Die Revolution der kleinsten Autos der Welt
Der Peel Trident, Foto von shorey.net Bilder

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Rückwärtsfahren geht nicht - dazu musste man den Peel schon selbst in die Had nehmen, Foto von: jalopnik.com Bilder

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Der Vergleich macht es deutlich: Der Peel ist das kleinste Auto der Welt, Bild von: photobucket.com Bilder

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Der Peel 50 ist 1,35 Meter lang, Foto von: thescootercoop.com Bilder

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Gerade einmal zwei Jahre konnten sich der Peel 50 und der Peel Trident auf dem Markt halten, dann wurde die Produktion des Mini-Autos eingestellt. Von 1961 bis 1963 wurden die bisher kleinsten Autos der Welt auf der englischen Isle of Man produziert, dann wurde den hauptsächlich englischen Kunden bewusst, dass das Fahren mit dem Winzling nicht gerade ein Riesen-Spaß ist. Hätten sie das billige Gefährt mal nicht so einfach verkauft. Denn heute sind Peel 50 und Peel Trident beliebter denn je – wenn auch eher zum Anschauen.

[foto id=“306686″ size=“small“ position=“left“](K)eine Erfolgsgeschichte

48 Peels sollen seit den 60er Jahren überlebt haben – gar keine schlechte Bilanz, wenn man bedenkt, dass sowieso nur 120 Stück von der britischen Firma Peel Engineering Ltd gebaut wurden. Designt wurden der 1,35 Meter lange Einsitzer Peel 50 und der 1,83 Meter lange Zweisitzer Trident von den Engländern Cyrill Cannell und Henry Kissack. Sie stellten ihre Erfindung erstmals 1962 auf der Earls Court Motorcycle Show vor. Für umgerechnet rund 250 Euro wurde das Fahrzeug damals verkauft, konnte sich aber nie wirklich durchsetzen.

[foto id=“306688″ size=“small“ position=“right“]Fahrgefühl ungenügend

Man kann sich sicher vorstellen, dass es alles andere als bequem ist, den Mini-Mini-Wagen zu fahren, vor allem für große Leute. Ein paar Sekunden braucht jeder Fahrer, um sich in den Peel hineinzuquetschen und wenn er das geschafft hat, kann er wohl kaum länger als ein paar Minuten damit fahren. Dann schmerzt der ganze Körper. Realistisch betrachtet schafft man etwa einen Kilometer am Stück – quasi bis zum nächsten Supermarkt, wobei man die Einkäufe auf dem Heimweg dann schon aufs Dach binden müsste, um sie heil wieder nach Hause zu bringen. Und schnell ist man dabei auch nicht. Die Höchstgeschwindigkeit der Peels liegt bei 70 km/h.

[foto id=“306687″ size=“small“ position=“left“]Die zweite Generation

Wer jetzt denkt „Oh mann, was für ein Auto!“ dem sei gesagt, es gibt Hoffnung. Die Kultautos gehen in die zweite Generation. Der englische Autobastler Andy Carter bietet Nachbauten des Mini-Wagens an – allerdings deutlich teurer, als das Original. Um die 16.000 Euro will der Engländer für seine Kleinstwagen haben. Ein stolzer Preis, dafür, dass das Fahrzeug für Leute mit Platzangst nun wahrlich nicht geeignet ist.

 

 

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