine persönlichen Bedürfnisse und seinen persönlichen Geschmack anpassen kann.

Classic

Der Classic wird die Puristen ansprechen, sicher auch die, die nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen geben wollen, was in ihrem Mercedes-Benz steckt. Er zeigt am meisten Zurückhaltung, soweit das beim neuen Außendesign möglich ist.

Elegance

Dem Elegance spricht Mercedes-Benz die größte Nähe zu den traditionellen Werten der Marke zu. Hier regieren weiche Farben und Komfort.

Avantgarde

Der Avantgarde hat im Wortsinn eine schwarze Seele. Die Designer nutzen den Kontrast zwischen dunklen und hellen Farben, zwischen glatten und matten Oberflächen, um dem Freund von klarem, modernem Design das rechte Umfeld anzubieten, ein schwarzes eben.

Der Avantgarde darf außen sogar das Abzeichen sportlicher Mercedes-Benz tragen, den Kühlergrill mit wenigen Querstreben aus Chrom und großem, eingelassenen Mercedes-Stern, wie er erstmals 1954 beim legendären 300 SL zu sehen war. Bei Classic und Elegance steht der Mercedes-Stern nach wie vor auf der Haube. Ihr Grill entstammt der Limousinen-Tradition des Hauses.

„Die Kante kommt“

Jedes neue Auto erlaubt auch einen Blick auf den Trend, den wir bei seinem Nachfolger und Verwandten in Zukunft erleben werden. Die C-Klasse sagt deutlich: Die Kante kommt. Nicht nur die Bügelfalte, die sich von der Motorhaube über die Instrumententafel nach innen zieht fällt auf. Auch sonst griffen die Designer mehr als früher zum rechten Winken und zu allen Formen von Kanten, ohne dabei die Grundharmonie zu verlassen. Auf Erlkönigfotos sah man jüngst ja auch schon eine von eckig ausgestellten Radhäuser gesäumte Hinterachse.

(ar/Sm)

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