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Gebrauchtwagen-Check: Mitsubishi Colt – Auf den zweiten Blick ein Treffer

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Das CZC genannte Cabrio wird seit 2008 nicht mehr als Neuwagen angeboten Bilder

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Ein Blick in den Innenraum Bilder

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Platzangebot für die Passagiere gehört zu den Stärken des kleinen Stadtautos Bilder

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Beim Start 2004 wirkte der Colt eher bieder Bilder

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Seit dem Lifting 2008 trägt der Colt eine Nase im Stil des größeren Lancer Bilder

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Vor allem die starke Ralliart-Version macht Spaß Bilder

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Der Mitsubishi Colt basiert noch auf der Smart Forfour-Plattform Bilder

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Dass der Kleinwagen Smart Fortwo ein Flop war, lag sicher nicht an seiner Technik. Denn die tut im baugleichen Mitsubishi Colt auch acht Jahre nach Produktionsstart immer noch zuverlässig ihren Dienst. Allerdings konnte der Japaner anders als sein Cousin immer mit bürgerlichen Preisen glänzen. Das gilt auch für gebrauchte Modelle.

Karosserie und Innenraum

Der kurze und wendige Colt ist in drei Karosserieversionen erhältlich, von denen der Fünftürer mit der verschiebbaren Rückbank die praktischste ist. Aber auch als Dreitürer gehört [foto id=“399579″ size=“small“ position=“left“]der Japaner zu den geräumigsten Kleinwagen auf dem Markt – zumindest was den Platz für die Insassen angeht. Vier Erwachsene sitzen auch auf längeren Strecken relativ kommod, auch wenn die Sitze eher schmal und nur mäßig bequem sind. Gepäck passt bei voller Bestuhlung aber nicht ins Auto, erst mit umgeklappter Rückbank bietet der Japaner einen annehmbar großen Kofferraum. Dritte Variante ist ein zweisitziges Cabrio mit Stahl-Klappdach und gewöhnungsbedürftigem Design, das nur bis zum Facelift der Baureihe im Jahr 2008 angeboten werden. Die anderen Karosserieversionen treten seitdem mit einer Front im Kampfjet-Stil anstelle des etwas ausdruckslosen alten Gesichts an.

Motoren

Am häufigsten auf dem Gebrauchtwagenmarkt anzutreffen ist der 1,3-Liter-Benziner mit 70 kW/95 PS. Aber auch mit dem sparsameren 1,1-Liter-Basismotor (75 PS) ist der Kleine angemessen motorisiert. Eher keine gute Wahl sind die lauten und rauen Dreizylinder-Diesel mit 50 kW/68 PS und 70 kW/95 PS. Die höheren Steuern lassen sich durch den Minderverbrauch kaum wieder reinfahren. Wer ein richtiges Spaßauto sucht, wird beim Top-Modell Colt CZT mit dem 110 kW/150 PS starken Turbobenziner fündig. Aber auch ganz allgemein ist der Kleinwagen ein flotter Geselle mit agilem Fahrverhalten und guter Kurvenlage.

Ausstattung und Sicherheit[foto id=“399580″ size=“small“ position=“right“]

Die Serienausstattung des Colt ist kleinwagentypisch übersichtlich. Ärgerlich ist allerdings, dass ESP und Kopfairbags nur gegen Aufpreis eingebaut wurden. Beim EuroNCAP-Crashtest fuhr der Kleinwagen allerdings die damals durchaus ehrenwerte Wertung von vier Sternen ein.

Qualität

In der Regel ist der Mitsubishi Colt eine sichere Wahl. Im aktuellen Dekra-Gebrauchtwagenreport belegt er den Spitzenplatz bei den Kleinwagen, in der ADAC-Pannenstatistik steht er auf Gesamtrang drei. Bis auf die überdurchschnittlich häufig bemängelte Wirkung der hinteren Fußbremse und leichte Schwächen bei der Handbremse sind einschlägige Mängel nicht bekannt. Korrosion ist im Gegensatz zum Vorgängermodell kein Thema mehr. Beim Cabrio sollte auch auf eine leichtgängige Dachmechanik und korrekte Dichtungen geachtet werden.

Fazit

Der Colt gehört zwar – speziell vor dem etwas übertrieben ausgefallenen Facelift – [foto id=“399581″ size=“small“ position=“left“]eher zu den grauen Mäusen im Kleinwagensegment. Das ordentliche Platzangebot und das agile Fahrverhalten zeigen bei näherem Hinsehen aber auch eine andere Seite des Japaners. Weil das aber erst auf den zweiten Blick auffällt, sind die Preise niedrig. Bei rund 4.000 Euro geht es los.

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