Hamilton konnte beinahe nicht fahren: Trotz Grippe und Krämpfen ein gutes Ergebnis
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(motorsport-magazin.com) Angesichts seines Gesundheitszustands wunderte es nur wenig, dass Lewis Hamilton direkt nach dem Rennen meinte, er könnte sich über Rang zwei nicht beschweren. Denn kurzzeitig wusste der McLaren-Pilot gar nicht, ob er überhaupt fahren würde. "Ich hatte wirklich ein echt miserables Wochenende. Ich hatte die Grippe als ich ankam, also hatte ich eigentlich jeden Tag ziemliches Fieber und wenig Energie. Ich hatte auch Probleme mit Halsmuskelkrämpfen, die beinahe dazu führten, dass ich an diesem Wochenende nicht fuhr", erzählte er. Die Krämpfe traten allerdings nur einmal auf und Hamilton hatte Unterstützung von seinem Arzt, weswegen er nicht alleine damit fertig werden musste.

Dennoch war es nicht einfach, damit umzugehen, da er kaum aufstehen konnte und deswegen Injektionen und auch Schmerzmittel brauchte. "Zum Glück habe ich einen tollen Trainer, der geholfen hat. Pedro [de la Rosa] hat sich schon aufs Fahren gefreut", scherzte der WM-Führende. Obwohl er nach dem Rennen noch Schmerzen hatte, glaubte Hamilton nicht, dass er wieder Probleme haben wird und meinte, dass es wohl mit seinem Polster oder seiner Schlafhaltung zu tun hatte, da es nur beim Aufwachen auftrat. "Ich denke, wenn man das bedenkt, habe ich aber einen guten Job gemacht." Und Hamilton freute sich auch über den generellen Job des Teams, denn mit den 13 eingefahrenen Punkten ist man Ferrari in der Konstrukteurs-WM wieder näher gekommen.

Kovalainen fehlte zwei Stints lang der Grip

Heikki Kovalainen war nicht ganz so zufrieden wie sein Teamkollege. Der Start mit dem Überholmanöver gegen Kimi Räikkönen hatte ihm zwar noch gefallen, doch danach lief es nicht mehr so, da er Probleme mit dem Grip auf den Prime-Reifen in den ersten beiden Stints hatte. "Mit den Option-Reifen im letzten Stint hatte ich dann viel mehr Grip und Traktion. Dadurch konnte ich dann auch die Lücke zu Robert ein wenig schließen. Zumindest habe ich fünf Punkte geholt, aber ein Podestplatz wäre viel netter gewesen", sagte der Finne und konnte sich angesichts der Teamausbeute doch ein wenig freuen.

Auch Teamchef Ron Dennis war mit den gewonnenen Punkten zufrieden, doch musste er betonen, dass man die Chance auf den Sieg am Samstag im Qualifying verspielt habe. "Nach meiner Meinung ist es ziemlich klar, dass Lewis wahrscheinlich das Rennen von vorne hätte kontrollieren können, wenn er mit gleicher Benzinmenge wie Massa im Qualifying gefahren wäre", sagte er. So diktierte die Strecke das Rennen und überholen war schwierig. Aus diesem Grund habe man sich auch früh entschieden, einfach nur Rang zwei nach Hause zu fahren, wie Dennis verriet. Mercedes Sportchef Norbert Haug freute sich über die gute Punktausbeute des Teams, gratulierte aber auch Ferrari zur guten Leistung mit Felipe Massa. "Das Positivste war aber, dass die Boxen mit den Ersatzteilen das ganze Wochenende zu bleiben konnten – wir brauchten kein einziges Ersatzteil an einem Wochenende, von dem wir dachten, dass es voll von Unfällen sein würde."

adrivo Sportpresse GmbH

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