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Gebrauchtwagen-Check: Mazda6 – Die Zuverlässigkeits-Legende
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Stufen- und Steilheck ähneln sich optisch Bilder

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Die Bedienung gibt Rätsel auf Bilder

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Bereits die dem Einstiegs-Diesel und -Benziner vorbehaltene Basisausstattung „Comfort“ war mit CD-Radio, Klimaanlage und 16-Zoll-Leichtmetallrädern ordentlich Bilder

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Beliebt ist vor allem der geräumige Kombi Bilder

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Hinten ist viel Platz Bilder

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Der Mazda6 schlägt sich beim TÜV blendend Bilder

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Der Mazda6 zählt zu den dynamischeren Angeboten in der Mittelklasse. Das gilt speziell für das Fahrwerk, vor allem beim Kombi, aber auch für das Design. Hinzu kommen typische Mittelklasse-Tugenden wie gutes Platzangebot und kräftige Langstrecken-Diesel. Der wirklich Kaufgrund ist aber die Langzeitqualität: Beim Mazda6 Typ GH (2008 bis 2012) hat zumindest der TÜV kaum etwas zu bemängeln.

Karosserie[foto id=“513941″ size=“small“ position=“right“]

Mazda bemüht sich um ein sportliches Image – und so trägt auch der Mazda6 nicht die seinerzeit typisch biederen Dienstwagen-Züge, sondern ein durchaus dynamisches Gesicht. Vor allem der beliebte „Sport Kombi“ war mit seiner flotten Seiten- und Dachlinie Vorbild für zahlreiche der heutigen Lifestyle-Kombis. Trotz der sportlichen Linie bietet der Sechser aber ein ordentliches Platzangebot für Passagiere und Gepäck – in jeder der drei Karosserievarianten. Neben dem Kombi und der weniger nachgefragten Stufenhecklimousine gab es auch ein Fließheck mit großer Klappe. Allen Varianten gemeinsam sind die etwas harten und hinten konturlosen Sitze sowie die teilweise gewöhnungsbedürftige Bedienung. Ebenfalls nicht unbedingt jedermanns Sache: das vor allem in Kombination mit großen Felgen recht straffe Fahrwerk.

Motoren

Beim Antriebsangebot verzichtete Mazda aber auf übertriebene Sportlichkeit. Anders als vom Vorgänger wurde kein MPS-Hochleistungsmodell aufgelegt [foto id=“513942″ size=“small“ position=“left“]und auch der Sechszylinder blieb auf die außereuropäischen Märkte beschränkt. So endete das Leistungsband bei immer noch kräftigen 136 kW/185 Diesel-PS aus 2,2 Liter Hubraum und reichte hinab bis zum 88 kW/120 PS starken 1,8-Liter-Saugbenziner. Letzterer reicht aufgrund des relativ geringen Fahrzeuggewichts für den Alltag durchaus schon aus, Vielfahrer greifen jedoch besser zu einem der Diesel mit mindestens 92 kW/125 PS. Geschaltet wird in der Regel über ein Sechsgang-Schaltgetriebe (Basisbenziner: Fünfgang), das bei Kälte gerne mal hakelt, ansonsten aber präzise funktioniert. Für die stärkeren Benziner gab es alternativ eine Fünfgangautomatik, die Diesel mussten hingegen immer per Hand geschaltet werden.

Sicherheit und Ausstattung

Bereits die dem Einstiegs-Diesel und -Benziner vorbehaltene Basisausstattung „Comfort“ war mit CD-Radio, Klimaanlage und 16-Zoll-Leichtmetallrädern ordentlich. Bei den stärkeren Motoren gab es ein automatisches Upgrade auf „Exclusive“ mit CD-Wechsler, Zwei-Zonen-Klimaautomatik [foto id=“513943″ size=“small“ position=“right“]und Details wie Licht- und Regensensor oder Tempomat. Kaum Wünsche lässt die Linie „Dynamic“ (Xenonscheinwerfer mit Kurvenlicht, Spurwechselassistent, Teillederpolster) offen, die höchste Ausstattung „Top“ umfasst zusätzlich Memory-Ledersitze, Parksensoren und ein schlüsselloses Zugangssystem. Beim EuroNCAP-Crashtest reichte es 2009 für alle fünf Sterne.

Qualität

Die 626-Baureihe manifestierte Mitte der 80er-Jahre den herausragenden Ruf von Mazda. Nach der Umbenennung in Mazda6 konnte die Mittelklassefamilie diesem nicht mehr immer ganz gerecht werden. Der Typ GH aber scheint genau das zu können. Bei der ersten HU haben die TÜV-Prüfer in der Regel kaum weniger zu bemängeln als bei der zweiten. Lediglich die Beleuchtung fällt manchmal negativ auf, Mängel sind aber schnell und preiswert zu beheben. Ebenfalls eher ein Schönheitsfehler sind die rostanfälligen Kanten und Fugen der Karosserie – allerdings zeigt sich der Hersteller dabei in der Regel kulant und bessert nach.

Fazit[foto id=“513944″ size=“small“ position=“left“]

Solide, geräumig und zudem noch mit einem Schuss Dynamik – der Mazda6 hat sich ab 2008 gut in der Mittelklasse positioniert. Die sechs Jahre, die seit der Markteinführung vergangen sind, haben nur wenige Spuren hinterlassen. Und auch künftig dürfte er weniger Probleme machen als viele Konkurrenten, vor allem aus dem in dieser Hinsicht nicht immer vorbildlichen Import-Segment. Den deutschen Wettbewerbern hat er zumindest die günstigeren Preise voraus, Angebote starten bei rund 8.000 Euro. 

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