Fraunhofer Institut: Software-Plattform für Software-Tests in der Auto Entwicklung
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Die Zahl elektronischer Systeme mit komplexer Software in modernen Autos steigt stetig. Für die Tests solcher Systeme in der Fahrzeugentwicklung hat das Fraunhofer Institut zwei Software-Plattformen erarbeitet. Ob Infotainment oder Assistenzsysteme für die aktive und passive Fahrzeugsicherheit: ohne rechnergestützte Systeme mit komplexer Software geht bei modernen Automobilen gar nichts.

Besonders die Tests solcher Systeme, die alle Funktionen in Echtzeit und unter kritischen Simulationen der Sicherheit überprüfen können, stellen die zuständigen Ingenieure vor enorme Herausforderungen. Die Lösung dieser Probleme heißt „Automotive Realtime Prototyping System“, kurz „ARTiS“ und stammt aus den Laboren des Fraunhofer Instituts.Die Wissenschaftler haben „ARTiS“ in zwei Versionen entwickelt.

„ARTiS-RT“ arbeitet als sogenanntes „prototypisches Steuergerät“. Das heißt, die Steuerung arbeitet als Stellvertreter für die späteren Systemsteuerungen in den einzelnen Fahrzeugen, die die Hersteller entwickeln. Mit dem prototypischen Steuergerät lassen sich beispielweise alle neu entwickelten Steuerungen für Elektrofahrzeuge unter realistischen Bedingungen in Echtzeit überpüfen. „ARTiS-RT“ unterstützt dabei alle wichtigen Schnittstellen, die die Autoindustrie in ihren Fahrzeugen für die Steuerung und Vernetzung der einzelnen Fahrzeugkomponenten und -systeme mit elektronischer Steuerung einsetzt.

Einen Schritt weiter geht die Fraunhofer-Entwicklung „ARTiS-XT“. Diese Software-Plattform trägt der gesteigerten Leistung für alle Systeme mit anspruchsvoller grafischer Benutzeroberfläche Rechnung. Beide Plattformen lassen sich bei seriennahen Fahrzeugen einsetzten. Eine Funktion verhindert beispielsweise eine Entladung der Batterie, wenn das Fahrzeug steht. Die Ausführung ist so robust gehalten, dass die Plattformen in einem Temperaturbereich zwischen minus 40 und 85 Grad Celsius einwandfrei arbeiten. Die Frauenhofer-Wissenschaftler werden ihre Entwicklung für Autoentwickler Ende Februar bei der Computer- und Software-Fachmesse „embedded world 2013“ in Nürnberg präsentieren.

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