Honsel meldet überraschend Insolvenz an
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Der Automobilzulieferer Honsel aus dem sauerländischen Meschede am Montag überraschend Insolvenz angemeldet. Das meldet die „Automobilwoche“ unter Hinweis auf eine Bestätigung des Amtsgericht in Arnsberg.

Honsel gießt Zylinderköpfe, Motorblöcke, Getriebegehäuse und Karosserie- und Fahrwerksteile aus Leichtmetall für die großen Automobilhersteller. Honsel beschäftigt rund 4000 Mitarbeiter.

Neben dem Stammsitz in Meschede hat Honsel weitere Werke im Sauerland und in Nürnberg. Außerdem ist Honsel im Ausland aktiv. Eine Stellungnahme des Unternehmens hat das Fachblatt zunächst nicht zu erhalten In einer Mitteilung des Zulieferers heißt es, „trotz intensiver Verhandlungen über ein weiteres, nachhaltiges Restrukturierungskonzept des Unternehmens in den vergangenen Wochen und Monaten konnten die beteiligten Parteien keine Einigung erzielen. Dringend benötigte Finanzmittel, die dem Unternehmen im Zuge dieser Restrukturierung zugeflossen wären, stehen deshalb nicht zur Verfügung“. Stefan Eck, der Sprecher des Vorstands zeigte sich in der Mitteilung davon überzeugt, „dass im Rahmen des Insolvenzverfahrens die Sanierung von Honsel gelingen kann“.

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