Honda SH 125i: Der Zwei-Liter-Scooter
Honda SH 125i: Der Zwei-Liter-Scooter Bilder

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Der neue Honda SH 125i stellt einen der sparsamsten Roller in dieser Hubraumklasse dar. Obendrauf gibt es noch ein serienmäßiges ABS sowie eine bei Zweirädern bisher fast unbekannte Start-Stopp-Automatik.

Die Geschichte des Honda SH-Scooters reicht bis ins Jahr 1984 zurück. Damals begründete er eine ganz neue Gattung von Rollern: den City-Scooter. Bis heute verkaufte Honda allein[foto id=“436655″ size=“small“ position=“left“] in Europa mehr als eine Million SH-Modelle von 50 ccm bis 300 ccm. Grundlage dieses Erfolges sind seine Zuverlässigkeit, die Wendigkeit und der hohe Komfort vor allem auf den innerstädtischen Schlaglochpisten überfüllter Großstädte.

Nach drei Jahren ohne größere Veränderungen können sich die Fans nun auf einen völlig neuen SH freuen. Eine wesentliche Neuerung ist der komplett neu entwickelte flüssigkeitsgekühlte Einzylinder-Viertakter mit Zweiventiltechnik und 125 ccm Hubraum, der mit Blick auf geringstmöglichen Verbrauch besonders reibungsarm konstruiert worden ist. So sind die Zahl der verwendeten Bauteile im Motor um 20 Prozent im Vergleich zum Vorgänger gesunken, eine um wenige Millimeter zur Ansaugseite versetzte Kurbelwelle soll die Reibung zwischen Kolben und Zylinderlaufbahn reduzieren und damit die Verschleißfestigkeit optimieren.

Der geschmeidige Motor verfügt über eine elektronische Einspritzung samt geregeltem Katalysator, die Kraftübertragung erfolgt via automatischer Fliehkraftkupplung und[foto id=“436656″ size=“small“ position=“right“] einen besonders elastischen V-Belt-Antriebsriemen, der ebenfalls zur Verbrauchsreduzierung beitragen soll. Dank all der Maßnahmen verspricht Honda eine Reichweite von 47 Kilometern mit einem Liter Sprit.

Begünstigt wird der geringe Benzinverbrauch durch eine automatische Leerlaufabschaltung wie man sie bereits vom Honda PCX kennt. Die Start-Stopp-Automatik stellt nach drei Sekunden Stand im Leerlauf den Motor vorübergehend ab. Danach genügt ein kurzer Dreh am Gasgriff, um den Einzylinder wieder zum Laufen zu erwecken – ganz ohne den Elektrostarter zu betätigen. Die Leerlauf-Abschaltung, die eine zusätzliche Spritreduzierung von fünf Prozent bringen soll, kann über einen Schalter am Lenker aktiviert oder deaktiviert werden.

Technisch bemerkenswert ist die Lichtmaschine, deren bürstenloser Rotor doppelt gewickelt ist und so gleichzeitig als E-Starter fungiert. Ein Druck auf den Starterknopf und schon schnurrt der SH überraschend leise los. Im Nu signalisiert der Tacho 50 km/h und beschleunigt gleichmäßig bis zur 100 km/h-Anzeige auf dem Tacho – als Höchstgeschwindigkeit gibt Honda echte 97 km/h an. Die knapp 9 kW/12 PS [foto id=“436657″ size=“small“ position=“left“]Leistung reichen völlig aus, um auch größere Roller an der Ampel hinter sich zu lassen, auch wenn der Vorgänger mit seinen 11 kW/14 PS etwas quirliger wirkte. Dafür zieht der neue Antrieb dank des maximalen Drehmoments von 11 Nm bei 6 500 U/min und eines linearen Drehmomentverlaufes auch aus dem Drehzahlkeller kräftig an.

Das konstruktive Manko von Großradrollern, das eingeschränkte Staufachvolumen, hat Honda durch einen neu konstruierten Stahlrohrrahmen gelöst. Im Bereich unter der Sitzbank ersetzt ein raumsparender Rohrverbund die bisherigen Knotenbleche – das spart darüber hinaus auch noch Gewicht. Jetzt passt beim SH 125i sogar ein Integralhelm ins Staufach. Ein Topcase bietet Honda dennoch als Zubehör an.

Der enge Wenderadius erlaubt Rangieren auf engstem Raum, die moderate Sitzhöhe von 80 cm, ein tiefer Durchstieg mit flachem Boden sowie eine entspannte Ergonomie unterstützen die Manövrierbarkeit und sorgen für ein unkompliziertes Handling. Die Telegabel führt das Vorderrad zielsicher [foto id=“436658″ size=“small“ position=“right“]durch unebenes Geläuf, und die beiden nun fünffach in der Basis einstellbaren Federbeine bieten mit 83 Millimetern Federweg selbst im Zweipersonen-Betrieb ordentlichen Fahrkomfort. Für die Sicherheit bietet Honda erstmals in dieser Klasse ein serienmäßiges ABS mit je einer Scheibenbremse vorn und hinten an. Das System arbeitet völlig unauffällig und sehr effektiv.

Bei der Ausstattung hinkt Honda keineswegs hinterher: Die Sitzbank lässt sich über einen eigenen Schalter am Zündschloss entriegeln, Gepäck- und Helmhaken sind ebenso Standard wie Seiten- und Hauptständer. Übersichtlich ist das Cockpit ausgestattet. Die gut ablesbaren, analogen Anzeigen beinhalten neben dem großen Tacho, der Benzinuhr, der Kühlmittelanzeige sowie mehreren Kontrollleuchten eine Anzeige für die Start-Stopp-Automatik des Motors. Ein digitales Display informiert über den Gesamt-Kilometerstand und die gefahrenen Tageskilometer.

Fazit

Soviel Technik und Ausstattung hat ihren Preis, den Honda jedoch erst demnächst bekannt gibt. Doch dürfte dieser etwas über dem des Vorgängers liegen, der 3 390 Euro gekostet hat. Für Inhaber eines Motorrad-Führerscheins ist sogar der 11 kW/15 PS starke SH 150i eine Überlegung wert,, den Honda ebenfalls anbieten wird.

Datenblatt Honda SH 125i – Automatikroller

Motor: Flüssigkeitsgekühltem Einzylinder-Viertaktmotor, ohc, 2 Ventile, Einspritzung, 125 ccm, 11,8 PS (8,7 kW) bei 8 500/min, 11 Nm bei 6 500/min, G-Kat (Euro 3); CVT-Automatikgetriebe, Fliehkraftkupplung
Fahrwerk: Stahlrohrrahmen, Telegabel, zwei fünffach einstellbare Federbeine hinten, je eine Scheibenbremse vorne und hinten, ABS
Maße und Gewichte: Reifen vorne 100/80-16, hinten 120/80-16; Radstand 1340 mm, Sitzhöhe 799 mm, Tankinhalt 7,5 l, Leergewicht 134 kg
Preis: voraussichtlich zirka 3 500 Euro

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