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Fahrtbericht Skoda Superb Combi: Die Reifejahre des Raum-Riesen
Fahrtbericht Skoda Superb Combi: Die Reifejahre des Raum-Riesen Bilder

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Die Jahre der Reife sind häufig die besten Zeiten eines Automodells. Das gilt auch für den Skoda Superb Combi 2.0 TDI. Der Raum-Riese auf vier Rädern verspricht Fahr- und Ladegenuss ohne Reue und findet seit dem Facelift 2013 leicht gestrafft und mit Start-Stopp-Technik überall zufriedene Kombi-Kunden. Der schwächste Diesel Green tec mit 177 kW05 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe kostet in der Active-Ausstattung ab 26 490 Euro. Der Preis ist besonders „heiß“, weil natürlich die gesamte Großzügigkeit des Kombis schon mitgeliefert wird.

Nobler und zügiger geht es mit dem 2.0 TDI Combi Green tec vorwärts. In der fast komplett ausstaffierten Version Elegance Green tec mit der Doppelkupplungsschaltung (DSG) kostet er allerdings unbescheidene 34 790 Euro. Mit den im Testwagen installierten Extras liegt der Superb Combi an der für empfindsame Skoda-Kunden wichtigen Schmerzgrenze von 40 000 Euro. Aber die seit 1991 am VW-Konzern angedockte Marke ist längst kein Billigheimer mehr.

Bekannte Motorenpalette[foto id=“521077″ size=“small“ position=“right“]

Von dem bekannten 2-Liter-Diesel gibt es zwei Versionen, die schwächere davon ist völlig ausreichend. Der per Abgasturbolader gekräftigte Vierzylinderdiesel kooperiert harmonisch mit dem 6-Gang-DSG, schickt bullige 103 kW/140 PS an die Vorderräder, und seine maximale Zugkraft von 320 Newtonmeter erlaubt das Fahren mit niedrigen Motordrehzahlen. Das schont beim Fahrer die Nerven und den Geldbeutel: Im Schnitt kam der Superb Combi auf 5,9 Liter Diesel, auf der Spartour nippte er für 100 km lediglich 5,1 Liter aus dem 60-Liter-Tank. Mit sehr zügigem Reisen auf der Autobahn waren es 8,3 Liter, aber dann führte der Superb die Meute der schnellen Wagen auch an.

212 km/h sind als Spitze zu registrieren, aus dem Stand werden 100 km/h in knapp 11 Sekunden erreicht und der Diesel fällt akustisch nur dann auf, wenn er unter voller Last bis etwa 4 000/min drehen musste. Aber das ist im Alltag nicht nötig, denn schon bei etwa 1 800/min gibt es immer ausreichend Durchzugskraft.Das beinahe ruckfrei schaltende und auch manuell zu bedienende Doppelkupplungsgetriebe kommt wie die gesamte Superb-Technik aus dem VW-Konzern. Und so erhält der Kunde ausgereifte und fortschrittliche Großserientechnik zum guten Preis.

Mehr Kombi gibt es in dieser Tarif-Klasse nirgendwo

Das wird schon beim sanften [foto id=“521078″ size=“small“ position=“left“]Öffnen der elektrisch bewegten Heckklappe deutlich: sorgfältig verkleidet, ausgerüstet mit Aluschienen und einem doppelten Boden, mit Ringen in der Ladefläche zum Verzurren schwerer Lasten, und mit einem Trenn-Netz zum Innenraum wird sofort klar, weshalb der Superb auf dem deutschen Markt fast nur als Kombi verkauft wird. Die durchaus stattliche Limousine ist deutlich weniger gefragt.

Hinter der bis auf den Stoßfänger reichenden Klappe liegt ein fein verkleideter Laderaum, der jeden Freund des stilvollen Transportierens entzücken muss: Die Lehnen der Rücksitzbank sind im Verhältnis ein zu zwei Dritteln geteilt umklappbar, sie finden sich mit den etwas fragil befestigten Sitzkissen zu einer durchgehenden Lade-Ebene zusammen, die in der Tiefe fast 180 Zentimeter und in der Breite etwa 110 Zentimeter misst. In Stauvolumen ausgedrückt klingt das rekordverdächtig: 633 Liter bis 1 865 Liter schluckt der Superb. Bleiben die Rücksitze am Platz, gibt es eine Ladetiefe von 109 Zentimeter. Dann finden fünf Passagiere ein überaus kommodes Unterkommen.

Fazit

Im Fahrverhalten gibt sich der immerhin 4,83 Meter lange Superb Combi eher souverän als sportlich und wirkt zwar nicht betulich, aber auch nicht übertrieben agil. Er federt ordentlich, unter Beladung besser als leer, besonders die Hinterachse teilt mitunter auf [foto id=“521079″ size=“small“ position=“right“]Querfugen ordentlich aus. Präzise und mit genau dem richtigen Kraftaufwand geht die Servolenkung ans Werk, Antriebseinflüsse fallen durch Abwesenheit auf.Wer einen großen, seriös gezeichneten und ausreichend motorisierten Kombi sucht, kommt am Skoda Superb nicht vorbei. Und wer weiß: Vielleicht kommt die nächste Generation mit der Technik des jüngst vorgestellten neuen VW Passat und Variant. Aber noch mehr Raum auf Rädern kann auch ein neuer Skoda Superb Combi kaum bieten.

Technische Daten Skoda Superb Combi 2.0 TDI Elegance DSG

Fünfsitziger Kombi mit großem Laderaum und kompletter Ausstattung
Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter 4,83/1,82/1,51
Kofferraumvolumen 633 bis 1865 Liter
Wendekreis 11,00 Meter
Leergewicht 1576 kg, Zuladung 563 kg
Tankinhalt 60 Liter
Motor 2-Liter-Turbo-Vierzylinder-Diesel, 140 PS/103 kW bei 4200/min, Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, Antrieb auf die Vorderräder
max. Drehmoment 320 Nm von 1750 bis 2500/min
Fahrleistungen 0 bis 100 km/h in 10,9 s
Höchstgeschwindigkeit 212 km/h
Verbrauch 5,1 bis 8,3 Liter, im Durchschnitt 5,9 Liter für 100 km
CO2-Emission bei Normverbrauch 5,1 l 134 g/km
Preis 34 790 Euro

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