Heuschnupfen und Autofahren – ein Sicherheitsrisiko
Heuschnupfen und Autofahren - ein Sicherheitsrisiko Bilder

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An Heuschnupfen leidet ein Großteil der schätzungsweise rund 25 bis 30 Millionen Allergiker in Deutschland. Das damit verbundene häufige Niesen und die tränende Augen sind für Betroffene nicht nur nervig, sondern auch bei Autofahrten ein Sicherheitsrisiko. So wird während einer heftigen Niesattacke bei Tempo 100 eine Strecke von rund 30 Metern mit geschlossenen Augen gefahren.

Wachsende Zahl der Pollenallergiker

Als entscheidende Auslöser für die wachsende Zahl der Pollenallergiker gelten die veränderten Lebensumstände sowie der Klimawandel. Laut dem Allergologen Professor Karl-Christian Bergmann deutet vieles auf eine Verbindung zwischen globaler Klimaveränderung und regionaler Pollenproduktion hin. Während die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Pollenflug und dem Auftreten von Allergien näher erforscht werden, wird von der Industrie – trotz des steigenden Bedarfs an allergikerfreundlichen Produkten – das Thema häufig noch ausgespart.

„Allergie getesteter Innenraum“

Ein positives Beispiel liefert Ford, der seit 2004 als weltweit einziger Automobilhersteller Fahrzeuge im Programm hat, denen der TÜV Rheinland nach aufwendigen Testreihen das Zertifikat „Allergie getesteter Innenraum“ verleiht. So werden die Insassen nicht nur durch einen Pollenfilter vor Allergie auslösenden Partikeln aus der Außenluft geschützt, sondern sind auch von Materialien umgeben, die das Risiko von Kontaktallergien auf ein Minimum reduzieren.

Test- und Prüfverfahren

Bei den Test- und Prüfverfahren wendet der TÜV drei Verfahren an: Die Analyse der im Innenraum verwendeten Materialien und Stoffe, die Analyse der Innenraum-Luftqualität sowie die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Pollenfilter. [foto id=“292378″ size=“small“ position=“right“]Bei der Materialien-Analyse werden über 100 verschiedene Materialien und Stoffe auf mögliche Schadstoffe untersucht. Zusätzlich werden alle Innenraum-Komponenten, mit denen der Insasse in Berührung kommt, dermatologisch getestet, so zum Beispiel das Lenkrad, die Sitzbezüge und die Sicherheitsgurte. Bei der Innenraum-Luftqualität geht es besonders um die Analyse der Volatile Organic Compounds (VOC = flüchtige organische Verbindungen) in der Innenraumluft der Fahrzeuge, die gering sein muss. Bei der Pollenfilter-Analyse werden serienmäßige Fahrzeug-Pollenfilter mit Versuchsstaub getestet. Die Filter verhindern in der Praxis, dass der Blütenstaub über das Lüftungssystem in den Innenraum gelangen kann, was vor allem für Pollen-Allergiker ein großer Vorteil ist, damit sie beschwerdefrei Autofahren können. Tanja Albat/mid

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