Formel 1

Hamilton und Bottas mit dem neuen AMG-Dienstwagen
Mercedes-AMG F1 W10 EQ Power+. Bilder

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Knapp vier Wochen vor dem Start der neuen Formel 1-Saison absolvierte Mercedes-AMG Petronas Motorsport die ersten Runden mit seinem neuen Rennwagen AMG F1 W10 EQ Power+. Die Ausfahrt auf dem 2,98 Kilometer langen Kurs im englischen Silverstone findet im Rahmen eines offiziellen Filmtages statt, an dem das Team 100 km zurücklegen darf. Die Mannschaft nutzt dabei die Zeit für die letzten Systemchecks vor dem Beginn der Wintertestfahrten in Barcelona.

Am Steuer saßen erst Valtteri Bottas dann Lewis Hamilton

Wegen der erheblichen Änderungen im Technischen Reglement für die Formel 1-Saison 2019 wurden am neuen Mercedes-AMG F1 einschneidende Veränderungen vorgenommen. Vorwiegend an der Aerodynamik. „Das Fahrverhalten des W09 war ein großer Fortschritt gegenüber dem eher eigenwilligen W08“, sagte James Allison, Technischer Direktor des Teams. Trotz einiger Verbesserungen sei es nicht gelungen, die Performance der Hinterreifen so gut zu konservieren wie bei einigen. „Deshalb haben wir hart an der Aufhängung und der aerodynamischen Charakteristik gearbeitet, um ein Auto zu erhalten, das viel sanfter mit den Reifen umgeht.“

Während die Chassis-Entwicklung durch Regeländerungen dominiert wurde, blieb das Reglement mit Blick auf die Power Units weitestgehend stabil. „Wir haben Fortschritte bei der Verbrennungseffizienz sowie dem ERS-System erzielt, sodass die Verbindung zwischen dem Turbolader und der Motor Generator Unit-Heat (MGU-H), dem Wechselrichter, den Zellen und der Motor-Generator-Unit-Kinetic (MGU-K) nun als Ganzes viel effizienter arbeitet“, sagte Andy Cowell, Geschäftsführer von Mercedes-AMG High Performance Powertrains.

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Die maximale Rennspritmenge wurde um fünf Kilogramm auf 110 kg erhöht

„Wer einen effizienten Motor sowie eine effiziente Aerodynamik besitzt und darauf vorbereitet ist, etwas ‚Lift and Coast‘ zu betreiben, der erhält die Möglichkeit, mit weniger als 110 kg ins Rennen zu gehen“, erklärte Cowell. „Pro fünf Kilogramm Gewichtsersparnis ist man ungefähr zwei Zehntelsekunden pro Runde schneller.“

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