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Gokart-Feeling bleibt: Mini setzt in Neuauflage erstmals Dreizylinder ein
Gokart-Feeling bleibt: Mini setzt in Neuauflage erstmals Dreizylinder ein Bilder

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Made in England: Zwei Mini-Modelle in britischer Nationalflagge im Garten des Ritz Dorado Beach. Bilder

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Mini-Station an der Gasolina Beach bei Arecibo im Norden Puerto Ricos. Bilder

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Mini-Mann Peter Schwarzenbauer bei der Präsentation am Strand von Dorado. Bilder

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Mini: So sieht die Neuauflage des größer gewordenen Premium-Kleinwagens von der Seite aus. Bilder

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Mini: Modellschriftzug am Heck. Bilder

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Mini: Das Gepäckabteil fasst jetzt mit 211 gleich 51 Liter mehr. Bilder

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Mini: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Mini: Blick auf den mittleren Armaturenträger mit dem großen Zentraldisplay. Bilder

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Mini: Blick durch den Lenkradkranz auf die Instrumentierung wie Tacho und Drehzahlmesser. Bilder

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Mini: Blick ins Cockpit. Bilder

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Mini: Die Außenspiegel sind in diesem Fall weiß abgesetzt. Bilder

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Mini: Moderne Rundleuchteneinheit vorn. Bilder

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Mini: Blick auf den Twinpower-Turbobenziner mit 100/136 kW/PS. Bilder

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Mini: Das Markenlogo sitzt vorn auf der Motorhaube. Bilder

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Mini: Blick auf die Frontpartie. Bilder

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Mini, hier als normaler Cooper-Dreizylinder. Bilder

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Bei der Mini-Präsentation in Dorado auf Puerto Rico. Bilder

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Dorado – Kinder werden größer. Auch der Mini wird erwachsener. Die Neuauflage des Originals – Konkurrenten wie Citroëns DS3 fahren durchaus mit Anleihen an dem 1959 erstmals vorgestellten britischen Kultmobil vor – geht noch im Frühjahr bei uns zu Einstiegspreisen ab vorerst über 19 500 bis knapp unter 24 000 Euro an den Start.

Seit 2001 unterm BMW-Dach

Weltweit um die acht Millionen Mal hat sich der Kleinwagen in rund fünfeinhalb Jahrzehnten verkauft, darunter seit 2001, als BMW die Marke übernahmen, allein zweieinhalb Millionen Mal, rechnet Mini-Mann Peter Schwarzenbauer gerade bei der Fahrvorstellung auf Puerto Rico vor und verweist mit 305 000 Einheiten [foto id=“498747″ size=“small“ position=“right“]auf ein zuletzt erneutes Mini-Rekordjahr. Samt John Cooper Works haben die Münchner mit dem Basismodell, dazu dem Coupé, Cabrio, Roadster, Clubman/Clubvan, Countryman und Paceman aktuell acht Mini-Varianten im Programm.

Mit verbessertem Platzangebot

In der Länge ist der zweitürige Viersitzer mittlerweile auf über 3,8 Meter gewachsen, hat in der Breite und in der Höhe zugelegt. Radstand und Spurbreiten sind größer, was im Verbund mit einer neuen Sitzkonstruktion ein besseres Platzangebot und einen besseren Komfort auf allen vier Sitzen zur Folge hat. Ein- und Ausstieg hinten, wo mehr Schulter- und Fußfreiheit zur Verfügung stehen, gestalten sich bequemer. Das Gepäckabteil fasst jetzt 211 Liter, immerhin gleich 51 Liter mehr als zuvor. Die Rücksitzlehnen sind zudem geteilt umklappbar.

Noch wertiger und funktioneller

Das markentypisch emotionale Design etwa mit Rundscheinwerfern und [foto id=“498748″ size=“small“ position=“left“]knackig-kurzen Überhängen ist eher behutsam weiterentwickelt. Der Mini kommt sauber verarbeitet daher, scheint selbst innen nun dem höheren Premiumanspruch gerecht zu werden. Die Bedienung fällt auch deshalb leichter, weil die Fensterheber zum Beispiel künftig da sitzen, wo sie hingehören, nämlich in den Türen. Drehzahlmesser und Tacho befinden sich auf der Lenksäule direkt im Blickfeld des Fahrers. Über Controller ins große Zentraldisplay Über den Controller genannten Dreh-/Drückkopf auf der Mittelkonsole lassen sich im großen Zentraldisplay angezeigte Telefon-, Navigations-, Entertainment- und Fahrzeugfunktionen ansteuern. Vom Headup-Display bis hin zum Fahrassistenten samt kamerabasiertem Aktivtempomaten reicht das erweiterte Angebot an Elektronikhilfen. Auch die Möglichkeiten der Vernetzung haben längst Einzug in den Mini gehalten. Wer will, kann gegen Aufpreis sogar Voll-LED-Scheinwerfer ordern.

Erst drei, dann fünf Motorisierungen

Die Motoren, darunter erstmals Dreizylinder, stammen alle aus dem [foto id=“498749″ size=“small“ position=“right“]eigenen Haus. Zur Markteinführung finden sich die Cooper- und Cooper-S-Benziner mit 100/136 und 141/192 sowie als Diesel der Cooper D mit 85/116 kW/PS in der Liste. Es folgen die One-Einstiegsbenziner und -diesel. Alle sind Direkteinspritzer mit Twinpower-Turbotechnologie. Die 1,2 bis 2,0 Liter großen Aggegate, im Schnitt laut Schwarzenbauer um bis zu 27 Prozent genügsamer, machen den Mini in der Spitze 190 bis 235 Stundenkilometer schnell. Sechsgang-Schaltgetriebe, optional eine Sechsstufen-Box, übertragen die Kraft auf Räder. In Verbindung mit der Stopp/Start-Spritsparautomatik soll sich der kleine Lifestyler beim Verbrauch im Mix mit rund dreieinhalb bis unter sechs Litern bescheiden. Fahrmodus-, „Segel“-, Dämpfereinstellung Alles in allem: Selbst als Dreizylinder muss man keine Abstriche am zurecht immer wieder viel beschworenen Mini-Gokart-Feeling machen. Das Fahrwerk ist neu. Sogar Fahrmodus-, „Segel-“ und dynamische Dämpfereinstellung sind möglich. Die Lenkung gibt direkte Rückmeldung von der Straße. Die Bremsen verzögern einwandfrei. Es wird dauern, bis alle Derivate aktualisiert sind. Ob auch Coupé und Roadster dann noch eine Rolle spielen? Immer wahrscheinlicher dürfte freilich ein Fünftürer werden. Weil eben auch Kinder größer und erwachsener werden.

Datenblatt

Motor drei Drei- und Vierzylinder-Turbobenziner, zwei Dreizylinder- Turbodiesel
Hubraum 1,2 bis 2,0 Liter
Leistung 70/95 bis 141/192 kW/PS
Maximales Drehmoment 180/1400-4000 bis 280/1250-4750 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung 6,7 bis 11,0 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit 190 bis 235 Stundenkilometer
Umwelt laut Mini Mixverbrauch 3,4 bis 5,8 Liter pro 100 Kilometer, 89 bis 136 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl) Stabilitätskontrolle, Seiten-, Kopfairbags, Radio, 15/16-Zoll-Räder, 175/195er-Reifen
Preis 19 700 Euro (Cooper), 21 450 Euro (Cooper D), 23 800 Euro (Cooper S)

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