Fahrbericht Yamaha Giggle 50: Ein Roller setzt Maßstäbe
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Die Städte füllen sich – Sprit wird zunehmend teurer. Dennoch
muss man von A nach B. Sich dem zu entziehen ist nur schwer möglich.
Eine Lösung, städtisches Leben und Mobilität miteinander zu verbinden, bietet
nun Yamaha mit seinem neuen Giggle, einem Kurzstrecken-Roller, der für knapp
2.400 Euro zu haben sein wird.

Und ganz nebenbei setzt Yamaha in der 50-ccm-Klasse neue Maßstäbe.

Das Novum der Klasse

In dieser Klasse ist er der erste Roller mit Viertakt-Einspritzmotor mit Drei-Ventil-Technik. [foto id=“25652″ size=“small“ position=“left“]Im Gegensatz zu den üblichen zwei Ventilen ermöglichen hier zwei Einlass- und ein Auslassventil viel Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen sowie gleichzeitig eine gute Spitzenleistung: Unlimitiert kommt der Giggle auf gute fünf PS und fast fünf Nm Drehmoment bei 6 500 U/min. In Deutschland muss der Giggle mit knapp drei Pferdestärken Maximalleistung und einem Drehmoment von 3,4 Nm auskommen, gesetzliches Höchsttempo für 50ccm-Motoren sind 45 km/h.

Werkstatttermine sind selten…[foto id=“25653″ size=“small“ position=“right“]

Ungeachtet dessen sind die Inspektionsintervalle sensationell lang: Die Ventile müssen nur alle 28 000 Kilometer kontrolliert werden – das wünschte sich auch so mancher Motorradfahrer. Ohne geregeltem Drei-Wege-Kat mit zwei ungeregelten Katalysatoren und Sekundärluftsystem unterbietet der 93 Kilogramm wiegende Fuffi die aktuelle Euro 3-Abgasnorm. Und mit einem Spritverbrauch von deutlich unter drei Litern Benzin[foto id=“25654″ size=“small“ position=“left“] auf 100 Kilometern ist er ein sparsames Kurzstreckenfahrzeug.

Exterieur

Neben der innovativen Technik buhlt der bereits seit 2006 in Japan unter dem Namen „Vox“ und in den USA als „C3″ angebotene Giggle mit ungewöhnlicher Optik um die Gunst der Rollerfahrer: Er erinnert mit dicken 10-Zoll-Reifen, riesigen Rundscheinwerfern und einem[foto id=“25655″ size=“small“ position=“right“] voluminösen Heck an Old-School-Scooter.

Der „Kofferraum“

Dieser Retro-Look geht jedoch nicht zu Lasten von alltäglichen Tugenden, die ein Roller heutzutage bieten sollte: Unter der seitlich aufklappbaren, auch für zwei Personen geeigneten Sitzbank befindet sich ein Stauraum mit einem Fassungsvermögen von nahezu 40 Litern. Die Badesachen für die Fahrt zum Baggersee oder die Tennis-Klamotten samt Schläger lassen sich hier genauso unterbringen [foto id=“25656″ size=“small“ position=“left“]wie ein normaler Jethelm.

Ohne Fehl und Tadel…

Zudem bietet der Giggle jede Menge Fahrkomfort. Ohne Fehl und Tadel funktionieren die beiden Trommelbremsen, so dass der Verzicht auf die ansonsten übliche Scheibenbremse am Vorderrad nicht auffällt. Die Trommelbremsen packen kräftig zu und lassen sich sogar gut dosieren. In dieser Klasse ist das nicht immer der Fall.

Fazit

Mit dem Giggle bietet Yamaha einen prächtig funktionierenden Alltags-Roller an, der aus der Masse der Billigangebote aus China und dem Sport-Einerlei in der 50 ccm-Klasse nicht nur optisch [foto id=“25657″ size=“small“ position=“right“]heraus sticht, sondern auch den neuesten Stand der Technik repräsentiert. Mit Zubehörteilen wie einem Einkaufskorb für die Frontverkleidung, einer hohen Windschutzscheibe und einem Gepäckträger am Heck lässt sich der Giggle für alle Gelegenheiten aufrüsten. Das hebt allerdings den Einstandspreis von 2 395 Euro doch deutlich über das Preisniveau der Mitbewerber in dieser Hubraumklasse.

Teststeno Yamaha Giggle

Cityroller mit flüssigkeitsgekühltem Einzylinder-Viertakt-Motor, drei Ventile je Zylinder, Hubraum 49 ccm,
max. Leistung 2,1 kW/2,9 PS bei 6 000 U/min,
max. Drehmoment 3,4 Nm bei 5 500 U/min,
elektronische Kraftstoffeinspritzung, zwei ungeregelte Katalysatoren, CVT-Automatikgetriebe,
Stahlrohr-Rahmen, Telegabel, Triebsatzschwinge mit einem Federbein,
Sitzhöhe 74,7 cm,
Tankinhalt 4,5 Liter,
Trockengewicht 87 kg;
Preis 2 395 Euro.

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