Die Zukunft der E-Mobilität – Aufgeladen mit Erwartungen
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Rückt das Elektroauto als Massenmobil in Sichtweite? Ein gutes Jahrzehnt soll es noch dauern, bis Autos mit Elektroantrieb in der Anschaffung genauso teuer sind wie Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb. Verschiedene Studien, unter anderem von McKinsey und Bloomberg, gehen davon aus, dass die Preise für die Lithium-Ionen-Batterien der E-Autos in den kommenden Jahren deutlich fallen werden. Die aufwendigen Batteriesysteme machen den alternativen Antrieb derzeit noch teuer. Bis die Elektrofahrzeuge preislich wettbewerbsfähig sind, stehen in den kommenden Jahren aber noch einige Neuerungen an.

Nur 11,5 Prozent der im vergangenen Jahr in Deutschland laut Kraftfahrtbundesamt zugelassenen rund 3.000 Elektroautos gehören Privatpersonen, noch ist die E-Mobilität also ein Nischenthema. Beim Weg aus der Nische treibt unter anderem RWE die Entwicklung voran, hier ist man naturgemäß besonders am Thema interessiert. Dafür sind ist der Stromanbieter zunächst in Vorleistung gegangen: 1.525 Ladepunkte für E-Fahrzeuge betreibt RWE deutschlandweit.

Blicken die E-Mobilitäts-Experten in die Zukunft, so hört die sich eigentlich schon ganz nah an: Heute schon kann man beispielsweise den Renault Zoe in 30 Minuten aufladen. Noch in diesem Jahr soll eine Smartphone-App herauskommen, über die der Besitzer eines Elektroautos den Ladevorgang seines Autos steuern kann. Brauche ich das Auto gleich oder erst in ein paar Stunden? Muss der Akku per Blitzladung in einer Stunde wieder voll sein oder reicht es, wenn die ich morgen früh damit zur Arbeit fahren kann?

Das hat nicht nur praktische Hintergründe, sondern auch finanzielle. Künftig soll es variable Stromtarife geben. Nachts sind diese dann günstiger als tagsüber, langsam laden kostet weniger als schnell laden – und zwar nicht nur wenige Cents. Je mehr Elektroautos es gibt, desto variabler werden die Tarife.

Verabschiedet hat man sich allerdings von der Idee, E-Autos bei hohen Energiereserven in den Batterien als Zwischenspeicher für das öffentliche Stromnetz zu nutzen – zumindest kurzfristig. Das werde es in den kommenden zehn Jahren wohl nicht in größerer Form geben, heißt es bei RWE. Auch deshalb, weil die Autoindustrie wenig Interesse daran hat, passende Autos dafür zu bauen. Geht doch jeder Lade- und Entladezyklus auf die Lebensdauer der Batterie.

Ein spannendes Thema scheint dafür schon näher an der Umsetzung zu sein: Das Laden ohne Kabel. „Auf Messen sieht man die ersten Systeme – geben Sie der Industrie noch fünf Jahre“, schätzt RWE -Experte Torsten Günter. Dann könnten Privathaushalte ihr Elektroauto auf einer Art Matte in der heimischen Garage aufladen, das lästige Hantieren mit dem Kabel fiele weg. Dass diese Technik dann zunächst wiederum relativ teuer wird, davon ist allerdings auszugehen.

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