Gut in der Spur: Chevrolet setzt mit Aveo Neuheiten-Reigen fort
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Chevrolet Aveo: Alternativ zum Fließheck ist die eher bieder wirkende Stufenheck-Limousine zu haben. Bilder

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Chevrolet Aveo: Und so sieht der kleine Chevi von der Seite aus. Bilder

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Chevrolet Aveo: Moderne Leuchteinheit hinten mit Modellschriftzug. Bilder

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Chevrolet Aveo: Ins Gepäckabteil des Fließhecks passen 290 bis 653 Liter hinein. Bilder

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Chevrolet Aveo: Blick auf die Heckpartie des Fünftürers. Bilder

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Chevrolet Aveo: Moderne Leuchteinheiten hinten mit Markenschriftzug. Bilder

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Chevrolet Aveo: Die Griffe der Türen hinten sind in den Scheibenrahmen integriert. Bilder

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Chevrolet Aveo: Blick durch den Lenkradkranz auf die Anzeigeneinheit. Bilder

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Chevrolet Aveo: Blick ins eher nüchtern-funktionelle Cockpit. Bilder

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Chevrolet Aveo: Die Außenspiegel sind hier nach unten schwarz abgesetzt. Bilder

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Chevrolet Aveo: Blick unter die Motorhaube eines der vier zunächst verfügbaren Benziners. Bilder

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Chevrolet Aveo: Moderne Leuchteinheit vorn ohne Gesamtabdeckung. Bilder

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Chevrolet Aveo: Das Markenlogo sitzt vorn mittig unter dem Kühlergrill. Bilder

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Chevrolet Aveo: Blick auf die Frontpartie des zwischen Spark und Cruze angesiedelten Kleinwagens. Bilder

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Chevrolets Aveo, hier als Fließheck, fährt Spark-ähnlich markant vor. Foto: Koch Bilder

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Zürich – In der VW-Polo-Klasse tritt Chevrolets Aveo im Umfeld von Ford Fiesta oder Opel Corsa gegen italienische und französische, vor allem aber japanische oder koreanische Konkurrenz an. Die zweite Generation des intern zwischen Spark und Cruze angesiedelten Kleinwagens ist jetzt ab noch knapp unter 12 000 bis etwas über 19 000 Euro zu haben.

Vor dem Cruze meistverkauftes Modell

Ehe der Cruze kam, war der Aveo meistverkaufter Chevrolet weltweit. „Er deckt im Mix 20 Prozent unserer gesamten Modellpalette ab“, stellt Steffen Raschig, seit April neuer Deutschland-Chef der General-Motors-Einstiegsmarke, zuletzt bei der Fahrvorstellung in Zürich fest.[foto id=“365171″ size=“small“ position=“left“]

Mit Potenzial für noch viel mehr

Die Amerikaner scheinen auf gutem Weg, müssen sich anders als ihre Konzernschwester Opel auch nicht mit Verkaufsgerüchten plagen, dürfen sich sogar in den Regalen der Rüsselsheimer bedienen, die bekanntlich mit ihrer „deutschen Ingenieurskunst“ werben. Knapp 24 500 Autos hat Chevrolet 2010 bei uns verkauft, über 30 000 sollen es 2011 sein – mit Potenzial in den Jahren danach sogar für 45 000 und mehr. [foto id=“365172″ size=“small“ position=“left“]Wichtig jetzt sei, betont Raschig mit Blick auf den Marktanteil, auf Dauer die Ein-Prozent-Marke zu knacken; im Mai jedenfalls hat das bereits geklappt.

Als Fließ- und als Stufenheck

Der Aveo, mit dem der Deutschland-Chef („In Kleinwagen-Segmenten herrscht ein deutlicher Frauen-Überhang“) künftig gern „mehr maskuline Kunden“ ansprechen würde, fährt recht solide verarbeitet und zumindest für seine Klasse bei allem grauen Plastik noch standesgemäß anmutend als fünftüriges Fließheck und, hierzulande wohl eher weniger interessant, als bei über 15 000 Euro beginnende Stufenheck-Limousine vor.[foto id=“365173″ size=“small“ position=“right“]

Zuwachs kommt Innenraum zugute

Gegenüber dem Vorgänger hat der nun vier Meter lange Fließheck-Nachfolger gleich um zwölf Zentimeter zugelegt, beim Radstand um vier, wovon die Insassen profitieren. Vorn sitzt man gut, hinten nicht schlecht, sofern dort keine längeren Strecken auszuhalten sind. Ins Gepäckabteil des Fließhecks passen beachtliche knapp unter 300 bis über 650 Liter hinein, beim Stufenheck sind es genauso bemerkenswerte mehr als 500. An die Bedienung gewöhnt man sich ziemlich schnell. Mehrere Ausstattungen gibt es. Im Basispaket ist neben dem elektronischen Schleuderschutz sogar schon ein Tempomat enthalten, in dem darüber kommen unter anderem Klimaanlage, Audiofernbedienung am Lenkrad und Bluetooth hinzu, im teuersten etwa Nebelscheinwerfer und Parkpilot.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Video; Zunächst vier Benziner, danach Diesel; Sieben Neuheiten in diesem Jahr; Datenblatt & Preis

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Video: Der neue Chevrolet Aveo

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[foto id=“365174″ size=“small“ position=“left“]Zunächst vier Benziner, danach Diesel

Die nicht immer durchzugsstarken, aber insgesamt doch flott und dazu recht leise laufenden vier Benziner mit 70 bis 115 PS machen den in Korea gefertigten Frontantriebler in der Spitze über 160 bis fast Tempo 190 schnell. Das mit Schaltempfehlung gekoppelte manuelle Fünfgang-Getriebe ist ganz ordentlich übersetzt, der Sechsstufen-Automat könnte harmonischer arbeiten. In Verbindung mit beiden soll sich der Mini-Chevi mit nur rund fünf bis etwas über sieben Litern begnügen. Für Herbst kündigt Produktmann Ulrich Schmalohr noch einen – ebenfalls von Opel bekannten – 1,3-Liter-Turbodiesel sogar mit Stopp/Start-Funktion an.[foto id=“365175″ size=“small“ position=“right“]

Sieben Neuheiten in diesem Jahr

Alles in allem: Das Fahrgefühl im handlichen, komfortabel federnden Aveo ist insgesamt sicher. Die leichtgängige Lenkung, gut in der Stadt und fürs Parken, könnte noch bessere Rückmeldung geben. Die Bremsen arbeiten einwandfrei. Dass die Türgriffe hinten in den Scheibenrahmen integriert sind, lässt den coupéhaften Fünftürer noch schnittiger wie einen Dreitürer wirken. Im November steht das Jubiläum „100 Jahre Chevrolet“ an. Bis Ende 2011 will man, samt ElektroVolt, Corvette und Camaro, sieben Neuvorstellungen zählen. Die Amerikaner sind eben, mit Rückhalt der US-Konzernmutter, in der Tat momentan gut in der Spur.

Datenblatt: Chevrolet Aveo
Motor: vier Vierzylinder-Benziner
Hubraum: 1,2, 1,4, 1,6 Liter
Leistung: 51/70, 63/86, 74/100, 85/115 kW/PS
Maximales Drehmoment: 115/4000, 130/4000, 155/4000 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 14,3, 13,6, je nach Getriebe 12,2/13,1, 11,3/11,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 162, 183, 177/175, 189/185 Stundenkilometer
Umwelt: laut Chevrolet 5,9, 5,1, 5,9/6,8, 6,6/7,2 Liter pro 100 Kilometer, 138, 119, 139/159, 156/169 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
   
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, sechs Airbags, elektrische Fensterheber vorn, CD/MP3-Radio, 15/16/17-Zoll-Räder
   
Preis: 11 990 bis 19 290 Euro

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