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Erdgas-Rekordversuch: 2,46 Kilogramm sind Plattner noch zu viel
Erdgas-Rekordversuch: 2,46 Kilogramm sind Plattner noch zu viel Bilder

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Gerhard Plattner, laut Guinness Buch der Rekorde der „vielseitigste Autofahrer der Welt“, verfolgt in diesen Tagen neues Ziel. Er will mit einem Škoda Citigo CNG auf der Fahrt von Italien nach Schweden einen Verbrauchsrekord für Erdgas betriebene Automobile aufstellen. Die Spritkosten, so sein selbst gesetztes Ziel, sollen auf der Gesamtdistanz von 2700 Kilometern nicht mehr als 100 Euro betragen. Weit wichtiger ist ihm jedoch die Feststellung, dass er zugleich die „umweltfreundlichste Langstreckenfahrt mit einem Automobil absolvieren möchte, wenn man auf die CO2-Emissionen schaut“.

In Vicenza hatte ihn am Montag Škodas Managing Director Italy, der Schweizer Donato Bochicchio, auf die Strecke geschickt, nachdem die Mechaniker noch mal die Technik gecheckt hatten. Den leicht laufenden Bridgestone-Ecopia-Reifen der serienmäßigen Dimension 175/65 R 14 wurde dabei ein Extra-Push gewährt. Ihr Druck wurde von 2,5 auf 3,0 bar erhöht. Das darf schon sein, wenn man mit möglichst geringem Rollwiderstand beim Verbrauch noch ein paar Zehntel holen will.

Was brachte die erste Etappe?

Zunächst einmal brütende Hitze, die schon am Vormittag locker die 30-Grad-Marke passierte. Rauf auf die Autostrada ging es zunächst Richtung Venedig und dann ins österreichische Villach, gleich hinter der Grenze. Frage an den Spar-Matador: Kühlen oder Schwitzen? Nach drei Stunden bilanziert Plattner Temperaturen bis zu 65 Grad im Fahrzeuginnenraum, und um nicht vollends zu verglühen, hat er doch auf dieser Teilstrecke [foto id=“476589″ size=“small“ position=“left“]insgesamt rund eine halbe Stunde lang die Klimaanlage eingeschaltet. Denn „Fenster auf, erhöht den Verbrauch stärker als die zudem effizientere Kühlung per Kompressor“, so Plattner.

Der geplante Tankstopp in Villach an der OMV-Tankstelle gleich hinter der Autobahnausfahrt fällt freilich ein bisschen anders aus als gedacht. Statt einer kühlenden Cola während des Tankvorgangs, der kaum mehr Zeit in Anspruch nehmen sollte, als man das von Diesel und Benzin gewohnt ist, gab es einen Achsel zuckenden Tankwart. Gas gab’s nicht, zumindest nicht an diesem Tag. Aber immerhin half er mit einem Tipp zur nächsten Tankmöglichkeit mit dem markanten Agip-Zeichen weiter, die Plattner mit einigen Umwegen endlich erreichte. Ärgerlich, denn die kleine Stadtrundfahrt war nicht unbedingt verbrauchsoptimal. Plattner war dennoch zufrieden, denn diese Zapfsäule war in seinem Roadbook gar nicht aufgeführt, und so freute er sich, dass es „heute schon deutlich mehr Erdgastankstellen gibt, als noch vor ein paar Wochen, als ich meinen Škoda-Trip geplant und organisiert habe“.

Leider ist Erdgas unterdessen aber auch teurer geworden. 1,034 Euro kostet das Kilo Erdgas in Villach jetzt. Auf der Tankuhr stehen 7,80 Euro für 7,54 Kilo nach einer Strecke von 315 Kilometern. Nachdem der Bordcomputer unterwegs zeitweise sogar Verbrauchswerte um 2,2 Kilogramm pro 100 Kilometer signalisiert hatte, ergab sich so ein Realwert von 2,4 Kilo. Nicht schlecht. Angesichts der ECE-Angabe für den Škoda Citigo CNG von 2,5 kg außerorts, 3,6 kg innerorts und 2,9 kg insgesamt hat Plattner offenbar sogar das untere Ende dieser Skala unterboten. Da keimten erste Hoffnungen auf ein erfolgreiches Finale auf. Steigende Preise hin, erst recht noch höhere Preise in Skandinavien her. Plattner kommentierte die Situation so: „Die gestiegenen Spritkosten werfen meine Prognose nicht über den Haufen, aber sie erhöhen die Herausforderung.“ Für Scheitern ist da kein Platz.[foto id=“476590″ size=“small“ position=“right“]

Weiter ging es auf die Autobahn Richtung Graz. Ein außerplanmäßiger Tankstopp folgte nach weiteren nur 175 Kilometern, denn auch die örtliche Presse interessierte sich für Plattners Rekordfahrt. Dazwischen kippte das Wetter. Regen, Sturm, der komplette Zweige von den Bäumen reißt. Plattners Citigo zeigte sich vom Seitenwind weitgehend unbeeindruckt, nur vor den herabfallenden Ästen hatte er gehörigen Respekt. Angesichts von Steigungen und nassen Straßen erhöhte sich der Verbrauch auch leicht auf 2,6 Kilo pro 100 Kilometer. Die Bilanz nach dem ersten Tag: 2,46 kg pro 100 km. Damit ist Plattner gar nicht unzufrieden.

Der heutige Dienstag begann ganz spielerisch im Wiener Prater mit einem Fototermin vor dem Riesenrad. Danach wartete auf den Škoda Citigo eine harte Tagestour von Wien nach Mladá Boleslav in Tschechien, dort wo Škoda seinen Stammsitz hat. Mit Abstechern stehen 760 Kilometer auf dem Tagesplan.

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