Wieder ganz vorn

Fahrvorstellung Audi A4 und S4
Audi A4 Limousine. Bilder

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Im Frühjahr konnten wir ihn im Fotostudio in Augenschein nehmen, jetzt haben wir am Steuer Platz genommen: Audi hat den A4 und die sportliche Ableitung S4 gründlich überarbeitet, um dem neuen BMW 3er und der C-Klasse von Mercedes-Benz weiterhin Paroli bieten zu können.

Die Änderungen sind deutlich zu erkennen

Der tiefer und breiter angesetzte Kühlergrill und die deutlich ausgestellten Kotflügel vorn und hinten lassen den A4 aggressiver und bulliger wirken; gleichzeitig gewinnt die Frontpartie durch die ruhigere Scheinwerferkontur an Eleganz. Für einen hübscheren Umriss der Rückleuchten hat das Budget offenbar nicht gereicht, dafür wirkt das Innenleben der Beleuchtungselemente nun ausgesprochen futuristisch.

Die Armaturentafel präsentiert sich - anders als beim frisch überarbeiteten Q7 - im gleichen Erscheinungsbild wie bisher. Allerdings entfällt der Dreh-Drücksteller auf der Mittelkonsole zugunsten eines berührungsempflindlichen, deutlich gewachsenen Bildschirms, der für Fahrer und Beifahrer gleichermaßen gut erreichbar ist. Das Infotainment-System interpretiert die Eingaben schnell und präzise; Audi liegt damit weiterhin im Konkurrenzvergleich an der Spitze. Auch die Spracheingabe funktioniert problemlos. Besonders gut gefällt uns die dem S4 vorbehaltene Balkengraphik im TFT-Instrument, das allerdings extra bestellt werden muss.

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Für Vortrieb sorgen beim Audi A4/S4 insgesamt 28 Antriebskombinationen

Sie sind durchgängig als Mild-Hybrid ausgelegt. Eine Sechsgang-Handschaltung gibt es leider nur noch im Einstiegs-Benziner; die meisten Versionen kommen mit einer Siebengang-Automatik, die nach dem Doppelkupplungs-Prinzip funktioniert, die Sechszylinder-Diesel erhalten einen Achtgang-Wandlerautomaten. Je nach Motorisierung ist der A4 mit Front- oder Allradantrieb bestellbar.

Die Modellbezeichnungen liefern bei Audi keinen verlässlichen Hinweis mehr auf Hubraum oder Motorkonzept. So handelt es sich beim A4 45 TFSI um einen 2,0-Liter-Ottomotor, der Audi A4 45 TDI ist ein 3,0-Liter-V6-Diesel.

Das Basismodell

Die niedrigste von uns gefahrene Motorisierung ist der Audi A4 35 TDI, dessen 2,0-Liter-TDI 163 PS und stolze 380 Nm Drehmoment liefert. Dieser Antrieb ist so sparsam wie kraftvoll und die Vorderräder haben bei forschem Fahrstil bereits Mühe, die Kraft auf die Straße zu bringen. Mit knapp über 8 Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 km/h und einer Höchstgeschwindigkeit von 228 km/h empfiehlt sich diese Variante als echtes Langstreckenauto; der NEFZ-Verbrauch liegt bei geradezu unglaublichen 3,8 Litern pro 100 Kilometer.

Einen sehr viel kräftigeren Schluck genehmigt sich auf der gleichen Distanz der A4 45 TFSI quattro, nämlich mindestens 6,5 Liter. Sein 2,0-Liter-Ottomotor mit 245 PS und 370 Nm Drehmoment liefert Fahrleistungen auf sportlichem Niveau: Von null auf 100 km/h spurtet er in nur 5,8 Sekunden, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit sind möglich. Dabei geht dieser Vierzylinder seidenweich und fast unhörbar ans Werk.

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Noch besser kann es allerdings der S4 TDI

Dieses sportliche Spitzenmodell ist eine Provokation: Audi ist nämlich vom Ottomotor auf das Dieselkonzept umgeschwenkt. Doch wer einmal am Steuer Platz genommen hat, wird dem bisher verbauten Benziner keine Träne nachweinen. Denn der Diesel, dem neben der Turboaufladung ein elektrischer Verdichter auf die Sprünge hilft. kann alles besser: Mit 347 PS und enormen 700 Nm Drehmoment aus glatten 3,0 Litern Hubraum sprintet er in nur 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei abgeregelten 250 km/h, der Zyklusverbrauch wird mit 6,2 Litern angegeben.

In der Praxis liegt der Konsum des S4 TDI jedoch deutlich unterhalb des im Zyklus fast identischen A4 45 TFSI; die Schere öffnet sich vor allem dann, wenn man die gebotene Leistung häufig ausschöpft. Zudem hebt das gewaltige Drehmoment das Fahrerlebnis auf ein völlig anderes Niveau. Die Beschleunigung setzt – den richtigen Gang vorausgesetzt – fast ansatzlos ein, der elektronisch optimierte Motorklang ist satt und sonor. Allerdings sollten sich die Entwickler noch einmal mit der Schaltstrategie beschäftigen: Der S4 schaltet im Sport-Modus zu schnell hoch.

Der S4 TDI bringt seine Kraft leichtfüßig auf die Straße bringt

Trotz über 1,8 Tonnen Leergewicht: Der S4 schrumpft in schnell gefahrenen Kurven förmlich, die optionalen 255er-Reifen krallen sich entschlossen in den Asphalt. Dabei sorgen Optionen wie die Dynamiklenkung mit variabler Übersetzung und das Sportdifferential für nochmals gesteigerte Agilität.

Die normalen A4-Varianten können das alles nicht ganz so gut wie der S4 TDI, Anlass zur Beschwerde gibt es allerdings auch hier nicht. Das Platzangebot im neuen A4 ist gewohnt großzügig, und in Deutschland wird der Avant auch in Zukunft die Limousine in den Schatten stellen. Die Sitze sind komfortabel-straff ausgeführt; Langstrecken bereiten ungetrübte Freude.

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Übrigens gibt es auch wieder eine rustikal wirkende Allroad-Version

Sie liegt 35 Millimeter höher als der reguläre Avant und ist mit einem Offroad-Fahrprogramm ausgerüstet, das die Traktion verbessert und dem Kunden Argumente liefert, sofern Begründungsnotstand beim Kauf dieser nicht ganz billigen Ausstattungsvariante existiert.
Mit seinen zahlreichen Antriebsvarianten und mehreren Ausstattungslinien bleibt das A4-Programm ein wenig unübersichtlich. Andererseits gilt: Es dürfte wirklich für jeden etwas dabei sein. Die Preise beginnen bei 33 600 Euro für den 150-PS-Benziner und reichen bis zu 64 250 Euro für den S4 TDI Avant.

Daten Audi A4 45 TFSI Quattro


Länge x Breite x Höhe (m) 4,76 x 1,85 x 1,48
Radstand (m) 2,82

Motor R4-Benziner, 1984 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung 245 PS (180 kW) bei 5000-6500 U/min

Max. Drehmoment 370 Nm bei 1600-4300 U/min
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 5,8 Sek.
NEFZ-Durchschnittsverbrauch 6,5 Liter
CO2-Emissionen 146 g/km (Euro 6d-Temp)
Leergewicht / Zuladung min. 1620 kg / max. 490 kg
Max. Anhängelast 1900 kg

Wendekreis 11,6 m
Bereifung 225/50 R 17
Basispreis 46 200 Euro

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