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Irreführende Werbung: Fiat zahlt Geldstrafe

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Eine Geldstrafe von 200 000 Euro wegen irreführender Werbung muss auf einen Beschluss der Antimonopolbehörde in Rom hin jetzt der italienische Automobilkonzern Fiat zahlen. Grund ist die diesjährige Sommerkampagne in Italien, wonach dem Käufer eines Fahrzeugs beim Tanken eine dreijährige Festpreisgarantie von einem Euro je Liter Kraftstoff zusteht.

Die Kartellwächter sehen in der Kampagne eine Form der unlauteren Werbung, da die Angaben in den Fernsehspots und Zeitungsanzeigen unvollständig und nicht klar genug dargelegt gewesen seien. Vorgeworfen wird dem Autobauer laut der Verbraucherschutzvereinigung „Unione Nazionale Consumatori“ insbesondere das Verschweigen wichtiger Details, so zum Beispiel dass die Gültigkeit der Vergünstigung nur bis zu einer jährlichen Litergrenze gewährt wird sowie der notwendige Besitz einer Kundenkarte.

Moniert hat die Behörde auch, dass das Angebot nicht für den Erwerb von Gas/Benzin-Fahrzeugen und nur an bestimmten Tankstellen des Kraftstoffanbieters „Ip“ gilt. Fiat hält den Vorwürfen entgegen, dass diese Bedingungen auf der Firmen-Homepage und bei den Vetragshändlern ausführlich aufgelistet gewesen seien.

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