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Fahrbericht Toyota Auris 2.2 D-CAT: Attraktive Alternative
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Never change a winning team, heißt ein englisches Sprichwort. Toyota hat sich dennoch getraut und nach Jahrzehnten den erfolgreichen Corolla in Auris umgetauft.

Der Name leitet sich aus dem lateinischen Begriff „Aurum“ für Gold und den bisherigen Typenbezeichnungen Yaris und Avensis ab.

Dynamisch-konservativ

Von außen macht der kompakte Toyota eine dynamische Figur, ohne aber die konservativ orientierte Kundschaft zu verschrecken. Die schwungvoll geführte Karosserie steht für einen cW-Wert von 0,29. Wer genau hinschaut, entdeckt durchaus noch die Designgrundzüge des Vorgängers.

Interieur

Ein ganz anderes Bild ergibt sich im Innenraum. Hier trumpft Toyota mächtig auf und wirkt weit moderner als so mancher Mitbewerber. Die Mittelkonsole streckt sich schwungvoll in einem Bogen nach oben Richtung Armaturenbrett. Der Schalthebel sitzt entsprechend hoch und liegt für schnellen Zugriff keine zwei Handbreiten weit vom Lenkrad entfernt. Auch die mittig aus Tachometer und Drehzahlmesser ragenden zylinderförmigen Anzeigeinstrumente wirken angenehm anders und modern.

Weniger erfreulich…

Nicht ganz überzeugen kann die Aufteilung der beiden Anzeigen für die Heizungs- und Klimaanlage. Der Belüftungsmodus wird im zweiten, näher zum Beifahrer gelegenen Display angezeigt und ist vom Fahrersitz aus nur schlecht einzusehen. Die Bedienung der Bordcomputeranzeige mittels eines schlecht erreichbaren Plastikstifts ist ebenfalls nicht sonderlich gut gelöst.

Aggregat

Topmodell ist der Auris 2.2 D-4D mit dem auch aus dem Avensis bekannten 130 kW/177 PS starken Common-Rail-Turbo. Damit ist der Corolla-Nachfolger nicht nur deutlich über 200 km/h schnell, sondern sprintet auch in 8,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Beim Bemühen um möglichst sparsames Fahren hilft im Auris eine im Armaturenbrett aufleuchtende Gangschaltempfehlung.

Kurz über Leerlaufdrehzahl steht zunächst einmal nur zurückhaltend Leistung zur Verfügung. Dieses Bild schlägt aber urplötzlich ins Gegenteil um, wenn der Motor erst einmal die 1800 U/min überschritten hat. Dann entwickelt der viel gelobte Diesel von Toyota mächtig Dampf und zieht den Auris kräftig nach vorne. Das maximale Drehmoment von 400 Nm liegt zwischen 2000 U/min und 2600 U/min an.

Negativbeschleunigung

Die Bremsen vermitteln in jeder Lage ein sicheres Gefühl. Ab 180 km/h wird es etwas lauter im ansonsten recht leisen Auris. Dafür sind vor allem Wind- und Abrollgeräusche verantwortlich. Auf schnellen Etappen verlangte der Motor nach rund 9,2 Litern Diesel auf 100 Kilometer, wobei der vom Bordcomputer ermittelte Durchschnittswert mit 8,9 Liter angegeben wurde.

Der Favorit…

Toyota rechnet damit, dass sich zehn Prozent der Auris-Käufer für das Spitzenmodell mit dem 2,2-Liter-Selbstzünder entscheiden, der unabhängig von den übrigen Ausstattungslinien geführt wird. Zum Serienumfang zählen Seiten- und Kopfairbags sowie ein Fahrer-Knieairbag (ab Basis). Der Tempomat ist mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer ausgestattet, der es dem Fahrer erlaubt, eine maximale Höchstgeschwindigkeit festzulegen, aber der der Motor kein weiteres Gas mehr annimmt.

Optionales

Unseren Testwagen werteten die Lederausstattung inklusive Sitzheizung für 1650 Euro und das gut zu bedienende Multi-DVD-Navigationssystem für 2620 Euro zusätzlich auf. Damit verströmt der Auris einen Hauch Luxus, denn Zwei-Zonen-Klimaanlage und Bedienelemente am Lenkrad gehören ohnehin schon zum Lieferumfang. Der Kofferraum bewegt sich mit 354 Litern auf klassenüblichem Niveau und lässt sich durch Umklappen der geteilten Rücksitzlehne auf 1335 Liter vergrößern. Allerdings muss eine Stufe in Kauf genommen werden, da die Sitzflächen zwar leicht nach vorne gleiten, aber nicht vorgeklappt werden können. Dafür sind die Rücksitzlehnen für müde Mitfahrer im Fonds neigungsverstellbar.

Fazit

Keine Frage, der Auris ist eine attraktive Alternative in der heiß umkämpften Kompaktklasse und überzeugt mit Werten, die man ihm rein äußerlich nicht unbedingt ansieht. Das finden offensichtlich auch die bislang 12 000 Käufer, die sich seit der Markteinführung m Frühjahr für den Corolla-Nachfolger entschieden haben. Toyotas neuer Kompakter hat sich damit innerhalb eines halben Jahres einen Marktanteil von 2,2 Prozent erobert. Das Einstiegsmodell mit 1,4-Liter-Benzinmotor ist ab einem Preis von 15 200 Euro zu bekommen.

Daten: Toyota Auris 2.2 D-CAT

Länge x Breite x Höhe: 4,22 m x 1,76 m x 1,52 m, Leergewicht, Zuladung: 1510 kg, 410 kg;

Motor (Bauart, Hubraum): 2,23 l Vierzylinder-Diesel, Max. Leistung: 130 kW / 177 PS, Max. Drehmoment: 400 Nm zwischen 2000 U/min und 2600 U/min;

Verbrauch NEFZ im Mittel: 6,2 l Diesel, CO2-Emission: 164 g/km;

Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 8,1 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h;

Wendekreis: 11 m, Kofferraum: 354 l bis 1335 l;

Basispreis: 24 950 Euro.

(ar/jri)

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