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Für Audi beginnt in Sebring eine neue Ära
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Das 12-Stunden-Rennen in Sebring im US-Bundesstaat Florida am 17. März steht bei Audi für den Beginn einer neuen Ära. Mit der Teilnahme an der neuen FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) kämpft die Marke zum ersten Mal um einen WM-Titel auf der Rundstrecke. Der letzte Gewinn einer Weltmeisterschaft war 1984 – damals noch im Rallyesport. Gleichzeitig hat Audi die Chance, bei der 60. Ausgabe des Langstrecken-Klassikers seinen zehnten Gesamtsieg einzufahren.

Seit 1999 bestreitet Audi erfolgreich Sportwagenrennen und gewann bereits viele Serien, darunter neun Mal die American Le Mans Series. In diesem Jahr vergibt der Automobil-Weltverband FIA erstmals seit 1992 wieder einen WM-Titel für die Le-Mans-Prototypen, die technologisch derzeit anspruchsvollsten Rennwagen überhaupt. Die technische Entwicklung bei Audi Sport in Ingolstadt und Neckarsulm läuft auf Hochtouren: Nicht weniger als drei verschiedene Versionen des LMP1-Rennwagens R18 kommen im Lauf der Saison zum Einsatz. Die Ende Februar präsentierten Audi R18 E-tron Quattro und Audi R18 Ultra durchlaufen aktuell ein umfangreiches Testprogramm und erleben ihr Renndebüt Anfang Mai in Spa-Francorchamps (Belgien).

Beim WM-Auftakt in Sebring vertraut das Audi Sport Team Joest noch einmal auf den im vergangenen Jahr in Le Mans siegreichen R18 TDI. Die Motorleistung der Diesel-Fahrzeuge soll ab sofort durch ein geändertes Reglement um etwa sieben Prozent reduziert werden. Dazu werden die Luftmengenbegrenzer von 47,4 auf 45,8 Millimeter Durchmesser verkleinert. Der Ladedruck sinkt von 3000 auf 2800 Millibar. Ebenso ist das Tankvolumen verringert worden: Der Audi R18 TDI darf beim Boxenstopp maximal 60 statt zuvor 65 Liter Dieselkraftstoff aufnehmen. Zudem muss er 15 Kilogramm Ballastgewicht einladen. Sie dienen als Kompensation dafür, dass die komplexen, ab 2012 vorgeschriebenen aerodynamischen Änderungen an den Kotflügeln beim R18 TDI nicht mehr umgesetzt werden, sondern erst bei seinen Nachfolgern.

Ein Kuriosum: Zu seinem Abschied erlebt der bekannte R18 TDI eine Premiere, denn beim 12-Stunden-Rennen in Sebring war der geschlossene Sportwagen bisher noch nicht am Start. Von vielen Testkilometern aus der Vergangenheit verfügen die Ingenieure allerdings über wertvolle Daten des Audi R18 TDI auf der berühmten Rennstrecke in Florida.

War das Team Joest bei den vergangenen Einsätzen in Sebring mit jeweils zwei Fahrzeugen beteiligt, stehen nun drei R18 TDI am Start.

Die Startnummer „1“ teilen sich Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer. Jeder der drei Le-Mans-Vorjahressieger erlebt dabei eine Premiere: Fässler war in Sebring noch nie mit einem Sportprototypen am Start. André Lotterer und Benoît Tréluyer sind in Sebring noch kein Rennen gefahren, kennen den Kurs aber von Tests.

Mit der Startnummer „2“ sind Dindo Capello, Tom Kristensen und Allan McNish unterwegs. Das Trio stellte beim neunten Erfolg von Audi in Sering 2009 einen bis heute ungeschlagenen Distanzrekord auf: Sie legten damals 2280,5 Kilometer m Audi R15 TDI zurück.

Den Wagen mit der „3“ pilotieren Timo Bernhard, Romain Dumas und Audi-Neuzugang Loïc Duval. Der Franzose ließ sich im Vorjahr beim 12-Stunden-Rennen in Sebring als Sieger feiern.

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